Lebensmittel-Importe: China auf deutschen Tellern (Video)

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Viele in Deutschland verkaufte Lebensmittel enthalten Zutaten aus China. Doch meist ist es nicht auf der Verpackung deklariert.

Brötchen, Knoblauch, Apfelsaft– alles kommt aus China

Immer mehr Lebensmittel aus China werden in Deutschland konsumiert. Nach der Brechdurchfall-Epidemie 2012 – ausgelöst durch chinesische Erdbeeren – wird verstärkt auf die Hygiene und Qualität der Produkte geguckt. Ein Ende der Lebensmittelimporte aus Fernost ist nicht in Sicht.

Denn gerade in China werden nahezu wöchentlich Qualitätsskandale bekannt. Die Folge: Die meisten Chinesen trauen den Produkten aus ihrem eigenen Land nicht mehr. Wer es sich in Städten wie Peking und Schanghai leisten kann, kauft in Geschäften mit Milch und Joghurt aus dem Ausland.

Die Qualitätsprobleme wiegen umso schwerer, als Lebensmittel aus China allmählich den deutschen Markt überschwemmen. Nicht nur tiefgefrorene und gezuckerte Erdbeeren für Marmelade kommen zum größten Teil aus China, sondern auch das Gros von Apfelsaft-konzentrat, das hierzulande verarbeitet wird, sowie im vergangenen Jahr

282 Millionen Teigrohlinge, die in Deutschland von Bäckerketten zu Brötchen aufge-backen wurden. Aber auch Dosenmandarinen, Knoblauchknollen und Blattspinat in Supermärkten stammen zum großen Teil aus der Volksrepublik.

China setzt oft noch auf problematischen Jauchedünger

Der Norovirus-Befall der Erdbeeren 2012 – über 11.000 Schüler waren daran erkrankt – ist zwar kein spezifisches Problem Chinas. Obst und Gemüse aus der Volksrepublik seien aber wegen des Einsatzes von Jauche-Dünger anfälliger als Produkte aus EU-Anbau. Nach Einschätzung des Landwirtschaftsexperten Liu Xiaojing handelt es sich bei den chinesischen Obstbauern meist um kleine Betriebe, die sich keine hochwertigen Düngemittel leisten können und deshalb weiter auf Fäkalien setzen.

Der chinesischen Führung sind die Probleme durchaus bewusst. Sie hat bereits strengere Lebensmittelverordnungen erlassen, die sich mit denen in den EU-Ländern durchaus messen können. Es hapert allerdings an der Umsetzung.

Doch nicht nur die Rohstoffe für „deutsche“ Erdbeermarmelade stammen aus China. Laut Statistischem Bundesamt gab es 2011 in 34 Nahrungsmittelbereichen Importe: Darunter 862 Tonnen Milchprodukte, 1647 Tonnen Reiserzeugnisse oder 10 277 Tonnen frisches Gemüse. Butter, Käse oder Weizen- und Gerstekörner werden hingegen nicht mehr eingeführt. Welche Mengen importiert werden, zeigt das Beispiel der Brötchen-Rohlinge.

2011 wurden etwas mehr als 18.071 Tonnen „Backwaren und andere Zubereitungen aus Getreide“ aus China nach Deutschland importiert. Gemeint sind damit gefrorene Teig-linge, die eine Selbstbedienungsbäckerei nur noch aufbacken muss, um Brötchen und Brot zu erhalten. Mit der Menge lassen sich gut 282 Millionen Brötchen backen. Ein Teigling wiegt anfangs gut 65 Gramm. Nach dem Backen bringt das Brötchen dann 52 Gramm auf die Waage.

282 Millionen Brötchen, das ist so viel wie 916 normal große Bäckereien in einem Jahr produzieren. Zum Vergleich: Die zwei Groß-Bäckereien in Borken und Ungarn, die zur Sprockhöveler Selbstbedienungskette Mr. Baker gehören, produzieren täglich gut eine Million Brötchen. Mit den Liefermengen aus China ließe sich also fast der Jahresbedarf einer großen Brötchenkette decken.

Wo die China-Rohlinge landen – beim Discounter, beim SB-Bäcker oder an Tankstellen – ist unklar. Das Essener SB-Franchiseunternehmen Back König etwa betont, in Deutschland und bei einem französischen Hersteller einzukaufen. Backwerk erklärt, man habe ausnahmslos deutsche, schweizerische und österreichische Rohwaren für Brot und Brötchen im Programm. Statt über Teig aus China verfüge man über feste Lieferanten aus den Regionen, in denen man selbst vertreten ist. „Aber es gibt andere, die ordern über internationale Händler“, fügt Dirk Richards, von der BackWerk Service GmbH, an. Doch auch Discounter wie Lidl oder Netto erklären, ihre Backautomaten-Ware komme aus deutschen Landen.

