Sowjetische Geologen zur Realität von Atlantis und die Überlebenden

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D. I. Mushketov war vermutlich der erste sowjetische Geologe, der vor mehr als 20 Jahren [1935; d. Red.] unmissverständlich feststellte, dass er der festen Überzeugung sei, Atlantis habe tatsächlich existiert:

„Somit ist der gesamte Atlantische Ozean ein Element sehr rezenter Subsidienz und Aushöhlung. Diese Vorstellung, die seit uralten Zeiten bekannt ist, drückt sich in dem Mythos über die Zerstörung von Atlantis aus, der von Termier geologisch erklärt wurde.“ [1]

Ein anderer anerkannter sowjetischer Geologe, A. Mazarovich schreibt [1952; d. Red.]: „Ebenfalls bemerkenswert ist die altgriechische Legende über das verschwundene Königreich von Atlantis, das irgendwo im Westen der Straße von Gibraltar lag. Höchst wahrscheinlich markierte dies den finalen Untergang dessen, was vielleicht einst ein großes Landgebiet war, das bei Auffaltungen in der Oberen Kreidezeit gebildet wurde.“

Dies war [1948] auch die Ansicht der wohlbekannten sowjetischen Meeresgeologin Prof. M. V. Klenova: „Ein riesiger kontinentaler Block liegt im Gebiet der Kanarischen Inseln, der Kapverden und der Azoren am Grunde des Ozeans. Er wird als Atlantis angesehen, über dessen Vernichtung wir aus altgriechischen Quellen wissen.“

Der Akademiker [Mitglied der Akademie der Wissenschaften der UdSSR; d. Ü.] Wladimir Obruchev (Abb. 1), weltberühmter sowjetischer Geologe und Geograph, unterstützte von ganzem Herzen die Theorie, dass Atlantis real existiert habe.

1947 schrieb er bei der Analyse der Möglichkeit geologischer Katastrophen: „Die Legende ist plausibel, da im östlichen Atlantik alle Inseln vulkanischen Ursprungs sind, während einige geologische und zoologische Daten anzeigen, dass es zwischen Europa und Amerika ein großes Landgebiet gegeben hat.“

Einige Jahre später, 1954, kam Akademiker Obruchev in seiner Arbeit „The Riddle of the Siberian Polar Region“ wieder auf das Atlantis-Problem zurück. Er schrieb: „Das Versinken eines beträchtlichen Landgebiets vor etwa 10 000 bis 12 000 Jahren […] kann Geologen und Geographen nicht weiter überraschen oder unter ihnen Misstrauen oder Unglauben wecken.

Aus diesem Grunde ist die Legende von Atlantis und über die Vernichtung eines großen Königreichs, bewohnt von einem zivilisierten und kriegerischen Volk, vom geologischen Standpunkt aus keineswegs unglaublich, unmöglich oder unzulässig.

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Das Versinken von Atlantis mag sich nicht so plötzlich und rapide zugetragen haben, wie es von dem Philosophen Platon in der alten griechischen Legende überliefert wurde; es mag mehrere Wochen, Monate oder auch Jahre gedauert haben, was aus Sichtweise der Neotektonik recht gut möglich ist, wobei seine Konsequenzen in Form schrumpfender und absterbender Vereisung in der Nördlichen Hemisphäre ziemlich statthaft, natürlich und unvermeidlich sind.

Die heutige Vergletscherung auf der Südlichen Hemisphäre widerspricht nicht der Annahme, dass in der Nördlichen Hemisphäre die Eiszeit beendet wurde, als die warmen Gewässer des Golfstroms durch das Versinken von Atlantis Zugang zum Arktischen Ozean bekamen.“

Eine unbeendete Arbeit über Atlantis wurde nach Akademiker Obruchevs Tod unter den Papieren aus seinem Nachlass gefunden. In dieser Abhandlung bringt er die Zerstörung von Atlantis mit dem durch das Abschmelzen von Gletschern und Schneemassen verursachten Anstieg der Meeresspiegel am Ende der jüngsten Eiszeit in Verbindung.

