Hilfe bei Autismus: Die Rolle der Bakterien (Video)

autisten-industrienationen-westen

Wie lässt sich die rasant ansteigende Anzahl an autistischen Störungen (600 %) in den letzten 20 Jahren erklären? Spielt die Umwelt dabei eine Rolle?

Seit das Krankheitsbild 1943 erstmalig beschreiben wurde, breitet sich der Autismus immer weiter aus. In den Industrienationen (!) gilt er mittlerweile als die Erkrankung mit den am stärksten zunehmenden Fallzahlen (mehr als 600 % Zuwachs in den vergangenen 20 Jahren). In Deutschland geht man von etwa 600 000 Betroffenen aus, in Frankreich liegt die Zahl bei etwa 500 000 – jedes Jahr kommen 8 000 Kinder mit Autismus zur Welt, was einem von 150 Neugeborenen entspricht (in Nordamerika liegt die Quote noch höher, bei einem von 80 Neugeborenen). Insgesamt leiden vermutlich bis zu 67 Millionen Menschen weltweit unter Autismus. Bislang herrscht Unklarheit über die Ursachen der Erkrankung und mögliche Behandlungsmethoden, geforscht wird schwerpunktmäßig in den Bereichen Genetik und Psychiatrie.

Hoffnung für Autisten?

Kinder mit Autismus versinken in der Isolation. Stichhaltige Erklärungen gibt es wenige, Heilung bislang keine. Ein kanadischer Forscher vermutet die Ursache in Darmbakterien. Wird bald eine neue Therapie möglich?

Liegt die Ursache im Darm?

MacFabe sieht seine These von mehreren Indizien gestützt: Erstens würden Kinder somalischer Einwanderer in Kanada häufiger autistisch als Kinder in Somalia, womöglich weil sie mit westlichen Bakterien und Speisen konfrontiert würden.

Zweitens hätten viele autistische Kinder Darmprobleme. Drittens entwickelten Ratten, wenn man ihnen Propionsäure ins Hirn spritzt, Verhaltensweisen, die an die von Autisten erinnerten. Und viertens würden heute häufiger autistische Erkrankungen diagnostiziert – während gleichzeitig öfter Antibiotika, die die Darmflora verändern, in den ersten Lebensjahren eingesetzt und mehr weizen- und milchhaltige Lebensmittel verspeist würden.

Der amerikanische Mikrobiologe und Mediziner Sydney Finegold fand einen weiteren Anhaltspunkt: Er gab autistischen Kindern, die zuvor wegen anderer Infektionen mit einem Breitband-Antibiotikum behandelt worden waren, ein spezielles Antibiotikum gegen Clostridien. Bei acht der zehn Kinder besserten sich die autistischen Symptome vorübergehend.

Kritiker sind wachsam

Doch Autismusexperten sind von MacFabes These noch nicht überzeugt: „Das ist noch sehr hypothetisch“, sagt Inge Kamp-Becker, Leiterin der Arbeitsgemeinschaft für Autismus-Spektrum-Störungen an der Marburger Uniklinik. „Die Befunde bestätigen nicht eindeutig den Einfluss der Bakterien auf die neuronale Entwicklung.“ Auch Christine Freitag, Leiterin der Frankfurter Uniklinik für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters, ist vorsichtig: „Man kann von Rattenversuchen nicht einfach auf den Menschen schließen.“ Die Zunahme autistischer Störungen sei vor allem auf verbesserte Diagnosemethoden zurückzuführen, sagt Kamp-Becker. Zu dem Schluss kommen auch Forscher der kanadischen McGill University, die 57 Studien zur Häufigkeit von Autismus in 17 Ländern ausgewertet haben.

Gerade bei so schwerwiegenden und schlecht erforschten Erkrankungen wie Autismus kursieren viele Hypothesen über mögliche Ursachen – bisher jedoch ohne Bestand: In den 1950er Jahren postulierten Forscher, emotionale Kälte der Eltern sei der Grund. Dann wurden Quecksilber und andere Schwermetalle, Lösungsmittel, Dieselabgase oder Pestizide als Krankheitsauslöser verdächtigt.

Besonders folgenreich war die Hypothese des britischen Arztes Andrew Wakefield: Aufgrund einer einzigen Studie an zwölf Kindern behauptete er 1998, die Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln löse Autismus aus. Kinder wurden nicht mehr geimpft, einige starben an den unter Kontrolle geglaubten Krankheiten. Inzwischen ist nachgewiesen, dass Wakefield nicht korrekt gearbeitet hat, die Studie wurde zurückgezogen.

