Erdbeben in Kalifornien: Die Stadt, die Tsunamis anzieht (Video)

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Keinen Ort in den USA treffen Tsunamis so oft wie das kalifornische Crescent City. Vor 50 Jahren kamen die schlimmsten Wellen. Heute wissen die Menschen, was zu tun ist.

Steve Wakefield vergleicht seine Stadt mit zwei Magneten. Die liegen vor ihm auf dem Tisch im Hafen-Restaurant Northwoods. Ein großer Magnet in kantiger Hufeisenform und ein kleiner runder. „Der hier“, sagt Wakefield und nimmt den großen Magneten in die Hand, „ist der Hafen in der Stadt.“ Er greift zu dem kleinen Magneten, der an einen Eishockey-Puck erinnert. „Und der hier ist ein Tsunami.“ Der Leiter der Feuerwehr in der kleinen Stadt legt die Magnete zurück. Klack. Der große hat den kleinen Magneten an sich gezogen. „So funktioniert Crescent City.“

(Bild: Links – Verwüstung nach dem Tsunami 1964. Rechts – Verwüstung nach dem Tsunami 2011)

Die nördlichste Stadt in Kalifornien zieht Tsunamis an wie keine andere in den USA. Die meisten Wellen, die auf dem Pazifik entstehen, wenn es am Meeresgrund bebt, rollen bis hierher. Chile, Alaska, Japan – egal, wo die Erde schwankt. Einige Tsunamis fluten Crescent City. Die meisten zerstören den Hafen, reißen die Boote von den Docks, werfen sie um und brechen die Stege. „Das passiert ständig“, sagt Wakefield.

Crescent City – Stadt des Halbmonds heißt die Stadt. Die Küste liegt sichelförmig am Wasser. Ein guter, ein idyllischer Ort für einen Hafen, für die Boote, die hier liegen. An guten Tagen schaukeln die Kutter kaum. Und wenn die Fischer mittags vom Meer zurück-kommen, sind die Boote voll mit Lachs und Shrimps.

Doch das Wasser ist seicht und Strömungen ziehen Wellen an wie die Magnete. „Die Topografie des Meeresgrunds kann Tsunamis in eine bestimmte Richtung steuern und die Kräfte verstärken, die sich nach und nach aufbauen“, sagt Dennis Powers. Er hat ein Buch über den Tsunami von 1964 geschrieben. Es war der schlimmste, den Crescent City je erlebt hat, so verheerend wie kein anderer an der US-amerikanischen Westküste.

Genau 50 Jahre ist das her. Feuerwehrmann Steve Wakefield war damals neun. Niemand habe gewusst, was genau ein Tsunami tatsächlich anrichten könne und was zu tun sei, wenn die Wellen kämen, sagt er. „Es gab schon vorher immer mal wieder kleine Wellen, aber keine, die so schlimm war.“

Am Karfreitag 1964, dem 27. März, bebte die Erde in Alaska, etwa 120 Kilometer östlich von Anchorage. Die Hauptstadt und ein paar andere Städte wurden verwüstet, mehr als 100 Menschen starben. Das Erdbeben löste einen Tsunami aus, der sich nach Süden ausdehnte. Erst traf er auf die kanadische Küste, dann auf die der USA. Kurz nach Mitternacht am 28. März fluteten mehrere Wellen Crescent City.

Fast 300 Geschäfte riss das Wasser fort, der Hafen verwandelte sich in ein Trümmerfeld, Öltanks an der Küste standen in Flammen. Etwa 30 Häuserblocks waren anschließend unbewohnbar. Elf Menschen starben, die meisten wurden vom Sog der zurückweichenden Wassermassen aufs Meer gezogen, zusammen mit Autos, Fassaden, Fenstern, Bäumen, Booten. Niemand hatte mit der Katastrophe gerechnet.

Fünf Jahrzehnte später ist Crescent City als Come-Back-Town bekannt. Drei Jahre brauchten die Bewohner nach dem verheerenden Oster-Tsunami, um sich wieder aufzurappeln. Seither spülte es knapp ein Dutzend Tsunamis an Land. Doch nun ist die Stadt vorbereitet: Der Hafen wurde vertieft, damit das Wasser nicht mehr so hoch-schwappt, es gibt einen Schutzwall aus Steinen und riesige Zementklötze, die die Kraft des Wassers brechen sollen. Einige Bewohner setzen sich für den Bau einer Art Schleuse am Hafeneingang ein, die bei Gefahr Wellen aufhalten soll. Doch bisher gibt es dafür kein Geld.

