Gesundheit: Was ist Kolloidales Silber – Tipps für die Eigenverwendung

Teile die Wahrheit!
  •  
  • 1
  •  
  •  
  • 3
  •  
  •  
  •  
  •  

Kolloidales Silber ist eine ganz bestimmte Verwendungsform des Edelmetalls Silber. Bei ihm handelt es sich um feine, kaum sichtbare Partikel von Silber, die frei im Wasser schweben.

Silber als Edelmetall

Silber selbst ist ein Edelmetall, das in zahlreichen Formen auftritt. Die Nutzung als kolloidales Silber ist nur eine mögliche. Silber findet sich zum Beispiel in Schmuck aller Art, aber auch im Haushalt und in der industriellen Verwendung. Auch die Größe der Verwendungsformen unterscheidet sich.

Deutlich sichtbarer als die feinen Silberpartikel des kolloidalen Silbers sind zum Beispiel Fäden oder Drähte, die aus Silber bestehen. Das kolloidale Silber hingegen gehört zur Gruppe des Mikro- und Nanosilbers. Diese Formen sind mit bloßem Auge nicht erkennbar.

In der Chemie ist das Silber an der 47. Stelle des Periodensystems positioniert. Sein chemischer Name ist „Argentum“ – abgekürzt mit dem Zeichen „Ag“. Kolloidales Silber wird ebenfalls in der Chemie behandelt. Hierbei hat es die Bezeichnung „Argentum colloidale“ erhalten. Außerhalb des Forschungslabors ist es auch als „Silbersol“ oder „Silberwasser“ bekannt geworden.

Kolloidales Silber – seine Entstehung

Die Basis für kolloidales Silber ist elementares, also reines Silber, aus dem eine flüssige Dispersion hergestellt wird. Die beiden Bestandteile dieser Dispersion sind das Silber selbst, sowie destilliertes Wasser (oder eine andere geeignete Flüssigkeit).

Das Silber wird in einer sehr feinen Form im Wasser gelöst. Dabei bleiben die einzelnen Silberpartikel als solche im Wasser erhalten – sie lösen sich also nicht im Wasser auf. Das kolloidale Silber ist eine Unterform der möglichen flüssigen Dispersionen, die bei der Zusammenführung von Silber und Wasser entstehen können.

Kolloidales Silber gehört zu der Gruppe der flüssigen Dispersionen mit Silber und Wasser, die als „kolloid dispers“ bezeichnet werden. Diese Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Partikel zwischen einem Nanometer und einem Mikrometer groß sind.

native advertising

Daneben gibt es die Grippe „molekular dispers“, bei der die Partikel kleiner als ein Nanometer sind. Außerdem existiert die dritte Gruppe „grob dispers“, die dann vorliegt, wenn die Partikel größer als ein Mikrometer sind.

Die feine, aber nicht zu geringe Partikelgröße des kolloidalen Silbers lässt sich erreichen, wenn sichergestellt wird, dass sich positiv geladene Silber-Ionen im destillierten Wasser lösen.

Diese Partikelgröße gilt als ideal geeignet, um im menschlichen Organismus die positiven Reaktionen hervorzurufen, die dem kolloidalen Silber zugeschrieben werden. Das gilt vor allem für die antimikrobielle Wirkung, die ein häufiger Anwendungsgrund für diese besondere Form des Silbers ist. (Gesundheit: Fallbericht – Krebs mit kolloidalem Silber besiegt)

Kolloidales Silber erkennen

Auch, wenn die einzelnen Silberpartikel als solche nicht mit bloßem Auge erkennbar sind, ist es möglich, kolloidales Silber anhand seiner optischen Eigenschaften zu beurteilen. Da die Partikel sehr fein sind, ist der Unterschied zu herkömmlichem Wasser allerdings nur anhand bestimmter Eigenschaften zu erkennen.

