Smart Meter-Zwang: Orwellisierung durch die Kellertür

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„Intelligente Stromzähler“: ab 2020 soll in Deutschland der Einbau eines „Smart-Meter“ verpflichtend werden. Das kostet nicht nur mehr Geld, sondern führt auch zum gläsernen Stromverbraucher und schadet der Gesundheit. Verbraucherschützer: „Es ist ein Novum, dass Verbraucher zur Preisgabe von Daten quasi gezwungen werden und dem nicht widersprechen können.“

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat mit dem Referentenentwurf zur Digitalisierung der Energiewende den Startschuss für den Smart Meter-Einbau in Deutschland gegeben. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen ab dem Jahr 2017 erst einmal Großverbraucher und ab dem Jahr 2020 Privathaushalte zum Einbau intelligenter Stromzähler und Messsysteme verpflichtet werden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) lehnt dieses Vorhaben ab und fordert die Bundesregierung auf, den Einbau von Smart Metern nur auf freiwilliger Basis einzuführen.

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen alle Haushalte mit einem Verbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden (kWh) ein intelligentes Messsystem bekommen. Alle anderen Haushalte sollen schrittweise mit intelligenten Zählern ausgerüstet werden. Neu ist, dass Netzbetreiber auch Haushalte, die weniger als 6.000 kWh verbrauchen, nach eigenem Ermessen mit intelligenten Messsystemen ausstatten dürfen – ohne dass die Verbraucher dem widersprechen können.

„Wieder einmal sollen Verbraucher die Zahlmeister der Energiewende sein. Hightech in den Kellern bringt den Verbrauchern kaum Mehrwert, dafür aber dauerhafte Kosten “, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Verbrauchern bringt der Einbau von Smart Metern keine direkten finanziellen Vorteile, da die dafür notwendigen Tarife bislang nicht angeboten werden. Stattdessen fallen jährliche Kosten von bis zu 100 Euro an. Auch steigen die Netzentgelte aufgrund der Kostenbestandteile, die als netzdienlich eingestuft werden und damit über die Anreizregulierung finanziert werden sollen. Dies betrifft beispielsweise die Steuerungstechnik der Photovoltaik-Anlagen.

Auch die Energiewende wird der Smart Meter-Einbau beim Kleinstverbraucher nicht voranbringen – zu kleinteilig und unflexibel sind die anfallenden Verbräuche. Verbraucher erhalten zwar mehr Informationen zu ihrem Energieverbrauch– das passiert aber in vielen Fällen nicht automatisch und ist immer mit den Zusatzkosten von bis zu 100 Euro pro Jahr verbunden.

Smart Meter sammeln sensible Daten

Zudem werden mit Smart Metern massenhaft sensible Daten gesammelt. „Es ist ein Novum, dass Verbraucher zur Preisgabe von Daten quasi gezwungen werden und dem nicht widersprechen können. Die Zwangsdigitalisierung durch die Kellertür ist der falsche Weg“, so Müller.

Brisant ist auch, dass es laut Gesetzentwurf für Mieter auch zu einem Wegfall der Wahlfreiheit bei der Wahl des Messstellenbetreibers kommt. Stattdessen bekommt der Anschlussnehmer das Recht des Anschlussnutzers übertragen. Damit können Vermieter in Zukunft unabhängig von der jeweiligen Verbrauchsgröße beschließen, das gesamte Haus auf intelligente Messsysteme umzustellen.

Gesundheitsexperten aus 20 Ländern warnen vor „Smart Meter“

Mehr als 50 Wissenschaftler und medizinische Fachkräfte aus 20 Ländern fordern Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich des Einsatzes der drahtlosen „intelligenten Messgeräte“ („Smart Meter“).

54 Experten der gesundheitlichen Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) haben ,,den Einsatz des gesunden Menschenverstandes und die Entwicklung und Umsetzung der besten Methoden bei der Verwendung dieser Technologien, um die Exposition und das Risiko von gesundheitlichen Gefahren zu reduzieren“, gefordert.