Auch das Problem der Osterinsel wurde von ihm im Licht des Anstiegs der ozeanischen Pegel als anzunehmendes Resultat des Abschmelzens der eiszeitlichen Gletscher betrachtet.

In einem Buch, das sich mit dem Ursprung der Kontinente und Ozeane befasst, schreibt [1961; d. Red.] D. G. Panov: „Mit Pausen und Unterbrechungen setzte sich dort die Zerstörung und das Versinken von Überresten von Landmassen während der gesamten quartären Periode fort, wo heute unterseeische Berg-Ketten und Erhebungen sind.

Atlantis sank unter die Wellen dieses Ozeans, Lemuria verschwand im Indischen Ozean, und das Landgebiet von Polynesien und Melanesien sank tief in den Pazifischen Ozean hinab.“

Abschließend hier die Worte von I. Y. Furman [1959], einem sowjetischen Atlantologen und Geologen: „Am allerwichtigsten ist die Aufgabe jedweder beiläufigen Zurückweisung der vorhandenen Möglichkeit eines Kontinents oder eines großen Archipels im zentralen Teil des Atlantik, oder der Möglichkeit, dass dort der Hauptsitz einer alten Zivilisation lag, die in jenem Gebiet aufgetaucht ist.“

 

Atlantis: Kaum ein anderer Name bewegt so viele Millionen von Menschen auf der ganzen Welt selbst noch nach tausenden von Jahren. Er taucht in Kinofilmen und Fernsehsendungen auf, und selbst ein Space Shuttle wurde danach benannt. Mehr Bücher als jemals zuvor werden heute über das versunkene Reich veröffentlicht; insgesamt sind etwa zweitausendfünfhundert Bände und Zeitschriftenartikel zum Thema Atlantis erschienen.

Unter konventionellen Gelehrten genügt die bloße Andeutung, dass es für die Existenz der verschollenen Stadt eine faktische Grundlage geben könnte, um als »Mythomane« verurteilt zu werden. Doch trotz der offiziellen Ablehnung hat sich die populäre Faszination für Atlantis dauerhaft erhalten. Und auch ein kleiner internationaler Kreis meist unabhängiger Wissenschaftler glaubt, dass es einmal Realität gewesen sein könnte. Zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts ist dieser Kreis nun unversehens gewachsen, da neue Forschungsergebnisse aus Theorien Fakten machen könnten.

Trotz seines legendären Rufs wissen die meisten Menschen sehr wenig über Atlantis. Sie vermuten, dass es ein ozeanisches Reich war, das lange Zeit einen großen Teil des Globus beherrschte, bevor es durch eine Naturkatastrophe im Meer versank, worauf einige wenige Überlebende in verschiedene Regionen des Planeten flohen.

Viele Atlantisforscher glauben, dass die erste menschliche Zivilisation vor mindestens zwölf Jahrtausenden auf dem »Kontinent« von Atlantis entstand und um 9500 vor Christus durch eine große Flut zerstört wurde. Sowohl Skeptiker als auch wahre Gläubige könnten jedoch durch dieses Buch eines Besseren belehrt werden.

Es ist kein Neuaufguss meines zuvor erschienenen Werkes Der Untergang von Atlantis, sondern präsentiert völlig neues Material. Der Atlantische Krieg, vier globale Katastrophen und das Schicksal der Überlebenden in verschiedenen Teilen der Welt werden hier zum ersten Mal beschrieben.

Das Buch „Die Überlebenden von Atlantis“ beruht auf einer Konferenz führender Wissenschaftler, die sich im englischen Cambridge trafen. Experten verschiedener akademischer Disziplinen, von der Geologie und Astrophysik bis hin zur Archäoastronomie und Ozeanographie, stellten ihre Erkenntnisse vor. Dabei skizzierten sie eine neue Sicht der Vergangenheit, die sich grundlegend von dem bisher vertretenen Bild unterscheidet.