Das Silberwasser kann, wenn die Konzentration der Silber-Ionen besonders hoch ist, eine gelbliche Farbe annehmen. Weiterhin kann es auch einen leicht metallischen Geschmack besitzen. Dieser ist nur leicht wahrnehmbar und auch nicht immer vorhanden. Wenn das kolloidale Silber wie herkömmliches Wasser riecht und schmeckt, ist das kein Hinweis auf eine schlechte Qualität.

Tipps rund um kolloidales Silber für die Eigenverwendung

Bei richtiger Dosierung entstehen bei kolloidalem Silber keine Nebenwirkungen, was den Gebrauch sehr beliebt macht. Fertiges kolloidales Silber wird in ausgesuchten Apotheken angeboten oder kann im Internet erworben werden. Beim Kauf im Internet besteht jedoch oft die Gefahr, keine erstklassigen Qualitätswaren zu erhalten. Apotheken gelten aufgrund ihrer Regelung als teuere Bezugsquellen für kolloidales Silber.

Alternativ bietet es sich an, kolloidales Silber selbst herzustellen – natürlich nur für den Eigengebrauch. Alles was dafür benötigt wird, sind: destilliertes Wasser, Silberstäbe und ein Generator.

Medizinskandal Krebs

Der Generator:

Bei einem Generator, mit dem sich kolloidales Silber herstellen lässt, handelt es sich um ein stabförmiges Gerät. Erworben werden kann der Generator im Fachhandel. Es ist darauf zu achten, dass es sich um ein genormtes Gerät handelt, damit reines kolloidales Silber produziert werden kann. Ideal ist es, wenn der Generator über eine Messvorrichtung verfügt, wo sich die Konzentration des kolloidalem Silbers ablesen lässt.

Damit das Herstellungsverfahren nicht unnötig kompliziert wird, sollte sich der Generator an eine haushaltsübliche Steckdose anschließen lassen, woraus er den benötigten Strom zieht. Es gibt Generatoren die mit Batterien auskommen. Diese Modelle eignen sich jedoch nicht für die Herstellung von kolloidalem Silber, da nicht ausreichend Spannung aufgebaut werden kann (Gesundheit: Kolloidales Silber – ein natürliches Antibiotikum ohne Resistenzen).

Die Silberelektroden:

Um kolloidales Silber herzustellen zählen Silberstäbe zu den wichtigsten Utensilien. Sie müssen einen Reinheitsgrad von 99,9 Prozent aufweisen. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Silberstäbe zum Generator passen. Sterlingsilber ist zum Herstellen von kolloidalem Silber nicht geeignet, da sich in dem Silber nur ein prozentualer Anteil von 92,5 Prozent befindet.

Die Reinheit des Silbers ist Letztenendes für die Qualität des kolloidalem Silbers entscheidend. Werden die Silberelektroden häufig verwendet, ist es ein ganz normaler Vorgang, dass jene stetig dünner werden.

Sobald sie drohen durchzubrechen, müssen die Stäbe ausgewechselt werden, um ein erstklassiges hochqualitatives kolloidales Silber herzustellen. Nach dem Gebrauch sollten die Stäbe mit einem weichen Tuch getrocknet werden. Achtung: Niemals Silberreinigungsmittel verwenden.

 

Destilliertes Wasser:

Als letzte Komponente ist destilliertes Wasser unausweichlich um kolloidales Silber herzustellen. Destilliertes Wasser lässt keine Silbersalze entstehen und ist in guter Qualität frei von Schwermetallen. Die Qualität gewährleistet nur destilliertes Wasser, welches in Apotheken zu kaufen gibt.

Destilliertes Wasser, welches zum Bügeln oder im Kfz Bereich verwendet wird, ist nicht für die Herstellung von kolloidalem Silber geeignet.

So wird kolloidales Silber hergestellt

Kolloidales Silber herzustellen ist keine große Angelegenheit, wenn die richtige Reihenfolge beachtet wird. Zudem sollten immer nur geringe Mengen des Silberwassers hergestellt werden.

