Forscher verblüfft: Antiker Stern rauschte vor 70.000 Jahren durch unser Sonnensystem (Video)

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Der Vorfall ereignete sich bereits vor 70.000 Jahren und sorgt dennoch erst jetzt für Furore: Damals flog ein fremder Stern sehr nahe an unserem Sonnensystem vorbei, wie Wissenschaftler nun herausfanden. Es handelte sich um einen Roten Zwerg.

Astronomen haben einen Stern identifiziert, der sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor 70.000 Jahren bis auf 0,8 Lichtjahre unserer Sonne angenähert hat. Das geht aus ihrer Veröffentlichung in den Astrophysical Journal Letters hervor, berichtet die Universität von Rochester, wo der leitende Autor, Eric Mamajek, forscht. Demnach habe eine Reihe von 10.000 Simulationen der Flugbahn von Scholzens Stern (Scholz’s Star) ergeben, dass er sich der Erde mit 98-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis auf 52.000 AE (Astronomische Einheiten) genähert und die Ausläufer der Oortschen Wolke erreicht hat. Zum Vergleich: Voyager 1, das am weitesten von der Erde entfernte menschengemachte Objekt, hat die Sonne rund 130 AE (18 Lichtstunden) hinter sich.

Scholzens Stern (mit wissenschaftlicher Bezeichnung WISE J072003.20-084651.2) war Ende 2013 entdeckt worden und ist ein relativ kleiner, lichtschwacher Roter Zwerg im Sternbild Einhorn. Er hat demnach etwa 8 Prozent der Masse unserer Sonne und wird als Teil eines Doppelsternsystem von einem kleinen Braunen Zwerg (6 Prozent der Sonnenmasse) begleitet. Von der Sonne ist er rund 20 Lichtjahre entfernt, aber zu einer Zeit, als der moderne Mensch Südostasien besiedelte und in Europa noch Neandertaler lebten, war er ihr fast fünfmal näher als es heute Proxima Centauri ist, der uns gegenwärtig nächste fremde Stern.

Als er die Oortsche Wolke streifte, leuchtete der Stern am Nachthimmel der Erde immer noch 50 Mal schwächer als die lichtschwächsten Sterne, die wir mit bloßem Auge erkennen können, erklären die Wissenschaftler. Da er aber magnetisch aktiv sei, würde er immer mal wieder für Minuten oder Stunden deutlich heller aufflackern. Bei diesen, seltenen Ereignissen könnte er auch für unsere Vorfahren sichtbar gewesen sein, mutmaßen die Forscher.

Auf die Oortsche Wolke selbst, jene – immer noch hypothetische – Ansammlung von Himmelskörpern, die als der Ursprungsort langperiodischer Kometen gilt, habe der Durchflug wohl keine großen Auswirkungen gehabt. Das heiße aber nicht, dass andere Objekte diese Zone nicht auch stärker stören könnten oder dies getan haben. Bei der Suche danach werde auch Gaia helfen, jene ESA-Sonde, die mehr als eine Milliarde Sterne kartografieren soll. Damit könnten weitere Sterne gefunden werden, die dem Sonnensystem derart nahe kamen oder noch kommen.

Video:

Quellen: NASA/FocusOnline/heise.de vom 19.02.2015

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