Die Beweise, die sie vorlegten, waren ebenso überraschend wie überzeugend. Sie zeigten, dass während der ersten Epoche der Menschheitsgeschichte eine Reihe von Kometen, die dicht an der Erde vorbeiflogen, zu vier verschiedenen katastrophalen Szenarien auf unserem Planeten führten. Diese Himmelsereignisse und die nachfolgenden Geschehnisse sind nicht bloße Vermutungen von Theoretikern.

Vielmehr existiert eine Fülle materieller Beweise, die bestätigen, dass diese weltweiten Katastrophen tatsächlich stattgefunden haben und dass die letzte davon die Zivilisation an den Rand des Aussterbens brachte.

Beim Studium der Präsentationen dieser Konferenz in Cambridge wurde mir eindringlich ins Bewusstsein gerufen, dass zahlreiche Kulturen auf der ganzen Welt sich an große Fluten erinnern, denen jeweils Massenwanderungen folgten. Diese Überlieferung existiert bei so unterschiedlichen Völkern wie den Inka in Peru, den keltischen Iren, den klassischen Griechen, den Azteken Mexikos und vielen anderen.

Diese Erinnerungen passen gut zu dem, was die Wissenschaft heute als ein Quartett von Naturkatastrophen identifiziert hat, die vor mehr als fünftausend Jahren die Erde verwüsteten. Doch wenn zum Mythos, der Astronomie und der Geologie auch noch der Beweis durch geophysikalische Methoden der Archäologie hinzukommt, dann wirft das ein ganz neues Licht auf die uralte Vergangenheit.

Dadurch enthüllen sich die bisher unsichtbaren Ursachen, die den Lauf der Geschichte bestimmten. Offensichtlich gibt es ein gemeinsames Thema, dessen Fäden immer wieder zusammenlaufen und das all den verschiedenen Drehungen und Wendungen des großen menschlichen Dramas einen Sinn gibt: Atlantis. Der Name ist ebenso unausweichlich wie kraftvoll.

Durch die Verbindung dieses versunkenen Reichs mit vier verschiedenen globalen Katastrophen lassen sich der Beginn sowie die Entwicklung der menschlichen Zivilisation erklären. Und gleichzeitig liegt Atlantis damit plötzlich innerhalb der glaubwürdigen Parameter realer Geschichte statt spekulativer Fantasie. Es erlebte nicht eine, sondern mehrere Katastrophen, zwischen denen jeweils viele Jahrhunderte lagen, bis schließlich ein viertes Ereignis das Reich auslöschte.

Das vorliegende Buch beschreibt diese Einzelereignisse erstmals anhand von Überlieferungen aus Ägypten, Mesopotamien, Marokko, den Kanarischen Inseln, Irland, Wales, Skandinavien, dem präkolumbischen Nordamerika sowie Mittel- und Südamerika. Viele der Flutmythen über ein versunkenes Reich wurden noch nie einem allgemeinen Publikum zugänglich gemacht. Nun sollen sie endlich präsentiert werden, um den wissenschaftlichen Beweisen ein menschliches Gesicht zu geben.

Schließlich waren die Männer und Frauen der vorklassischen Zeit Augenzeugen von Kataklysmen, die ihre Welt wiederholt zerstörten. Sie haben diese Katastrophen in einem unvergänglichen Medium dokumentiert. Papyri können verbrennen, in Stein gemeißelte Worte verwittern, Tontafeln zerbröseln. Doch eine Botschaft, die in einen Mythos gehüllt ist, überdauert den Lauf der Jahrhunderte wie der Körper eines Insekts, das in Bernstein eingeschlossen ist.

Die Überlebenden von Atlantis“ erzählt eine weitere Geschichte, von der bisher noch nie berichtet wurde, nämlich die des Krieges, den die Atlanter laut Platon begannen, um die Welt zu erobern. Dieses militärische Abenteuer, das von Historikern bisher vernachlässigt wurde, war eng mit den Naturkatastrophen verknüpft, von denen sie schließlich überwältigt wurden.