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Die Stadt ist ein Vorbild wenn es um Prävention geht

Etwa 3.000 Menschen leben in Crescent City, in der Umgebung sind es 20.000. Manche arbeiten in den Restaurants an der Strandpromenade, die meisten sind in der Fischerei beschäftigt, die Haupteinnahmequelle des Ortes. Steve Wakefield sagt, es gebe keinen hier, der nicht wisse, was zu tun sei, wenn die nächste Welle kommt. Hunderte Bürger haben sich zu Gemeindehelfern ausbilden lassen. Sie kennen sich aus mit Erster Hilfe und im Krisenmanagement.

Feuerwehrchef Wakefield fährt in seinem grauen Truck durch die Stadt und zeigt auf eines der blauen Schild am Straßenrand. Überall stehen sie und weisen den Weg zur nächsten Schule oder einem der anderen Schutzräume. „In regelmäßigen Abständen laufen wir mit den Bewohnern von Crescent City diese Evakuierungsrouten ab.“

Seine Frau Debra ist eine von vielen, die Nachbarn aufklären, immer wieder. Sie gehört zu CERT, dem Community Emergency Response Team. Hier geht es zu wie in einem Verein. Nachbarn treffen sich, proben den Ernstfall, nebenbei wird geplaudert, es gibt Kaffee und Kuchen. „Wir üben so lange, bis wir im Schlaf wissen, was zu tun ist“, sagt Debra. „Wenn es so weit ist, müssen wir funktionieren.“ Das heißt: Alle Bewohner müssen so schnell wie möglich weg vom Hafen, raus aus den Gebäuden, hinauf in Richtung Skate Park, dorthin, wo sich die 9th Street mit der F Street kreuzt. Das ist weit genug, etwa einen Kilometer vom Wasser entfernt.

Debra und ihre Kollegen haben Rucksäcke organisiert, die im Notfall jeder bekommt. Mit Helmen und einer Taschenlampe, auch eine Schutzweste ist darin. „Wir ermuntern die Bürger, sich vorzubereiten und auch Sachen im Auto und in der Garage zu deponieren“, sagt sie. Medikamente, Wasser, Lebensmittel. Dinge, um sich 72 Stunden selbst zu versorgen. Dazu Verbandszeug, Tabletten, die verschmutztes Wasser wieder trinkbar machen. „Wir üben den Ernstfall in drei Trainingszyklen pro Jahr.“

Die Menschen an der gesamten Westküste der USA täten gut daran, es den Bürgern von Crescent City gleichzutun, sagt Lori Dengler. Sie ist Geologie-Professorin an der Humboldt State University in Arcata, etwa 100 Kilometer südlich von Crescent City. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit der Stadt und ihren Tsunamis. „Es ist vorbildlich, wie sich diese kleine Gemeinde wappnet.“

Auch Anfang 201o gab es eine Notfallübung – fast ein Jahr später kam die Welle. Ein Megabeben vor der Küste Japans hatte sie geschickt, jene Erschütterungen, die die Nuklearkatastrophe von Fukushima auslösten. Der Bürgermeister von Crescent City wurde vom Pacific Coast Warning Center in Alaska informiert und gab Alarm. Ab fünf Uhr in der Früh wurden die Häuser evakuiert. Steve Wakefield rannte mit seiner Frau von Tür zu Tür. „In einer halben Stunde hatten wir sie alle durch“, sagt er. Fast der ganze Ort war rechtzeitig in Sicherheit, als kurz vor halb acht Uhr morgens die Welle den Hafen traf.

Allerdings wurden fünf Menschen aufs Meer hinausgespült, die ihre Boote retten wollten, einer starb. Knapp 2,5 Meter hoch stieg das Wasser. Der Tsunami zerstörte 35 Boote und Teile des Hafens, wieder einmal. Die Fischer trifft es immer am schlimmsten, denn sie müssen ihre Boote zurücklassen. Die neuen Docks, das tiefere Hafenbecken, die Molen, die das Wasser abhalten sollen – es hat geholfen. Aber es gibt noch einiges zu tun. Die Stadt arbeitet daran, dass die nächsten Wellen gar keine großen Schäden mehr anrichten.

„Wir wissen, dass Tsunamis kommen. Und wir wissen, wie schnell sie sind“, sagt Steve Wakefield. Er steht wieder am Hafen und schaut über eine der Molen aufs Wasser hinaus. Er ist in Crescent City aufgewachsen, hat nie in einer anderen Gegend gelebt. Und wollte es auch nicht. „Was soll ich in einer anderen Stadt? Da gibt es dann Schneestürme, Hurrikans oder Waldbrände.“ Dann lieber Crescent City, sagt er, „da weiß ich, was ich kriege.“

Video:

Quellen: ZeitOnline vom 27.03.2014

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