Hinter der Maske: Zunehmende Kritik an Anonymous wegen Kooperation mit FBI (Videos)

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Für viele gilt das Hacker-Kollektiv Anonymous als Hoffnung im Kampf gegen die Auswüchse der Globalisierung und des Turbo-Kapitalimus, doch spätestens seit es nach den jüngsten Terroranschlägen von Paris dem IS den Krieg erklärt hat, stellt sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Gruppierung – gibt es doch mittlerweile etliche ernstzunehmende Anhaltspunkte dafür, dass es sich hierbei wieder einmal um eine False-Flag-Operation der Geheimdienste gehandelt hat (Die Déjà-vus von Paris: Neue (alte) Erkenntnisse über den Terror und weitere Merkwürdigkeiten (Videos)).

Außerdem sollte es auch Anonymous nicht entgangen sein, dass der IS genauso wie bereits Al Kaida von der US-Regierung geschaffen wurde, um durch den nie enden wollenden, weil nie zu gewinnenden „War on Terror“ einen Freibrief zu bekommen, jedes beliebige muslimische Land in Nahost anzugreifen und eigenmächtig „Regime Changes“ herbeizuführen, um USA-freundliche Marionettenregierungen zu installieren.

Kann es also sein, dass Anonymous mittlerweile ganz andere Ziele verfolgt, als es zunächst den Anschein hatte? Schließlich wäre es nicht das erste Mal, dass eine Organisation, die bei Vielen große Erwartungen geweckt hat, von innen heraus zersetzt wird und innerhalb weniger Jahre sang- und klanglos in der Bedeutungslosigkeit verschwindet – oder noch schlimmer: die Fronten gewechselt hat.

Man denke nur an NGOs wie AVAAZ, Thrive und Attac, oder Parteien wie Die Grünen, um nur einige zu nennen (Mittels NGOs zur »Neuen Weltordnung«: Gelenkte Massenproteste, Lobbyismus und politische Beeinflussung).

Für dieses Phänomen hat sich die noch sehr schmeichelhafte Formulierung „gelenkte Demokratie“ etabliert, wobei diese Lenkung offenbar nur eine Richtung zu kennen scheint, um den Karren blindwütig gegen die Wand zu fahren. Treffender könnte man auch von einer „postdemokratischen Gesellschaft“ sprechen bzw. einer „Demokratur“ – einer Demokratie also, die nur noch auf dem Papier existiert und in der das Volk in Wirklichkeit überhaupt nichts mehr zu melden hat, indem es alle vier Jahre seine Stimme in einer Urne „abgibt“ anstatt sie zu erheben. Und so leben viele weiter beständig in der Illusion, dass „alle Macht vom Volke ausgeht“, was sich immer mehr nur als schöne (Wahl-)Sonntagsrede entpuppt – und weiter nichts.

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„Central Intelligence“ statt Schwarmintelligenz

Dass dies allerdings nicht nur für Wahlen gilt, sondern auch für so genannte Bürgerbewegungen bis hin zu Revolutionen, ist leider die traurige, wenn auch kaum akzeptierte, Wahrheit – und Anonymous bildet hier keine Ausnahme: Unklar ist hierbei nur, ob sich die Hacker überhaupt bewusst sind, wem sie mit manchen ihrer Aktionen wirklich nutzen. Sie behaupten selbst, dass sie keinen Anführer haben und führen ihre Organisation auf ihre „Schwarmintelligenz“ zurück, doch war beim folgenden Beispiel offenbar eine ganze andere „Intelligence“ federführend, nämlich im Fall der sich von Tunesien ausbreitenden „Revolutionen“, die sich als „Arabischer Frühling“ über etliche Staaten des Mahgrebs und Nahen Ostens erstreckt haben und offenbar von der CIA mit Hilfe sozialer Netzwerk organisiert wurde.