Diese Wissenschaftler und medizinischen Fachkräfte, die aus 20 Ländern kommen, haben hunderte von peer-reviewed-Studien über die gesundheitlichen Auswirkungen von EMF veröffentlicht.

Es folgen Auszüge aus dem offenen Brief, den sie unterschrieben:

„Smart meter: Korrektur schwerwiegender Fehlinformationen“:

• „der Masseneinsatz von intelligenten Netzen („smart grids“) könnte große Teile der
Bevölkerung alarmierenden Risikoszenarien ohne deren Zustimmung aussetzen“

• „viele Wissenschaftler und medizinische Experten empfehlen dringend, dass
Maßnahmen, die dem Vorsorgeprinzip folgen, sofort angewendet werden – wie die
Verwendung von kabelgebundenen „smart metern“ -, um biologisch ungeeignete
Mikrowellenexposition zu verringern. Wir verfechten nicht die Abschaffung der HFTechnologien,
sondern nur die Verwendung des gesunden Menschenverstandes und die
Entwicklung und Umsetzung der besten Methoden bei der Verwendung dieser
Technologien, um die Exposition und das Risiko von gesundheitlichen Gefahren zu
reduzieren“

• ,,das internationale Krebsforschungszentrum (IARC) ordnete Hochfrequenzstrahlung in
die Kategorie 2B ein, für den Menschen als möglicherweise krebserregend“

• ,,Kinder sind besonders gefährdet“

• ,,wenn auch die spezifischen Wege zum Krebs nicht vollständig verstanden sind, ist es
wissenschaftlich inakzeptabel, das Gewicht der Nachweise für den Anstieg der
Krebserkrankungen bei Menschen, die einem hohen Maß an HF-/Mikrowellenstrahlung
ausgesetzt sind, zu verneinen“

• „mehr als 1000 Studien über niedrige Intensität, Hochfrequenz, nichtionisierende
Strahlung, die mindestens 50 Jahre zurückgehen, zeigen, dass einige biologische
Wirkmechanismen Wärme nicht einbeziehen. Diese Strahlung sendet Signale an das
lebende Gewebe, welches biochemische Veränderungen anregt, die verschiedene
Symptome erzeugen und zu Krankheiten wie Krebs führen können“

• „diese Energie kann eine Schädigung der DNA verursachen, die indirekt zu Krebs durch
eine Kombination aus biologischen Wirkungen führt. Neueste Veröffentlichungen haben
die Erzeugung von freien Radikalen, eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke,
die es potenziellen toxischen Chemikalien ermöglicht, in das Gehirn zu gelangen, eine
Induktion von Genen, sowie eine veränderte elektrische und Stoffwechsel-Aktivität im
menschlichen Gehirn beim Einsatz von Mobiltelefon-HF/Mikrowellen, die denen ähneln,
die von intelligenten Messgeräten produziert werden, dokumentiert“

• „hochfrequente EMF wie die Mikrowellen, die in Mobiltelefonen, „smart meter“, Wi-Fi und
schnurlosen ,,DECT“-Telefonen verwendet werden, scheinen am schädlichsten zu sein,
wenn sie normal verwendet werden“

• „Behörden sind über die wachsende Zahl von Bürgern, die sagen, dass sie
Elektrohypersensibilität (EHS) entwickelt haben, besorgt, zumal viele von ihnen die
Symptome erst nach der Installation von solchen „smart metern“ entwickelten“

• ,,negative neurologische Nebenwirkungen wurden bei Menschen, die die Nähe zu
drahtlosen „smart metern“ aufrechterhalten, insbesondere unter 120 Zoll (» 3,0 m),
berichtet“

