Das Ende der Zivilisation: Pokemon Go und die Versklavung durch Technologie

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In seinem Science-Fiction-Epos Hyperion-Trilogie beschreibt Dan Simmons eine Welt, in der Menschen – ohne es zu wissen – von einer künstlichen Intelligenz ausgebeutet werden.

Im Buch erhielt die Bevölkerung eine mächtige Technologie: Portale, mit denen die Menschen ganz nach ihren Wünschen überall in der Galaxie hinreisen können.

Es dauerte nicht lange, bis sie sich an diese Bequemlichkeit gewöhnten und die Dekadenz Einzug hielt: So bauten sie Häuser, bei denen jedes Zimmer, durch Portale verbunden, auf einem anderen Planeten liegt – Meeresblick im Bad, Wüstenhimmel im Wohnzimmer… Was keiner wusste: Jedes Mal, wenn jemand durch ein Portal ging, wurde ihm Energie geraubt. Die Menschen haben sich durch ihre Bequemlichkeit versklaven lassen.

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Wie relevant dieses Szenario heute ist, kann man täglich in den Städten und selbst auf dem Land beobachten: Wie Zombies starren die Menschen auf ihre Smartphones, als ob es nichts Wichtigeres gäbe. Der Pokemon Go-Wahnsinn hat dies auf ein völlig neues Level gebracht.

Konnte man sich vorher noch mit wichtigen E-Mails, SMS oder einem interessanten Artikel im Netz herausreden, offenbart Pokemon Go die ganze Misere der menschlichen Versklavung durch Technologie: Die schiere Infantilität, die Sinnlosigkeit, der Irrsinn eines Spiels, bei dem man den ganzen Tag kleinen Comic-Figuren hinterherjagt, ist für jeden Menschen offenkundig (Achtung Smombie!: Smartphones schädigen Gehirn – Giftstoffe durchdringen Blut-Hirn-Schranke (Videos)).

Es sei denn, freilich, man ist selbst schon süchtig.

Technologie saugt uns leer

In Dan Simmons‘ Büchern werden die Gehirne bei jedem Durchschreiten eines Portals „angezapft“, ohne dass die Menschen davon wissen. Die Technologie verstehen sie ohnehin schon lange nicht mehr.

Etwas Ähnliches erleben wir mit der „ständigen Vernetzung“ und den modernen Systemen: Wir verschwenden Unmengen an Zeit durch unsere Sucht nach neuen Informationen. Wir sind emotional von unseren Smartphones abhängig und bilden uns ein, wir müssten ständig reagieren, ständig WhatsAppen und ständig erreichbar sein.

Wir vertrauen unseren Navigationssystemen und Google Maps mehr als Straßenschildern und unserem gesunden Menschenverstand (DARPA: Die engen Verstrickungen von Google und Facebook mit dem US-Militär). Landkarten können wir nicht mehr lesen, Telefonnummern wissen wir nicht mehr auswendig. Wir wissen nicht mehr, wie man Technik repariert, schlimmer noch: Wir kennen niemanden mehr, der es könnte.

Doch wir verdummen nicht nur: Wir halten es nicht mehr aus, allein zu sein mit unseren Gedanken und Gefühlen, wir betäuben unseren Schmerz durch die flirrend-bunte Welt eines Apparats, den wir nicht verstehen und der uns fest im Griff hat.

Als es in den 1990er Jahren mit dem Internet losging, musste man schon ein wenig in die Technik investieren – nicht nur finanziell, man musste sich mit Modems auseinandersetzen, Telefonkabel verlegen, das TCP/IP-Protokoll zumindest etwas verstehen. Viele Menschen hat das inspiriert, Programmieren zu lernen, viele landeten später in der IT-Branche. Die Technik hat sie angespornt und fasziniert. Sie wollten wissen, wie das alles funktioniert, sich weiterbilden.

Dasselbe Phänomen erlebten viele berühmte Wissenschaftler schon lange vor dem Internet, von Richard Feynman bis Claude Shannon, die von Radios fasziniert waren und diese auseinandernahmen, um zu verstehen, wie sie funktionieren. Diese Faszination hat sie angetrieben; ihnen wurde nicht einfach Technik „geschenkt“, sie haben etwas dafür getan und etwas Sinnvolles daraus gemacht. Heutzutage ist es dagegen nicht mal mehr möglich, ein iPhone überhaupt zu öffnen (Steve Jobs verbot seinen Kindern das iPad). Wir haben namenlosen Konzernen eine unglaubliche Macht über sämtliche Aspekte unseres Lebens gegeben – heute könnten diese die Gesellschaft buchstäblich ausknipsen.

