
Was war vor der Zeit der Pharaonen im alten Ägypten? Die Mainstream-Wissenschaftler ignoriert die prä-pharaonische Zeit noch immer größtenteils, obwohl mehrere tausend Jahre alte Schriften wie die Turiner Königsliste genau Auskunft geben über die geheimnisvolle Zeit im Alten Ägypten.
Viele Historiker interpretieren den Inhalt noch immer falsch, indem sie Gottheiten wie Horus und Thot als Mythologie sehen, weil sie gegen das allgemeingültige wissenschaftliche Narrativ verstoßen. Werfen wir an dieser Stelle mal einen kleinen Blick auf die Zeit vor 3000 v. Chr. Von Frank Schwede
Die alten Ägypter betrachteten ihre Zivilisation als ein Erbe der Götter, die von weit hergereist kamen aus dem Kosmos, um auf der Erde eine neue Zivilisation zu gründen. Das geschah noch bevor Menes vor rund 3000 Jahren sein Amt übernahm.
Historischen Angaben zufolge, soll Menes seinen Staat unter dem Horusnamen Aha regiert haben, doch gibt es auch erhebliche Zweifel darüber, weil alles irgendwie noch immer im Dunkeln liegt. Ein Beweis für die Theorie könnte der Kairostein sein. Laut seiner Inschrift herrschten in dem betrachteten Zeitraum die drei Könige Iteti, Meni und Teti.
Man nimmt an, dass Teti ein eigenständiger Herrscher war, als Itit wird der König Djer bezeichnet – so fällt der noch verbleibende Name Meni demnach Aha zu. Allerdings steht diese These auf sehr wackligem Fundament, was heißen soll, dass die Geschichte Ägyptens nicht allein durch historische Funde bestimmt werden kann.(Die Große Pyramide von Gizeh befindet sich genau im Zentrum der Landmasse der Erde)
Es gibt eine Menge Listen, die die Namen sämtlicher Pharaonen enthält, aber keine, die Auskunft über die Zeit vor der 1. Dynastie liefert, über die Gottheiten, die aus dem Kosmos kamen und über die Länder Ägyptens vor dem ersten offiziellen Pharao regierten.
Bis heute gelten die Gottheiten in der Geschichte des Alten Ägypten als Mythologie, was ein wichtiger Grund ist, weshalb die meisten Details in den Geschichtsbüchern fehlen, was irgendwie den Eindruck vermittelt, dass die Pharaonen aus dem Nichts auftauchten und plötzlich da waren. So sieht das auch der britische Ägyptologe Toby Wilkinson.(Das Wissen alter Baumeister und warum es aus den Lehrplänen von Schulen und Universitäten verschwand)

Er sagt: „Sie scheinen keine Vorfahren oder Entwicklungsperioden zu haben, sie scheinen über Nacht aufgetaucht zu sein.“

Der Königspapyrus aus Turin, auch Turiner Königsliste genannt, der im Museum für Ägyptologie in Turin ausgestellt ist, könnte ein wenig mehr Klarheit verschaffen, doch leider ist er in Hieroglyphen verfasst und stammt aus der Feder von Pharao Ramses II., und sie ist nicht ganz vollständig. Vor allem der wichtigste Teil, der mit den herrschenden Gottheiten, ist lückenhaft.
Das Geheimnis der Turiner Königsliste
Die Papyrusfragmente stellen die umfangreichste Liste der ägyptischen Pharaonen dar und bilden somit die Grundlage der meisten Chronologien für die Zeit vor der Herrschaft Ramses II.