Heute wäre es fahrlässig, Eltern unbegründete Hoffnungen zu machen, warnt Kamp-Becker: „Die klammern sich an jeden Strohhalm und geben auch viel Geld für wirkungslose Therapien aus.“ MacFabes Hypothese befindet sich noch am Anfang des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses. Um sie zu überprüfen, müssten zum Beispiel Risikogruppen auf ihre Ernährung und bereits Erkrankte auf die verdächtigten Stoffe hin untersucht werden, schlägt die Ärztin Christine Freitag vor. Letzteres will Derrick MacFabe jetzt tun. Die Ergebnisse könnten zeigen, welches Potenzial diese hoffnungsbringende These birgt.

Video:

Quellen: PublicDomain/arte.tv vom 03.04.2015

Weitere Artikel:

Alte Freunde – neue Feinde: Was unsere Kinder chronisch krank macht (Video)

Pharma-GAU: Wie die Impfstoffindustrie den Propagandakrieg verlor und alle gegen sich aufbrachte (Video)

Gesundheit: Entgiften statt vergiften (Video)

Ruhig gestellt und angepasst: Warum 80 Millionen ADHS Kinder weltweit Drogen nehmen sollen (Video)

Gesundheit: Heilende Bäume – heilende Orte

Pharmazeutische Industrie: Fast alle Studien manipuliert (Videos)

Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht!

30-Jahres-Studie: Wissenschaftlerin bringt Genfood mit Autismus in Verbindung (Video)

Lebenslänglich hinter Gittern: Massenweiser Einsatz von Psychopharmaka in Zoos

Organisierte Kriminalität im Gesundheitswesen – wie Patienten und Verbraucher betrogen werden

Gefahr für Kinder: Fluorid kann ADHS verursachen

Medikamente und Chemie grenzenlos im Wasser (Videos)

ADS / ADHS und Ritalin – Wie die Pharmaindustrie unsere Kinder gezielt zerstört (Videos)

Bayer-Verhütungsmittel: Sterilisation mit Nebenwirkungen

Endstation Gehirn: Die Verblödung schreitet voran

Psychopharmaka sind oft die wahre Quelle für Amokläufe und Gewalt

Eine Jahrhundertlüge: Spanische Grippe wurde durch Massenimpfungen ausgelöst

Dunkle Seite der USA: Sterilisation zwecks Verkleinerung der Erdbevölkerung

Moderne Inquisition? Impfstoffindustrie geht gegen Aufklärung in sozialen Netzwerken vor

Das Impfstoff-Imperium ist zusammengebrochen!

Zecken-Impfung? Auf keinen Fall! (Video)

Implosion der Pharmaindustrie? Mögliches Verbot von Quecksilber versetzt Impfstoffhersteller in Panik

Vertuschungsversuche: Impf-Kreuzzug der Gates in Afrika löst Welle von Lähmungen, Krämpfen, Halluzinationen bei Kindern aus

Bevölkerungsreduktion und Eugenik (Videos)

Eugenik: Bill Gates und das sozialverträgliche Frühableben

Gambia will naturmedizinische AIDS-Klinik eröffnen und erntet scharfe Kritik internationaler Gesundheitsbehörden

Neue Studie errechnet 145.000 tödliche Impfkomplikationen in 20 Jahren

Bevölkerungskontrolle: Die Machenschaften der Pharmalobby – Von den IG Farben der Nazis zur EU und den USA

Eugenik in Österreich bis 2001: Zwangssterilisation von jungen Frauen

Das Grippemedikament Tamiflu ist weniger wirksam und hat mehr Nebenwirkungen, als der Hersteller Glauben machte

Auftraggeber aus dem Westen: Die geheimen Pharmatests an DDR-Bürgern

Deutscher Grippe-Impfstoff unter Krebs-Verdacht

200 Jahre Impflüge: Die Urheber Edward Jenner und Louis Pasteur

Gewissenlose Pharmafirmen testen Medikamente an nichtsahnender indischer Bevölkerung

Italienisches Gericht: “MMR-Impfung verursachte Autismus” – Zahl erkrankter Kinder steigt

Eugenik: Äthiopische Jüdinnen – Israel streitet über Vorwürfe der Zwangsverhütung

Anita Petek-Dimmer – Sinn und Unsinn von Impfungen

Steigende Lebenserwartung?

Mehr Autismus durch Pestizide – Dumm durch Chemikalien

Recherchen einer britischen Fachzeitschrift entlarven Big Pharma als Verschwörer im Grippeepidemie-Skandal der WHO

Historische Dokumente belegen: Pharma-Öl-Kartell steckt hinter dem 2. Weltkrieg (Video)

About aikos2309

2 comments on “Hilfe bei Autismus: Die Rolle der Bakterien (Video)

  1. MIT -Ärztin entlarvt Verbindung zwischen Glyphosat, GVO und der Autismus-Epidemie,
    siehe kopp-online.de am 24.3.15.
    Roundup tötet nützliche Darmbakterien und die Entgiftungsfähigkeit des Körpers
    wird erschwert.
    Es grüßt
    M.Sch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*