Heute weiß niemand mehr, wie Handys überhaupt funktionieren. Die Magie der elektromagnetischen Wellen, von der sich früher so viele Menschen haben inspirieren lassen, ist einer Erwartungshaltung gewichen: High-speed-Internet muss überall ständig verfügbar sein. Ansonsten: Wutanfall. Wie das Ding eigentlich funktioniert, interessiert nicht – Hauptsache, ich kann mir die nächste tolle App herunterladen, sinnlos hin- und herchatten oder Zeit im Internet totschlagen. Und „dank“ Wifi müssen wir noch nicht einmal Kabel verlegen, „dank“ Bluetooth noch nicht einmal von Maus zu Rechner oder von Rechner zu Handy.

Abgesehen von der Schädlichkeit solcher Dauer-Bestrahlung verlernen wir alles, indem wir Technologie in black boxes verstecken, und gleichzeitig immer mehr von ihr abhängig sind. Wir sind bequem geworden. Wir glauben nicht mehr daran, dass wir irgendetwas tun müssen, um uns das zu verdienen (Smartphone, WLAN & Co.: Das Strahlungskartell (Video)).

 

Eine mächtige Technologie zur Verfügung zu haben bedeutet Verantwortung. „Im Leben gibt es nichts geschenkt“, heißt es, doch wir leben in der Illusion, dass uns Technologien einfach geschenkt wurde. Es fehlt die Balance: Wir tun nichts mehr, wir konsumieren nur noch. Dadurch verlieren wir unsere ureigenen menschlichen Fähigkeiten – klares Denken, die Weiterentwicklung unseres eigenen Lebens und unserer Gedanken- und Gefühlswelt, die Fähigkeit, langfristig und aus Überzeugung Energie in eine neue Fertigkeit oder ein wichtiges Projekt zu investieren.

Kurzum: die Fähigkeit, etwas Sinnvolles zu tun. Denn dies bedeutet immer auch Überwindung, Willenskraft und Durchhaltevermögen – im Gegensatz zu blinder Abhängigkeit von Technologie und der Instant-Befriedigung beim Kauf eines neuen Gadgets.

Pokemon Go: Ein neues Level des Irrsinns

Mit dem Pokemon Go-Wahnsinn haben wir zweifellos ein neues Level der Degenerierung erreicht. Menschen laufen durch die Gegend wie Borg-Drohnen aus Star Trek, buchstäblich ferngesteuert – von einem Computersystem und den Interessen dahinter. Die Aufgabe im Spiel ist völlig sinnlos. Menschen werden süchtig.

Das öffentliche Leben wird beeinträchtigt, echte Kommunikation erstickt. Wieder einmal wurde den Menschen eine hochentwickelte Technologie hingeworfen, die sie fasziniert, die sie aber weder verstehen noch beherrschen (Pokémon Go – unterwegs im Auftrag der CIA?).

Video:

Ist es dann verwunderlich, dass Menschen sich wie die Lemminge verhalten, dem Abgrund entgegenstreben? Letztlich ist Pokemon Go wohl die natürliche Konsequenz einer Entwicklung, die Kreativität, echte Fantasie, tiefe Gespräche und echtes Engagement schrittweise verdrängt hat. Bei Pokemon Go gibt es keine Ausrede, keine Rechtfertigung.

Es ist die schockierende Kulmination von Sucht, Hedonismus, Ignoranz und fehlender Selbstbeherrschung – während draußen in der Welt und in Deutschland alles aus den Fugen gerät.

Wie im Werk von Dan Simmons sind wir längst an einem Punkt angelangt, an dem die Technologie uns nicht nur durch ihre verführerische Nützlichkeit versklavt und wir ohne sie aufgeschmissen wären – Pokemon Go zeigt, dass wir längst in demselben Stadium sind, in dem im Hyperium-Universum die Menschen ihre Zimmer über die ganze Galaxis verteilen, einfach, „weil es cool ist“. Dabei haben sie ihre gesamte Macht einem System anvertraut, das sie weder kontrollieren noch verstehen (Mensch 2.0: Wie uns die schöne neue Cyborg-Welt schmackhaft gemacht werden soll (Videos)).

Die Unterwerfung ist vollständig.

