Bargeldverbot: Die „schöne neue Welt“ bzw. das „schöne neue Geld“ und der einfache Trick, der Sie rettet

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Das Bargeld in der Euro-Zone und auch bei uns in Deutschland soll nicht nur verschwinden, es wird auch verschwinden. Bargeld ist für die Machthabenden in der Politik und in der Industrie ein Dorn im Auge, weil Sie sich mit Bargeld in Ihrem Verhalten „unsichtbar“ machen können.

Zudem können Konten zwar von heute auf morgen auf eine neue Währung umgestellt werden, Bargeld aber nicht. Unter dem Vorwurf der Geldwäschebekämpfung oder der Abwehr von Terroristen (und deren Waffenhandel) möchten weite Teile der Politik Bargeld abschaffen. Tatsächlich sind das Schein-Argumente.

Der IWF, der Internationale Währungsfonds, hat vor einiger Zeit den Regierungen empfohlen, Bargeld abzuschaffen. Ein Referent hat eine Art von Checkliste ausgearbeitet, wie dies am besten zu kommunizieren ist. Vorsicht, hieß es.

Die Menschen seien misstrauisch. Zunächst solle den Mitbürgern über einen längeren Zeitraum mitgeteilt werden, es ginge um Terrorbekämpfung und um den Kampf gegen Geldwäsche. Die Bürger müssen es durch Wiederholung sozusagen lernen.

In der Sache ist die Vorgehensweise nachvollziehbar. Denn im Kern ist das Argument selbst Unsinn und wird nur durch immer wiederkehrende Veröffentlichung wirksamer. Wenn Terroristen Waffen kaufen wollen, könnten Sie auch Gold verwenden, Silber, Aktienbestände und zahlreiche andere Gegenstände. Die Grundvoraussetzung ist allein, dass die Handelspartner einer Tauschwährung trauen.

Dasselbe gilt für die Geldwäschebekämpfung. Wer die Herkunft von Geldern verschleiern möchte, wird dabei wenig Datenspuren erzeugen wollen. Ergo, so die Überlegung, benötigten diese Menschen Bargeld. Und doch ist die Überlegung falsch.

Denn die Betrüger können auch dafür die türkische Lira verwenden, den japanischen Yen, die norwegische Krone, den Schweizer Franken oder den US-Dollar. Die Abschaffung des Euro-Bargelds würde in diesem Beispiel ebenfalls so gut wie nichts nutzen (Deutschland liebt sein Bargeld nicht mehr – wie der Bundestag an der „Welt ohne Bargeld“ bastelt).

Zweckbehauptungen werden entlarvt

Dennoch ist die Zweckbehauptung Teil des Ratgebers vom IWF. Es werden sozusagen falsche Fährten gelegt. Die Öffentlichkeit wird über die Wirksamkeit des Bargeldverbots getäuscht. Ein weiterer Versuch:

Die Regierungen sollten prominente Fürsprecher einspannen. Das ist bei uns in Deutschland zwar noch nicht gelungen. In Schweden aber gewannen die Zentralbank und die Regierung die frühere Popgruppe Abba bzw. deren männliche Gründer. Mit Erfolg, denn die „Werbung“ für elektronisches Geld fällt auf fruchtbaren Boden.

Banken und Tankstellen dürfen inzwischen Bargeld teils ablehnen, auch wenn Geld an sich dann am besten funktioniert, wenn Sie als Kunde damit überall zahlen können. Bei uns in Deutschland gibt es diesen Annahmezwang noch.

Eine weitere Empfehlung: Die großen Scheine sollen abgeschafft werden, um die Nutzung des Bargelds für größere Transaktionen zu erschweren. Die Euro-Zone hat schon reagiert: Der 500-Euro-Schein wird seit einigen Wochen nicht mehr produziert. Auch der 200-Euro-Schein wird in den Medien teils schon als überflüssig beschrieben, die Propaganda läuft.

Und mittlerweile reduziert die Bankenwelt bei uns auch noch die Bargeldautomaten, wie es in einer Meldung dieser Woche hieß. In vielen Filialen seien diese zu teuer, argumentieren die Banken. All dies sind lediglich kleine Schritte im Gesamtverfahren zur Abschaffung des Bargelds. Aber sie folgen einem Fahrplan: Genau dem, was der IWF schon „empfohlen“ hat. Das Bargeld wird langsam madig gemacht (Bargeldbeseitigung in Indien: Ein grausames Experiment, das nichts erreichte).

Interessengruppe: Finanzindustrie

Hinter den Empfehlungen verbirgt sich allerdings nicht „nur“ der IWF, sondern auch eine Gesellschaft wie etwa die „Better Than Cash Alliance“ (englisch für: Die „Besser-als-Bargeld-Kooperation“). Kernmitglieder, so berichtet es etwa Norbert Häring in seinem Buch „Schönes neues Geld“, sind die US-Kreditkartenunternehmen wie Visa und Mastercard. Dazu sind auch die US-Großbank CITI und die Bill & Melinda Gates Stiftung dabei. Schließlich hilft auch – ganz offiziell – die US-Regierung (Bargeldabschaffung in Dänemark: Der nächste Schritt für die gesamte EU (Video)).