Wer die chinesischen Teigrohlinge kauft, weiß Frank Köster, Geschäftsführer der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr, auch nicht: „Das wird niemand zugeben, weil der Imageverlust doch sehr groß ist.“ Die Bäckerei von nebenan wäre mit den beschriebenen Liefermengen überfordert, sagt Köster. Deren Kühlkapazitäten reichten nicht aus. Sie hätten also nichts davon, dass China Brot-Rohstoffe günstig liefert.

Deutsches Brötchen kostet 35 Cent

Mancherorts wird gemunkelt, ein chinesischer Teigrohling koste sogar nur zwei Cent. In Deutschland könnte man damit nicht einmal die Back-Materialien für ein Brötchen kaufen, denn die kosten drei Cent. Laut Alice Thiel-Sonnen, Ernährungsexpertin des Südwest-Rundfunks, kostet ein in China produzierter Tiefkühl-Brötchenrohling 15 Cent statt 35 Cent, wenn ein deutscher Bäcker knetet.

Ein Ende der Lebensmittelimporte aus Fernost ist nicht in Sicht. Als Lieferant von Apfelsaftkonzentrat ist China auf dem deutschen Markt bereits führend. Aber auch 137.000 Tonnen Fleisch und Fisch, Dosenmandarinen, Knoblauch oder Blattspinat sind hierzulande nicht mehr wegzudenken.

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Bodenverseuchung in China – Zu viel Cadmium im Reis

Große Agrarflächen in China sind zu verseucht für Landwirtschaft. Belastete Lebensmittel sind bereits im Umlauf.

Die Umweltverschmutzung auf Ackerland wird für China zunehmend zum Problem. Die Regierung räumte am Montag ein, dass rund 3,3 Millionen Hektar Agrarflächen so stark mit Schwermetallen und anderen Chemikalien verseucht sind, dass dort nichts mehr angebaut werden kann.

Diese offizielle Zahl nannte der Vizeminister für Land und Ressourcen, Wang Shiyuan, auf einer Pressekonferenz. Die Fläche entspricht etwa 2 Prozent der gesamten land-wirtschaftlichen Fläche Chinas.

Wissenschaftler schätzen jedoch, dass tatsächlich bis zu ein Fünftel der Agrarfläche er-heblich verschmutzt ist. Wang kündigte einen langfristigen Plan zur Sanierung der Flächen und Ausgaben in Milliardenhöhe an. Was genau geschehen soll, sagte Wang nicht. Wissenschaftler schlagen vor, Bäume und andere Pflanzen zu setzen, die die Schwer-metalle aus der Erde ziehen sollen, aber nicht verzehrt werden.

Über die Verseuchung von Agrarland und die damit verbundenen Probleme für die Nahrungsmittelproduktion wurde lange weniger diskutiert als über die akute Luft-verschmutzung. Seit Kurzem wächst jedoch das Bewusstsein, unter anderem weil verseuchter Reis und andere landwirtschaftliche Güter entdeckt wurden.

Ergebnisse als Staatsgeheimnis

Die Regierung hatte die Bodenverseuchung bereits im Jahr 2006 zunächst zwar erfassen lassen, dann aber die Ergebnisse nicht veröffentlicht. So hatten die Behörden Anfang des Jahres einem Bericht des Nachrichtenportals China.org zufolge den Antrag eines Pekinger Anwalts auf Einsicht in die Untersuchungsergebnisse abgelehnt. Statt inhalt-licher Informationen habe das zuständige Ministerium lediglich einen 22 Seiten langen Brief geschickt, in dem es erklärte, bei den geforderten Daten handle es sich um Staats-geheimnisse.

Der Bericht zitiert Anwalt Dong Zhengwei mit den Worten: „Nun scheint es so, dass die Bodenverschmutzung in China so schwerwiegend ist, dass die Umweltbehörden es nicht einmal wagen, die Ergebnisse zu veröffentlichen.“

Auch Landwirte beschweren sich schon länger über Blei und andere Schadstoffe im Wasser. Unter anderem protestieren sie gegen Batteriefabriken. Wissenschaftler sorgen sich vor allem wegen hoher Cadmium-Werte, weil der Stoff unter Krebsverdacht steht und sich im Grundnahrungsmittel Reis anreichert.

Im Mai hatten Tests gezeigt, dass die Hälfte des in der Großstadt Guangzhou verkauften Reises mit Cadmium verseucht sein könnte.

Link zum Videobeitrag des NDR.

80% der weltweiten Ernte für Apfelsaftkonzentrat stammt aus China, davon verarbeitet die deutsche Fruchtsaftindustrie 13.000 Tonnen. Es geht weiter mit Tomaten, Knoblauch und Pilzen, hier fanden die Reporter verbotene Pestizide, als auch Nikotin über dem erlaubten Grenzwert.

Quellen: PRAVDA TV/NDR/derwesten.de/taz.de vom 26.02.2014

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