Mexiko: Heckler & Koch lieferte mehr Gewehre als bisher bekannt

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Der deutsche Waffenhersteller Heckler & Koch soll mehr als 10.000 Sturmgewehre nach Mexiko geliefert haben. Sie seien in Gebiete geliefert worden, die von Drogenkartellen und korrupten Polizisten beherrscht werden.

Die Firma Heckler & Koch hat deutlich mehr Gewehre vom Typ G36 nach Mexiko geliefert, als die Bundesregierung in ihren Rüstungsexportberichten angegeben hat. Das baden-württembergische Unternehmen exportierte rund 10.100 Sturmgewehre in das nordamerikanische Land, etwa 1500 mehr als bislang bekannt.

Das geht aus Daten des Kriegswaffenbuchs hervor, der vom Hersteller geführten Dokumentation über den Verbleib dieser Waffe. Die hatte der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele angefordert. G36-Gewehre tauchten auch in mexikanischen Bundesstaaten auf, deren Polizeieinheiten als korrupt gelten und mit Drogenkartellen kooperieren sollen.

Derzeit wird untersucht, ob die Heckler & Koch-Gewehre auch bei der Erschießung von 43 Studenten im Bundesstaat Guerrero eingesetzt wurden.

Quellen: Reuters/n-tv.de vom 08.02.2015

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