
Sie sind was Sie sind, klingt gut und einfach. Sie sind Ihr Körper, den Sie nicht nur sehen, sondern auch spüren, schliesslich wird Ihr Körper auch von anderen wahrgenommen. Sie sind wohl auch Ihre Gedanken, Ihre Erlebnisse in der Vergangenheit und der Gegenwart. Doch die Wahrnehmung des Körpers wissen Sie, weil Sie sind. Der Rest kann mit der relativen Zeit verschwimmen, verwischen und durch gegenwärtige Erlebnisse neu interpretiert werden.
Haben Sie den Gedanken, der Sie gerade beschäftigt in irgendeiner Form gespürt, gefühlt?
Ist es nicht erstaunlich, dass es einen Teil von Ihnen gibt, der sich dessen bewusst ist, dass er über seine Gedanken siniert. Das bedeutet es gibt ein Art Hauptteil, ein Sein, aber auch einen anderen Teil der in Form eines Autopiloten durch den Tag navigiert: Aufstehen, Essen, Waschen, Anziehen, Arbeiten, Pause, Arbeiten, Mittag, etc.
Kann es dann tatsächlich real sein, nur weil er im Kopf entstanden ist, woher kommt er so plötzlich, wer hat ihn rausgelassen?
Waren Sie es, oder ein Impuls von Außen?
Sind Sie sich sicher, dass Sie der Gedanke sind, oder ist der Gedanke einfach ein Wust, ein Surrogat der Analysen und des Treibens des Autopilots der permanent Sie und Ihre Umgebung bewertet?
Nicht-Sein ist dann das Gegenteil von Sein. Nicht-Sein kann aber auch das bewusste entfernen des eigentlichen Seins bedeuten, indem man dem Nichts ein Sein gibt, somit löst sich das Ich auf, der Autopilot crasht, Sie haben womöglich eine Panikattacke oder verfallen in eine Depression, da urplötzlich Ihre konstruierte Welt aus „Wer soll ich sein“, „Wie soll ich mich geben“ und „Was soll ich machen“, kollabiert und Sie sich nun mit dem Ich in genau diesen, diesen und wieder diesen Moment heraumschlagen müssen.
Ich weiss, ich kenne das, es ist immer einfach sich zu beschäftigen, sei es aktiv durch Arbeit (macht nicht frei), oder Spass, doch der Moment ist da, Sie können zwar weglaufen, sich den Konstrukten Ihres Geistes feige und faul hingeben, aber der Moment ist immer aufgehoben, man hat den Eindruck, Menschen heben den Moment auf, bis Sie wirklich nicht mehr weg können, das wäre dann auf dem Sterbebett, spätestens, denn dann müssen Sie sich Ihrer selbst stellen und gewahr werden, dann gibt es keine Ablenkung.
Sicher, Sie haben es 80, 90 oder gar 100 Jahre zelebrieren dürfen, Ihr Leben, Ihren Plan, Ihre Visionen.
Doch das Sein beginnt mit jedem Sonnenaufgang, mit jedem neuen Augenaufschlag, in dem Moment, in dem Sie sind.
Der Atem und Herzschlag weisen den Weg, lassen Sie das Gerüst der vergeistigten Matrix los. Weinen und Lachen werden folgen, bis Sie immer tiefer in sich hineingelangen.
Viel Liebe
PRAVDA TV
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