Krisenkontinent: Der neue kranke Mann in Europa ist die EU selbst

Europa-sinkendes-vertrauen

Eine Umfrage verdeutlicht die verheerenden Folgen der Euro-Krise: Sie untergräbt das Vertrauen in die EU. Die Zustimmungswerte zum großen politischen Einigungsprojekt sind dramatisch gefallen.

Die Schuldenkrise fordert ihren Tribut und untergräbt den Zusammenhalt in Europa. Zu dieser Einschätzung kommt eine aktuelle Studie des US-Forschungsinstituts Pew Research Center, das Umfragen in acht EU-Ländern durchführte. Demnach sind die Zustimmungswerte zum großen politischen Einigungsprojekt des europäischen Kontinents im Laufe des vergangenen Jahres dramatisch gefallen.

Während 2012 noch 60 Prozent der Befragten in Italien, Frankreich, Spanien, Groß-britannien, Griechenland, Deutschland, Tschechien und Polen ein positives Bild von der EU hatten, sind es 2013 nur noch 45 Prozent. Für die Autoren legt das nur einen Schluss nahe: “Die Europäische Union ist der neue kranke Mann in Europa.”

Dabei ist es vor allem die wirtschaftliche Vertiefung, die heute für Argwohn sorgt. Nirgendwo habe der Glaube an die Vorteile einer engen ökonomischen Verflechtung mehr gelitten als in Frankreich (minus 14 Prozent) und in Italien (minus elf Prozent).

Dabei verliert Europa keineswegs überall gleich stark an Zustimmung: Die Zentrifugal-kräfte, die durch die Euro-Krise freigesetzt werden, zerren am Zusammenhalt ins-besondere zwischen Süd- und Nordeuropa. Während sich Spanien, Italien und Griechen-land zusehends weiter von Brüssel entfernen, herrscht in Deutschland eine vergleichbare Ernüchterung.

Führungsduo wird auseinanderdividiert

Die Krise dividiert damit das bisherige Führungsduo Frankreich und Deutschland aus-einander, wie die unterschiedliche Entwicklung der öffentlichen Meinung belegt. Denn am stärksten hat Europa in Frankreich an Rückhalt verloren. Hier glauben 77 Prozent der Befragten, die wirtschaftliche Zusammenarbeit habe die Lage in Frankreich ver-schlechtert.

Noch stärker hat nur das Vertrauen der Franzosen in die europäischen Institutionen gelitten – 58 Prozent der Befragten äußern sich nun skeptisch über die Gremien, an deren Schaffung das Land maßgeblich mitgewirkt hatte. Eine Einbuße um satte 18 Prozent, die von wachsender Hoffnungslosigkeit über die wirtschaftliche Entwicklung in dem Land zeugt.

Weder in diesem noch im nächsten Jahr wird Frankreich die Einhaltung der Defizitgrenze aus dem Maastricht-Vertrag von drei Prozent gelingen. EU-Währungskommissar Olli Rehn hatte Paris einen Aufschub von zwei Jahren für seine Sparbemühungen in Aussicht gestellt, unter der Voraussetzung dass Frankreich strukturelle Reformen des Arbeits-markts und des Rentensektors durchführen wird.

Miserables Zeugnis für Hollande

Allerdings scheint eine Mehrheit der Franzosen nicht daran zu glauben, dass die eigene Regierung das Land erfolgreich aus der Krise führen zu können. 67 Prozent der Befragten beschieden dem französischen Präsidenten François Hollande eine miserable Leistung, seit er das Ruder übernommen hat.

Mit dieser Desillusionierung über die eigene Führungsmannschaft reiht sich Frankreich einmal mehr in die Riege der Südeuropäer ein. Das Vertrauen der Bürger in die nationale Regierung ist laut Studie auch in Italien (minus 23 Prozent), Spanien (minus 18 Prozent) und Griechenland (minus zehn Prozent) gesunken. Parallel dazu schätzt man dort auch die wirtschaftlichen Aussichten als schlecht ein. Mutlosigkeit macht sich demnach in allen befragten EU-Ländern breit – so auch in Deutschland.

Nur hier nahm die Zahl derer, die von einer positiven Wirtschaftsentwicklung ausgehen, um ganze zwölf Prozent zu. Es verwundert daher kaum, dass Argwohn und Missgunst in den anderen EU-Staaten, die so gegenläufige Entwicklungen verzeichnen, gegenüber Deutschland steigen.

Zwar stellen angeblich 74 Prozent der Deutschen Bundeskanzlerin Merkel ein gutes Zeugnis für ihr Krisenmanagement aus. Bei den Franzosen sind es immerhin noch 73 Prozent, bei den Spaniern jedoch nur noch 39 Prozent und bei den Griechen lediglich 10 Prozent. Gleichzeitig empfinden die Bürger in sechs der acht untersuchten Staaten die Deutschen als das am wenigsten mitfühlende Volk, in fünf sogar als das arroganteste in Europa.

Und wenngleich man dort die Arbeitslosigkeit als größtes Problem ansieht, geben zwei Drittel der Spanier und 59 Prozent der Italiener der Haushaltskonsolidierung den Vorzug gegenüber Investitionen für neue Jobs.

Fazit: Strukturelle Reformen des Arbeitsmarkts und des Rentensektors ist bestes Neusprech, wie man den Menschen sagt, dass die Leistungen weiter sinken und der Druck auf die Bürger in der EU-Kolonie weiter steigt.

Quellen: PRAVDA-TV/PEW Research Center/WeltOnline vom 14.05.2013

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