1. Die Silberelektroden werden zuerst am Generator befestigt, bevor sie in ca. 200 ml destilliertes Wasser eingetaucht werden.
2. Nun werden die Elektroden an die elektrische Spannung angelegt.
3. Das Gerät generiert nun kolloidales Silber, indem die elektrische Spannung kleine Silberpartikel der Elektrode löst. Durch die elektrische Spannung verteilen sich diese im Wasser und es entsteht kolloidales Silber.

Nach Beendigung des Herstellungsprozesses sollte das Gerät vom Stromnetz entfernt werden. Das Glas mit kolloidalem Silber kann aus dem Generator genommen werden. Es sollte allerdings noch eine Stunde ruhen. Die Silberstäbe können in der Zwischenzeit mit einem weichen Tuch getrocknet werden.

Eine ideale Lagerung der Stäbe und des Silberwassers bis zur nächsten Verwendung stellt ein kühler und dunkler Ort dar. Idealerweise wird das fertige kolloidale Silber in eine dunkle Flasche abgefüllt.

Damit eine zuverlässige Wirkung von kolloidalem Silber gewährleistet ist, sollte das Silberwasser nach Ablauf von drei Monaten neu produziert werden.

So lässt sich eine Creme mit kolloidalem Silber herstellen

Zutaten:

– 24 ml Pflanzenöl
– 8 g Tegomuls als Emulgator
– 4 bis 6 g Bienenwachs
– 80 bis 100 ml kolloidales Silber mit einem Gehalt zwischen 25 und 100 ppm
– zwei Gläser
– Cremetiegel

Die Menge kolloidales Silber in ein Glas geben und in ein Wasserbad stellen. In das zweite Glas werden Öl und Bienenwachs gefüllt und ebenfalls in das Wasserbad gegeben – jedoch separat vom Silberwasser. Ist das Bienenwachs zerlaufen, beide Gläser aus dem Wasserbad nehmen. Mithilfe des Emulgators wird nun das warme kolloidale Silber dem Gefäß mit dem Bienenwachs zugeführt.

Dabei sollte ständig und so lange gerührt werden, bis die gesamte Masse abgekühlt ist. Dies ist wichtig, damit sich die Silberpartikel in der gesamten Masse gut verteilen. Anschließen in eine Salbendose oder Cremtiegel füllen und mit Datum beschriften.

Wie lange ist kolloidales Silber haltbar?

Kolloidales Silber kann eine Haltbarkeit bis zu zwei Jahre haben. Wenn kolloidales Silber selbst hergestellt wird, ist von einer Haltbarkeit und einer Wirksamkeit des Wassers von 3 Monaten auszugehen. Seine beste Wirkung leistet kolloidales Silber in den ersten 4 Wochen nach der Herstellung.

Codex Humanus - Das Buch der Menschlichkeit Medizinskandal Allergie Buchansicht - Shopseite

Aufbewahrung und Lagerung von kolloidalem Silber

Kolloidales Silber sollte außerhalb von elektromagnetischen Feldern aufbewahrt werden. Darunter fallen Kühlschränke Telefon sowie elektrische Geräte. Die ideale Lagerung für kolloidales Silber ist ein einem kühlen dunklen Ort bei einer Temperatur zwischen 15 und 20 Grad. Weiterhin sollte kolloidales Silber vor Licht und Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Literatur:

MMS-Gold: Das neue Lebensmineral

Kolloidales Silber: Der natürliche Ersatz für Antibiotika richtig angewendet

Kolloidales Silber und Gold in der alternativen Medizin: Wirkung, Risiken, Dosierung und verantwortungsbewusste Anwendung

Gold als Medizin: Von der Goldkur der Hildegard von Bingen bis zur Goldsole in der Naturheilkunde

Quellen: PublicDomain/kolloidales.com am 12.05.2021

native advertising

About aikos2309

One thought on “Gesundheit: Was ist Kolloidales Silber – Tipps für die Eigenverwendung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.