Die Liste umfasst nicht nur die uns bekannten Pharaonen, sondern auch die göttlichen, eben die, die von ganz wo anders kamen, die noch weit vor der ersten Dynastie von Menes das Land regierten. Vergleiche mit anderen Königslisten zeigen sogar eine große Ähnlichkeit mit der griechischen Liste des Manetho von Sebennytos, doch dazu später mehr.
Der Papyrus wurde um das Jahr 1820 in Luxor gefunden und von Bernardino Michele Maria Drovetti, einem italienischen Sammler ägyptischer Kunstschätze, nach Europa gebracht. 1824 wurde er vom Ägyptischen Museum in Turin erworben.
Allerdings stellte Jean-Francois Champollion fest, dass der Papyrus auf dem Transport nach Italien in kleine Bruchstücke zerfallen war. Eine Rekonstruktion erschien so gut wie aussichtslos. Champollion fertigte von diesen Fragmenten eine Zeichnung an.
Der Papyrus ist in drei großen Kolumnen unterteilt. Die erste beschreibt die Götterdynastie, an deren Spitze Gott Ptah steht. Allerdings fehlen eben zu diesem Teil wichtige Fragmente vom Anfang des Textes.
Im zweiten Teil wird von zunächst dreißig thinitischen Herrschern berichtet, dann von zehn memphitischen, die über einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren teilweise mit Gewalt versucht haben sollen, die Kontrolle über das Reich zu bekommen.
Schließlich beginnt im dritten Teil der Kolumne die eigentliche Liste der Könige. Es werden sogar besondere Heldentaten und Stiftungen der jeweiligen Herrscher erwähnt, abschließend wird die Regierungsdauer sowie das Lebensalter der Könige zum Zeitpunkt ihrer Abdankung oder ihres Todes genannt.
Forscher gehen demnach davon aus, dass das Königreich von Ptah 39.000 Jahre zurückreicht. Obwohl Ptah im Schatten von Re, Osiris und Amun stand, hinderte das die Priester von Memphis (Ptahs Wirkungsstätte), nicht daran, ihn zum obersten Schöpfungsgott und zum Herrn aller Götter zu erklären.
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Ptah wird übrigens am Schluss des ersten Aktes von Guiseppe Verdis Oper Aida im Vulkantempel zu Memphis als Schöpfergott unter dem Namen Phta angerufen und verehrt. (10 Gründe, warum die Große Pyramide von Gizeh eine riesige Energiemaschine gewesen sein könnte).



Der Palermostein ist ein weiteres wichtiges Zeitdokument und eines von beiden größeren Bruchstücken vom Annalenstein der 5. Dynastie, der zusammen mit dem Kairostein und anderen Teilstücken die Namen der Pharaonen aus prädynastischer Zeit bis zur 5. Dynastie (2504-2347 v. Chr.) enthält.
Der Stein erhielt seinen Namen aufgrund seines Aufbewahrungsortes im Archäologischen Regionalmuseum von Palermo, wo er sich seit 1877 im Besitz befindet.

Als Thot zum Mond am Himmel wurde
Der Stein nimmt unter anderem auch Bezug auf Himmelsgott Horus, der Schutzgott des Königs und der Sohn von Isis und Osiris, was ein Hinweis darauf ist, dass Horus vor Tausenden von Jahren möglicherweise sogar ein physischer Herrscher im Alten Ägypten war.
Horus wird als stehender Mensch mit Falkenkopf dargestellt, jedoch ist nicht klar, ob es sich lediglich um eine Maske handelt oder ob Horus tatsächlich ein Hybridwesen war, also halb Mensch, halb Tier.