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Video: Die Revolutions-Profis – Weltjournal Reportage ORF 2. Wie das Know-how für politischen Umsturz in alle Welt exportiert wird. Das spontane Element bei Protestbewegungen wird allzu leicht überschätzt. Auch im Falle der Umstürze in der arabischen Welt konnten die Oppositionellen auf Erfahrungswerte aus anderen Regionen zurückgreifen und haben sich für den Fall des Falles schon seit geraumer Zeit genau vorbereitet – finanziert von Washington

Offiziell gingen diese Revolutionen allein von den jeweiligen Völkern aus, aber mit Freiheit hat das freilich wenig zu tun, denn wie man dieser Tage auch wieder in Bezug auf Syrien erfährt: Wer dort regiert, bestimmt der Westen, – oder er versucht es zumindest.

In anderen Ländern hat man den „Revolutionen“ sogar jeweils eine eigene Farbe zugeordnet. Die Frage ist nur: wer ist „man“? Webster Tarpley erklärt in folgendem Interviewausschnitt, welche Rolle die sozialen Netzwerke beim Arabischen Frühling (mit Unterstützung durch Anonymous) gespielt haben:

Anonymous und FBI gegen den Terror?

Nachdem Anonymous in der Vergangenheit hauptsächlich dafür bekannt war, sich mit Gegnern wie Scientology, staatlichen Behörden, transnationalen Konzernen und Urheberrechtsgesellschaften anzulegen und früher selbst im Visier des FBI war, will ihm nun also eine Anonymous-Splittergruppe namens „Ghost Security Group“ geheimes Material des IS zur Verfügung stellen. Bestätigt wird diese Information von Michael S. Smith, einem Berater des US-Kongresses, der als Vermittler fungiert.

Mittlerweile soll sich auch diese Splittergruppe weiter aufgespalten haben, indem ein Teil der Gruppe die Daten und Informationen weiter verkauft, anstatt sie frei und öffentlich zugänglich zu machen, wie es dem üblichen Hacker-Ethos entsprechen würde.

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Nach eigenen Angaben ist das gesamte Anonymous-Kollektiv beim Sammeln von Daten so erfolgreich, dass es bislang 101.000 Twitter-Accounts und 5.900 Propagandavideos enttarnt haben soll. Dazu erklärt Smith: „Anti-Terror-Experten in den USA und in Übersee haben die Daten der Hacker alle als sehr hilfreich empfunden. Sie helfen den Beamten tatsächlich sehr, terroristische Aktivitäten zu erkennen, zu überwachen und zu verhindern, sowohl online als auch offline.“

Eine Gruppe, deren Tätigkeit in anderen Zusammenhängen noch als kriminell eingestuft wurde und noch 2012 zur Verhaftung einiger Aktivisten führte, soll nun also der „Staatssicherheit“ dienen – allein bei diesem Begriff müssten bei dem einen oder anderen bereits die Alarmlampen angehen.

Interne Kritik am Ausspähen Unschuldiger

Bereits in der Vergangenheit gab es häufiger Anlass zu Kritik an Anonymous, die nicht nur von deren erklärten Gegnern stammt, sondern auch von ehemaligen Mitstreitern, wie z.B. „SparkyBlaze“, indem er per Twitter über zwei weitere Aktivisten sagte, dass diese mittlerweile für das Gegenteil dessen stünden, was er mit Anonymous verbunden hat, indem sie eine Menge Daten unschuldiger Leute öffentlich gemacht hätten – so geschehen mit Daten von Nutzern einer Website des Öffentlichen Nahverkehrs in San Francisco (BART).

Während Anonymous somit für das Recht eintritt, unerkannt bleiben zu können und dies auch für sich selbst beansprucht, haben sie anderen genau dieses Recht verweigert. Außerdem sagte er, dass in der Hierarchie höher stehende Leute, junge und unerfahrene Leute die „Drecksarbeit“ erledigen zu lassen, bei der sie ihre Verhaftung riskieren müssen. Während ihm von Anonymous vorgeworfen wird, dass er „treubrüchig“ geworden sei, erhält er jedoch auch Rückendeckung von anderen Aktivisten, die dies ähnlich sehen.

