
Die Gelddruckmaschinen für den Euro laufen auf höchster Stufe. 60 Mrd. € werden für Anleihenkäufe monatlich in den Markt geblasen. Ein Kreditkarteninstitut leistet nebenher schon ganze Arbeit, um Bargeld abzuschaffen.
Wer diese alarmierenden Schritte übersieht, könnte schneller als geahnt um sein Eigentum gebracht werden. Während Kryptowährungen verlieren, ist Gold womöglich die letzte Rettung.
Das Kreditkarteninstitut VISA hat nunmehr bekanntgegeben, es wolle sowohl in den USA als auch in Großbritannien „Bargeld aus dem Geschäft drängen“. Das Unternehmen will laut seinem Pressesprecher Gerlt dem Bargeld sogar den Krieg erklären. Die Anzeichen sind alarmierend.
Kleinere Geschäfte wie Restaurants sollen in einer ersten Aktion einen Investitionsbonus – offenbar keinen Kredit – für neue Technologien erhalten. Dafür sollten sie Bargeldzahlungen in den eigenen Häusern verbieten. Anfangs geht es neben Restaurants lediglich um solche Unternehmen, die unter anderem auch Nahrungsmittel anbieten.
Auch in Großbritannien ist es bald so weit. Dies berichtet der „Daily Telegraph“ nunmehr. Dabei sollen die beteiligten Unternehmen, wie es heißt, tausende von Pfund erhalten. VISA selbst geht es natürlich in erster Linie scheinbar um das eigene Geschäft. Das elektronische Zahlen sei demnach nur eine Hilfe, um möglichst effektiv zu handeln.
In New York belaufen sich die Erwartungen für die Unternehmen demnach auf Mehreinnahmen in Höhe von 6,8 Mrd. US-Dollar. Zusätzlich sollten annähernd 200 Millionen Arbeitsstunden entfallen, weil alles so einfach abgewickelt werden kann.
Laut Bericht habe VISA zudem inzwischen angedeutet, dass die Aktion international ebenfalls angeboten werden soll (Heimliche Enteignung: Merkel-Regierung senkt Obergrenzen für Bargeld und Goldkäufe weiter nach unten).

In Deutschland rechtlich noch nicht möglich
Damit wird es auch für uns sofort spannend. Noch können wir darauf vertrauen, dass es eine solche Aktion nicht unmittelbar geben wird. Nur: wie lange noch? Bargeld ist bei uns Zahlungsmittel. Im übrigen das einzige gesetzliche Zahlungsmittel. Andere Zahlungsmittel gelten als „Erfüllung“ an Leistungsstatt. Damit sind sie nur Ersatz.
Aber sehen wir uns in Europa um. So ist es beispielsweise schon heute in Schweden ohne weiteres möglich, in diversen Geschäften und bei Banken auf Bargeld zu verzichten. Der Staat gestattet oder fördert das „Verbot“ bereits.
Staatliche Zahlstellen, also Behörden, bestehen in aller Regel ebenfalls darauf, dass Sie das einzige gesetzliche Zahlungsmittel nicht verwenden. So können Sie Ihre einfache Stromrechnung in aller Regel nur unbar bezahlen.
Es ist kein großer Schritt mehr, um das Bargeld als einziges „gesetzliches Zahlungsmittel“ faktisch abzuschaffen, indem ausdrücklich bestimmte Ersatzzahlungsmittel zugelassen werden. Dann könnte ein Unternehmen wie VISA schnell den Vorreiter spielen und auch in Deutschland Unternehmen dazu animieren, Bargeld abzuschaffen. Technisch ginge dies gerade mit den angebotenen „Investitionszulagen“ oder „Boni“ schnell.
Mit anderen Worten: Die Bargeldabschaffung ist technisch und politisch nicht mehr sonderlich weit von uns entfernt. Die USA machen es vor.
Kryptowährung: Ersatz?
So setzen heute schon viele Menschen bei uns auf Bitcoin oder andere Kryptowährungen. Nur: Die Sicherheit scheint nicht allzu groß zu sein. Technisch können Nutzer die handelnden Personen am Ende identifizieren. Ein Störfaktor ist damit bereits gesetzt. Schlimmer jedoch erscheint vielen Menschen, dass die Unsicherheit doch größer ist als gedacht.
Denn der Bitcoin verlor in den vergangenen Wochen über 15 % an Wert. Dies hätte angesichts der Schwächen am Papiergeldmarkt eigentlich nicht passieren sollen. Kryptowährungen sind keine besonders gute Alternative, wenn sich auch Spekulanten schon daran versuchen können, damit reich zu werden (Erst hat Indien das Bargeld (fast) verbannt, nun ist Gold an der Reihe).

Gold: Noch immer günstig
Deshalb rückt Gold immer stärker in den Fokus. Noch ist das gelbe Edelmetall günstig, weil die Kurse offenbar nach unten manipuliert werden. Darüber hatten wir an dieser Stelle bereits berichtet.
Der Goldpreis hat aber ungeheures Potenzial, das dann gehoben wird, wenn die Papiergeldwährungen weiter schwächer werden. Derzeit laufen in den USA die Zinserhöhungs-Diskussionen. Das ist offenbar nur ein Fake.
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Denn die Zinsen müssen bald wieder sinken. Die Konjunktur in den USA ist bei weitem nicht so stark, wie es viele Volkswirte gerne hätten. Oder wie die Medien gerne berichten, wenn das Bild wieder rosafarben gemalt werden soll.
Die Industrie produziert bei weitem nicht so viele Autos, wie es eine starke Konjunktur vermuten ließe. Das bedeutet, die USA könnten schneller in eine Rezession zurückrutschen, als ihnen lieb ist. Spätestens im Februar dann könnte es eng werden für den Dollar. Die aktuelle Präsidentin der Fed, der Zentralbank, Yellen, hat keinen Vertrag mehr. Sie ist diejenige, die derzeit die Zinsen anheben lässt.
Dann allerdings kann es schnell wieder nach unten gehen für die Zinsen – um die Konjunktur scheinbar zu beleben. Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem private Haushalte schon Gold besitzen sollten.
Denn es droht ein Wettlauf um schwächere Währungen. Ob dann noch hinreichend Gold am Markt ist, dürften Sie mit Fug und Recht bezweifeln.
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Literatur:
Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört von Markus C. Kerber
2018: Das Ende des Bargelds? – Die kommende Transition: Das Ende der Freiheit der Völker nähert sich von Robin de Ruiter
Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung von Paul Schreyer
Achtung! Bargeldverbot! von Michael Brückner
Quellen: PublicDomain/watergate.tv am 18.07.2017
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