Interessant sind in diesem Zusammenhang die Hinweise des ägyptischen Hohepriesters Manetho aus Sebennytos in Unterägypten, der unbegrenzten Zugang zu antiken Schriften aus der Bibliothek von Alexandria hatte.
Manetho schreibt, dass nach den Steinen, die von den Göttern der ersten echten Dynastie stammen, mehr als 20.000 Werke Thoth zu geschrieben werden, der ungefähr von 8670 bis 7100 v. Chr. regiert hat.
Thot ist in der ägyptischen Mythologie der ibisköpfige Gott des Mondes, der Magie, der Wissenschaft, der Schreiber, der Weisheit und des Kalenders. In Pyramidentexten gilt er auch als Gott des Westens.
Thot war der Nachfolger von Horus und regierte 3000 Jahre friedlich über Ägypten. Danach heißt es, stieg er als Mond zum Himmel hinauf, doch ein Dämon fraß beständig von ihm, sodass er von einer periodischen Auszehrung betroffen war, die wir noch heute als Mondphasen wahrnehmen können.
Es gibt insgesamt 42 Hauptbücher von Thot, darunter 36, die die gesamte ägyptische Philosophie darstellen. Manetho gibt auch einen Einblick in die Details sämtlicher Dynastien, die er in drei Kategorien unterteilt hat.
Götter, Helden und „Manes“. Die Kategorie der Götter ist in sieben Abschnitten unterteilt, von denen jeder einen Gott an der Spitze hat – einschließlich Horus, Anubis, Thot, Ptah, Osiris und Ra.
Manetho erklärt, dass diese Götter, die von der Erde stammen, himmlisch verbunden waren mit den Sternen und ihnen wurde auch erklärt, wie sie einmal den Himmel erreichen.(Die verlorene Geschichte der Pyramiden: Die unterirdischen Städte und automatischen Roboter)
Zu den Helden sagt Manetho, dass es Wesen waren mit übernatürlichen irdischen Kräften und die Manes, auch Khus genannt, waren rumreiche Wesen, die den Geistern der Vorfahren entsprachen, die andere Kulturen verehrten.
Die „Königliche Liste von Abydos“, die sich an der Wand des Tempels von Sethos I in Abydos befindet, liefert eine chronologische Reihenfolge von 76 Herrschern des Alten Ägypten. Von Menes bis Sethos I.

Im Vergleich dazu bietet die „Königliche Liste von Karnak, die sich im Pariser Louvre befindet, nur 61 Herrscher. Und zwar von Menes bis Tuthmosis III. Und die „Königliche Liste von Sakkara“ zeigt lediglich 47 Könige, einschließlich Ramses II.(Rätselhafte Bautechnik: Die Pyramiden von Gizeh wurden nicht von Altägyptern erbaut!).
Demnach ist die Turiner Königsliste das mit Abstand wichtigste Dokument, weil hier die Namen sämtlicher Könige enthalten sind – und zwar 300 an der Zahl.
Abschließend werfen wir noch einen Blick auf die lange Regierungszeit der Götter, insgesamt ist die Rede von über 20.000 Jahren. Einige Götter regierten wohl gleich mehrere hundert Jahre, was im Klartext heißt, dass es sich um keine gewöhnlichen Menschen gehandelt haben kann, sondern um Wesen uns bis heute unbekannter Natur, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von wo ganz anders herkamen, nämlich aus dem Kosmos.
Vieles spricht mittlerweile sogar für die Vermutung, dass es sich um die wahren Schöpfer der Spezies Mensch handelt.
Mit dieser vermuteten Tatsache hat die orthodoxe Schulwissenschaft noch immer ein Problem, weshalb sie diesen Aspekt der Geschichte lieber ausblendet und die Herrscher in das Reich der Mythologie verbannt.
Wie lange wird dieses Spiel noch möglich sein, bis endlich die Tatsache anerkannt wird, dass die Erde nicht der einzige bewohnte Planet mit intelligentem Leben im Universum ist, dass es Zivilisationen auf anderen Planeten und Sonnensystemen gibt, die uns Millionen, wenn nicht Milliarden Jahre weit voraus sind?
Wie man sieht, liefert uns die Geschichte viele Hinweise, die aber von der Wissenschaft allesamt abgelehnt werden. Die Geschichte des Alten Ägypten ist nur ein kleiner Teil, auch andere antike Hochkulturen geben ähnliche Hinweise, die aber so geschickt uminterpretiert werden, dass man den Eindruck gewinnen könnte, dass der Mensch mit samt den alten Kulturen irgendwann mal vor Tausenden von Jahren zufällig wie ein Wiesenchampignon aus dem Boden gewachsen ist.
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Literatur:
Wissen in Stein – Das Geheimnis der Pyramiden Ägyptens und Mittelamerikas [2 DVDs]
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Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 18.08.2021