Das Chaos, das die Menschheit auf der Erde angerichtet hatte, spiegelte sich in den erzürnten Himmeln wider. In dieser Hinsicht ist Die Überlebenden von Atlantis eine Weiterführung meiner ersten Untersuchung des Themas, welche den Krieg zwar erwähnte, aber nicht näher erläuterte. (…)

 

Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Dr. Nikolai Zhirov wurde als Auszug seinem Buch ‚Atlantis – Atlantology: Basic Problems‘ entnommen (S. 317-318; Kap. 14, Abschnitt D, Original-Überschrift: „Soviet Scientists on the Reality of Atlantis“), das inzwischen (2001) auch als Reprint (Honululu / Hawaii) einer überarbeiteten Neuauflage (1970, Moskau) der gleichnamigen englischsprachigen Erstausgabe (Moskau, 1968) neu erschienen ist. Die russischsprachige Urfassung wurde 1959 in Moskau veröffentlicht. Übersetzung des Auszugs ins Deutsche sowie redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de (2006).

Am 28. April 2020 erschien „Der Hollywood-Code: Kult, Satanismus und Symbolik – Wie Filme und Stars die Menschheit manipulieren“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Die Rache der 12 Monkeys, Contagion und das Coronavirus, oder wie aus Fiktion Realität wird“.

Am 15. Dezember 2020 erschien „Der Musik-Code: Frequenzen, Agenden und Geheimdienste: Zwischen Bewusstsein und Sex, Drugs & Mind Control“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Popstars als Elite-Marionetten im Dienste der Neuen Corona-Weltordnung“.

Am 10. Mai 2021 erschien „DUMBs: Geheime Bunker, unterirdische Städte und Experimente: Was die Eliten verheimlichen“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel Die Geschichte der unterirdischen Anlagen, Tunnel und Städte: von Amerika nach Ägypten über Österreich bis nach Asien“.

Am 18. März 2022 erschien „Die moderne Musik-Verschwörung: Popstars, Hits und Videoclips – für die perfekte Gehirnwäsche“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel „Stars Pro und Contra Impfung: „Die Ärzte“, „Die Toten Hosen“, Nena, Westernhagen, Eric Clapton, Neil Young und weitere“.

Ein handsigniertes Buch erhalten Sie für Euro 30,- (alle vier Bücher für Euro 120,-) inkl. Versand bei Zusendung einer Bestellung an: info@pravda-tv.com.

Quellen: PublicDomain/atlantisforschung.de am 22.08.2022

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3 comments on “Sowjetische Geologen zur Realität von Atlantis und die Überlebenden

  1. Der geheimnisvolle achte Kontinent
    Forscher haben einen neuen Erdteil vermessen. Er ist größer als Indien, versank aber größtenteils im Meer.
    https://www.spiegel.de/spiegel/zealandia-der-geheimnisvolle-achte-kontinent-a-1175112.html

    https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/3c388d9e-0001-0004-0000-000001206629_w948_r1.778_fpx30.32_fpy50.webp

    „Seit eh und je lernen Schüler, dass die Erde sieben Kontinente habe, und an dieser Wahrheit zu zweifeln schien nicht ratsam. Nun haben Forscher herausgefunden: falsch! Es sind acht.

    Kaum zu glauben, aber offenbar ist ein ganzer Erdteil, größer als Indien, der Menschheit bisher durch die Lappen gegangen. Selbst der Großkartograf James Cook hat ihn auf seinen Entdeckungsfahrten übersehen – obwohl er mehrmals über ihn hinweggesegelt war.

    Der Grund dafür ist simpel: Wie Atlantis fällt der mysteriöse Kontinent nicht gerade ins Auge. Zu 94 Prozent liegt er versunken im Südpazifik, größtenteils in mehr als tausend Meter Tiefe.“

    1. Im Pazifik lag nicht Atlantis, sondern Lemurien, der zweite versunkene Kontinent. Atlantis lag, wie es der Name schon sagt, im Atlantik und wird nach einem globalen Kataklysmus wieder zum Vorschein kommen.

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