Dieselbe Gruppierung (weitgehend) möchte zusammen mit der „Consultative Group to Assist the Poor (CGAP)“, einer Gesellschaft zur Unterstützung der Armen, wie es zynisch heißt, das Bargeld weltweit schlicht abschaffen. Diese Initiative nennt sich „Global Partnership for Financial Inclusion“.

Die „Inklusion“ steht formal zwar für die Beteiligung „Armer“ an den Finanztransaktionen, jeder soll mitmachen dürfen. Faktisch geht es jedoch um die Verdrängung von Bargeld. Warum? Die „Inklusion“ ist kein Angebot, sondern testweise bereits die einzige Möglichkeit der Teilhabe. Die Experimente laufen.

In dieser Lesart ist Bargeld allerdings ein „exkludierendes“, ausschließendes Zahlungsmittel. Die Aktivitäten der „Consultative Group to Assist the Poor (CGAP)“ sind wie beschrieben leider ein großes Sozialexperiment unter zynischem Namen. Die bargeldlose Zeit soll kommen (Der Plan für drastische Enteignung von Sparern und Bargeldbesitzern liegt vor).

Wie „schützen“ Sie sich?

Selbstverständlich wird es kaum gelingen, den Euro als Bargeld in den kommenden Wochen einfach abzuschaffen. Der Prozess wird sich über einen längeren Zeitraum strecken. Viele Gegner empfehlen dennoch heute bereits, dass Sie sich Gold als Ersatzwährung kaufen sollten. Das ist eine Möglichkeit, eventuell aber etwas zu umständlich. Sie müssten es anonym kaufen und verwahren. Sie könnten es zudem kaum im täglichen Handel vorab nutzen. Es wäre nicht mobilisierbar.

Eine Alternative, über die eigentlich niemand spricht: Kaufen Sie bare Fremdwährungsmittel. Der US-Dollar wird als Bargeld meiner Ansicht nach beispielsweise über längere Zeit nicht abgeschafft werden. Darauf hat die Europäische Zentralbank keinen Zugriff.

 

Der Dollar ist weltweit nicht nur anerkannt, sondern die US-Regierungen setzen sogar Militär ein, wenn ein Land/eine Region den Greenback nicht mehr nutzen möchte. Das war der Kerngrund für den Krieg gegen den früheren Verbündeten Irak. Der Irak unter Hussein wollte sich und den Ölhandel vom Dollar abkoppeln.

Der Dollar sichert den USA allerdings den Einfluss im Welthandel – sie werden ihn mit allen Mitteln verteidigen. Es gibt schlechtere Aussichten für das eigene (Bar-)geld (Bargeldverbot durch die Hintertür: Teure Überraschung fürs Geldabheben).

Literatur:

Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Der Weg ins Verderben: Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung

Quellen: PublicDomain/finanztrends.info am 22.05.2019

About aikos2309

7 comments on “Bargeldverbot: Die „schöne neue Welt“ bzw. das „schöne neue Geld“ und der einfache Trick, der Sie rettet

  1. Es gibt ein kleines Problem: Der US-Dollar befindet sich weltweit auf dem Rückzug. Die Rüstungskosten können gar nicht erwirtschaftet werden. Also werden sich immer mehr Soldaten auf das Staatsgebiet der USA zurückziehen. Irgendwann funktionieren Drohnenkriege auch nicht mehr.

    Ist Donald Trump Katalysator, um die weltweite US-Millitärpräsenz zu beenden?

    1. Nicht nur lieber @pol. Hans Emik-Wurst. Warum hatte Herr D.Trump auf Twitter geschrieben, das der Friedensprozess in Korea AUCH GUT FÜR JAPAN UND DEUTSCHLAND ist?

      Liebe Grüße

  2. Ausgerecht dem Dollar soll man trauen ?

    Jenseits des Atlantik dürfte noch mehr elektronisch gezahlt werden, so daß die Bestrebungen Bargeld abzuschaffen bzw. zu reduzieren dort mindestens so groß sind wie in der EU.

  3. Bargeld = Freiheit !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Nach der Abschaffung können Schurken mit uns machen was sie wollen – Konto sperren, Bankverbindungen überwachen und alle ihre Ausgaben und Einnahmen überwachen. Wir sind denen dann absolut ausgeliefert!! Warum sich Leute nicht dagegen wehren und diese Schurken nicht entmachten?

  4. Den Artikel schrieb ein Ami. Dollar kaufen? Absolut hirnlos! Diese Verbrecher dadurch unterstützen? Alle sollten ihre Dollar Bestände bei den Banken in andere Währungen umtauschen!!!! Euro, Yuan, Gold.

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