Schiffahrtsraten: Baltic Dry Index funkt wieder SOS

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Der Baltic Dry Index stürzte im Dezember wieder ab und bewegt sich auf Tiefstkurse zu – wie im Jahr 2008 kurz nach der Lehmannn-Pleite. Auch andere wichtige Schifftransport-Indices sind auf Sinkkurs. Kein gutes Omen für 2013. Die Schiffahrtsraten decken schon längst nicht mehr die Kosten.

Seit Wochen fällt der Baltic Dry Index. Seit einem leichten Zwischenhoch Ende November ist der BDI seit dem wieder im freien Fall von 1004 auf 699 Punkte. Der Sturz vollzog sich ohne eine einzige Erholung in den letzten drei Wochen. Der BDI ist damit damit in der Nähe seiner Tiefstkurse von 2008, als die aktuelle Geldsystemkrise ihren ersten Höhepunkt erreichte.

Zur Erinnerung: In Hochzeiten, im Sommer 2008 notierte der BDI bei fast 12000 Punkten. Aktuell sind wir in der Nähe der Tiefststände bei 699 Punkten.

Experten wiegeln gleichwohl ab: alles halb so schlimm. Es gibt Überkapazitäten, Lagerhaltung der Chinesen sei Schuld usw. Also alles halb so schlimm? Überkapazitäten oder nicht. Der Absturz ist gravierend. Der BDI galt immer schon als Indikator für die Wirtschaftsentwicklung. Auch wenn der BDI nicht mehr die Aussagekraft früherer Zeiten haben mag.

Panamax, Capesize tauchen auch ab

Nicht nur der BDI ist im freien Fall, sondern auch die Frachtraten für die anderen Schiffsklassen ebenfalls: Der Frachtpreis für einen Tag der Schiffsklasse Panamax fiel von rund 1600 auf 700 Dollar pro Tag. Capesize fiel von 2451 auf 1000 Dollar.
Zur Erinnerung: Das Hoch bei Capesize lag bei über 23300 Dollar.

Nach Angaben aus Schiffahrtskreisen fahren die Frachter damit unterhalb ihrer Betriebskosten, der bei rund 7400 Dollar pro Tag liegen. Mit Abschreibung, Finanzierung und Zinsen belaufen sich die Kosten laut einer Studie von JP-Morgen aber auf rund 19000 Dollar pro Tag. Wenn dieses Geld nicht rein kommt, dann ist das nächste Bankenproblem programmiert, denn die meisten Schiffe sind kreditfinanziert.

Quelle: MMnews.de vom 30.12.2012

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