Die Ermittlungen gegen Anonymous begannen 2011, nachdem zwei der Aktivisten den Kopierschutz der Playstation 3 geknackt hatten und die Daten von 77 Millionen Nutzern gestohlen hatten.

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(Guy Fawkes)

Fragwürdige Selbstdarstellung

Das „Gesicht“ des Hacker-Kollektivs ist eine Maske, die aus dem Film „V wie Vendetta“ (vendetta = ital. „Blutrache“) bekannt ist. Die Maske soll Guy Fawkes darstellen, einen Terroristen, der 1605 in London wegen eines geplanten Bombenattentats auf König Jakob I. sowie das Parlament zum Tode verurteilt wurde. Interessanterweise liegen die Rechte an dieser Maske beim US-Unterhaltungskonzern Warner Bros., der von jedem Kauf dieser Maske profitiert. Kann das alles reiner Zufall sein, oder steckt vielleicht mehr dahinter?

Der Name „Fawkes“ wird übrigens teilweise auch „Faux“ geschrieben, was als „unecht“ übersetzt werden kann und ebenfalls dafür spricht, dass Anonymous möglicherweise nicht die Aktivisten sind, die sie zu sein vorgeben. Das Gleiche gilt auch für andere Details der öffentlichen Selbstdarstellung (Abfall Anonymous).

Im Folgenden eine kleine Auswahl von Beispielen, die zwar alleine noch nichts beweisen, bei denen man aber vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse leicht ins Grübeln kommen kann:

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Freimaurerischer Krawattengriff 

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Auf die Templer zurückgehende Piraten- bzw. Skull & Bones-Symbolik

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Ähnlichkeit des Anonymous-Logo mit dem UNO-Logo (möglicherweise stellvertretend für die Eine-Welt-Regierung bzw. Neue Weltordnung –Hinter den Kulissen der Vereinten Nationen: Wer wirklich das Sagen hat)

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Einaugen-Symbolik der Illuminati

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Das Anonymous-Motto

Auch das Anonymous-Motto „Wir sind Legion“, das im allgemeinen Sprachgebrauch im Sinne von „Wir sind viele“ verstanden wird, steht ursprünglich für den Dämon von Gadara, d.h. einen Mann, der von vielen Dämonen besessen wird.

Bei der Besessenheit dringt ein fremder Geist in einen Körper ein, der diesem als Gefäß dient und man könnte dies auch als Metapher für Anonymous auffassen, indem sich hinter der Maske verschiedenste fremde Geister verbergen können.

Nachtrag 08.02.2016:

Seiten wie das Anonymous, Original http://anonhq.com/ und Seiten wie vk.com/anonymous.kollektiv wurden von der US-amerikanischen Online-Marketing Firma GODADDY.COM, LLC in Arizona, Phoenix registriert. Es handelt sich hierbei um eine Orga der Elite! Hacker brauchen kein Online-Marketing!

Literatur:

Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen von Glenn Greenwald

Bürger im Visier der Geheimdienste

Die Akte Wikipedia: Falsche Informationen und Propaganda in der Online-Enzyklopädie vonMichael Brückner

NSA, BND & Co.: Die Möglichkeiten der Geheimdienste: Technik, Auswertung, Gegenmaßnahmen von Gilbert Brands

Verweise:

http://www.focus.de/digital/videos/online-widerstand-waechst-anonymous-splittergruppe-liefert-is-geheimmaterial-an-fbi_id_5093665.html

http://www.krone.at/Digital/Raecher._Verbrecher._Aktivisten_Wer_ist_Anonymous-Erstaunliche_Fakten-Story-484645

http://www.zdnet.de/41555821/ex-anonymous-mitglied-kritisiert-das-hackerkollektiv/

http://www.taz.de/!5088834/

Quelle: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 10.12.2015

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