• „Drahtlose „smart meter“ erzeugen in der Regel atypische, relativ leistungsfähige und
sehr kurze gepulste HF-/Mikrowellen, deren biologische Wirkungen nie vollständig getestet
wurden. Sie emittieren diese Millisekunden langen HF-Bursts im Durchschnitt 9600 mal
pro Tag mit einem Maximum von 190.000 täglichen Übertragungen und einem
Emissionsspitzenwert, der zweieinhalb mal höher als das angegebene Sicherheitssignal
ist“

• „Leute in der Nähe eines „smart meters“ sind Risiken im wesentlich größeren Umfang
einer HF-/Mikrowellen-Exposition als bei einem Mobiltelefon ausgesetzt, ganz abgesehen
von der kumulativen Exposition von Menschen, die in der Nähe von mehreren zusammen
angebrachten „smart metern“, motorbetriebenen Routern oder Sammelinstallationen von
„smart metern“ leben, die eine dritte Antenne benutzen, um HF-Signale von 500 bis 5000
Häusern (gebündelt) weiterzuleiten“

• „HF-Werte von verschiedenen Szenarien, die die normalen intelligenten „smart meter“-
Installationen und -Arbeitsweisen darstellen, können sogar die veralteten öffentlichen
Sicherheitsnormen der USA, welche nur die akuten thermischen Wirkungen betrachten,
verletzen“

• „Vorsicht ist geboten, weil die wachsende Vielfalt von HF-/Mikrowellen-Emissionen, die
von vielen drahtlosen Geräten wie „smart meter“ produziert wird, nie auf deren möglichen
biologischen Wirkungen getestet wurde“

Dr. David Carpenter, Gründer der Universität von Albany (NY), Schule für die öffentliche Gesundheit, entwarf den Originalbrief mit dem Beitrag von Experten aus vielen Ländern.

Der Brief wurde aktualisiert und von vielen weiteren Wissenschaftlern und medizinischen Fachkräften aus allen fünf Kontinenten unterzeichnet. In den USA sind Mitunterzeichner Forscher der Universität in Columbia, Michigan State Universität, Universität von Kalifornien und Berkeley, Universität von Colorado, Universität von Pittsburgh und
Universität von Washington.

Neben der Notwendigkeit Vorkehrungen zu treffen, benötigen wir Forschungsarbeiten, um sichere Technologien zu entwickeln, die die Exposition von elektromagnetischer Strahlung von schnurlosen Geräten wie „smart meter“, Wi-Fi und Mobiltelefonen reduzieren.

Die Bundesregierung muss verstärkt Anstrengungen unternehmen und eine große Forschungsinitiative unabhängig von der Industrie, um Interessenkonflikte zu vermeiden, finanzieren. Diese Forschung könnte durch eine kleine Gebühr von 50 Cent pro Jahr von jedem Mobiltelefon unterstützt werden.

Der offene Brief, eine Liste der 54 Experten, die ihn unterzeichnet haben und ihre Zugehörigkeit und Links zu zusätzlichen Ressourcen sind verfügbar unter:

http://maisonsaine.ca/smart-meters-correcting-the-gross-misinformation/

Quelle: Joel M. Moskowitz, Ph.D.. Director, Center for Family and Community Health,

School of Public Health, University of California, Berkeley
http://www.prlog.org/11978228-health-experts-caution-about-smart-meters.html

………………..
Weitere Informationen siehe nachfolgende Links
http://www.elektrosmognews.de/news/20120215_000248.html
http://www.elektrosmognews.de/news/20120205_134954.html

Literatur:

Die Energiewende ist schon gescheitert von Günter Keil

Die Grünen: Zwischen Kindersex, Kriegshetze und Zwangsbeglückung von Michael Grandt

Der Grüne Blackout: Warum die Energiewende nicht funktionieren kann von Alexander Wendt

Energiewende – Zweite industrielle Revolution oder Fiasko?: Über die Illusion, 80 bis 100 Prozent des Stroms über alternative Energien gewinnen zu können von Erhard Beppler

Quellen: MMnews/baubiologie-nuernberg.de vom 24.09.2015

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