
Erst soll die Chemikalie beim Händewaschen helfen, dann wird sie im Wasser zu Gift.
In den USA haben Forscher den Wirkstoff Triclosan in Trinkwasser-Seen nachgewiesen. Er wird als Desinfektionsmittel in Krankenhäusern und Arztpraxen eingesetzt. Der Wirkstoff wird aber auch immer öfter in normale Seifen für zu Hause gemischt, die eine antibakterielle Wirkung haben sollen. Nach Angaben der Forscher der Universität Minnesota wird Triclosan in Kombination mit Chlor aus dem Abwasser und Sonnenlicht zu einem Umweltgift.
Europäische Wissenschaftler halten ihn für einen der problematischsten Schadstoffe. Er ist im vergangenen Jahr auch im Einzugsgebiet der Elbe in hohen Konzentrationen nachgewiesen worden.
Die US-Lebensmittelbehörde macht bei antibakteriellen Seifen keinen Vorteil gegenüber normaler Seife aus. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung hat sogar vor einigen Jahren gewarnt, dass sich durch den Einsatz im Haushalt Resistenzen bei Bakterien bilden könnten.
Quelle: wissen.dradio.de vom 22.01.2013
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