Oder wie es Oliver Stone jüngst so treffend formulierte:

„Wir werden eine neue Form einer Roboter-Gesellschaft sehen, in der sie wissen, was Du tun willst und sie anschließend genau das nachbauen, was Deinem Verhalten entspricht und es an Dich verfüttern. Das nennt man Totalitarismus.“

Wie ging es nun mit der Gesellschaft weiter, die Dan Simmons in seinem Hyperion-Epos beschrieb? Nun, ohne zuviel zu verraten: Es stand ihr ein sehr, sehr schmerzhaftes Erwachen bevor.

Literatur:

Idiocracy (Intelligenz ist in der Zukunft ausgestorben) von David Rennie

Whistleblower von Jan van Helsing

Ändere die Welt!: Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen von Jean Ziegler

Wir konsumieren uns zu Tode: Warum wir unseren Lebenssti ändern müssen, wenn wir überleben wollenl von Armin Reller

Quellen: PublicDomain/de.sott.net am 31.07.2016

Weitere Artikel:

Pokémon Go – unterwegs im Auftrag der CIA?

Gesellschaft: Pokémon Go, Matrix & Co. – wie Trends die Welt verblöden ! (Videos)

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Smartphone, WLAN & Co.: Das Strahlungskartell (Video)

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Die neuen Sklaven: Wie Bürger für dumm verkauft werden

Konsum: So viel Sklaverei steckt in unseren Produkten

Wohlstand auf dem Rücken der Dritten Welt: Sklavenarbeit für unseren Fortschritt! (Video)

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Sinnlose Jobs – eine Gesellschaft unter Folter

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Verfallssymptome: Eine Gesellschaft ohne Kompass

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Gesellschaft: Im Land der Marionetten oder die verbotene Freiheit

Regenwälder: Konsum treibt illegale Rodungen weltweit an

Generation Y und Maybe: Die Jugendlichen von heute wirken wie Zombies

Die widerspruchslose Gesellschaft

Sie leben! Der konsumierende Unhold (Video)

Generation Weichei: Wenn Mama und Papa nur das Beste wollen (Videos)

Kinder sind die besseren Tüftler (Video)

Geldverdienen ist nicht Lebenssinn (Videos)

Versklavte Gehirne: Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung (Video)

Der Geist ist stärker als die Gene (Videos)

Gottfried Keller: Kleider machen Leute (Hörbuch & Video)

Organisieren, korrumpieren, ausnehmen – Warum sich unsere Gesellschaften aufladen wie Schnell-Kochtöpfe

Dostojewski: Der Traum eines lächerlichen Menschen (Hörbuch)

Warum bisher jedes Gesellschaftssystem versagt hat (Teil 2 & Videos)

Ein Volksfeind (Video)

Die Massenpsyche und die Verbreitung bodenlos dummer Ideen (Teil 2 & Video)

Dein täglich Hamsterrad im Marionetten-Staat

Leo Tolstoi: Das geistige und animalische Ich (Hörbuch)

Die geklonte Gesellschaft (Video)

Affichen – Am Anschlag (Video)

Erich Fromm: “Wer nur einen liebt, liebt keinen” (Hörbuch)

Transhumanismus (Videos)

Klaus Hoffmann: Die Mittelmäßigkeit (Video)

Heilige Geometrie und das fraktale Universum (Videos)

Erich Fromm: Die seelischen und geistigen Probleme der Überflussgesellschaft (Hörbuch)

Immanuel Kant: Was ist Aufklärung? (Video)

Der Konsum und seine Folgen (Video)

Vergangenheit trifft Gegenwart: Der Untergang des Römischen Reiches

René Descartes: Ich denke, also bin ich (Hörbuch)

Dasein – zwischen der Innen- und Außenwelt

Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung (Hörbuch)

Wir konsumieren uns zu Tode (Video-Vortrag)

Nobelpreis für Physik – Das Problem mit Schrödingers Katze

Lehre der Reinkarnation und das 5. Konzil von 553 in Konstantinopel (Videos)

Jean-Jacques Rousseau: Nichts zu verbergen (Video)

Der Mensch, das entrechtete Wesen

Klaus Hoffmann: Jedes Kind braucht einen Engel (Live)

Friedrich Schiller: “Die Räuber” von heute…

7 Milliarden Gehirnwäsche-Kandidaten?

Klaus Hoffmann: Blinde Katharina (Video)

Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim: Unsterblich in der 12-dimensionalen Welt (Hörbuch)

Plutarch: Wie man von seinen Feinden Nutzen ziehen kann

Ode an die Freude – Freiheit: Wohnen zwei Herzen (Seelen) in unserer Brust? (Video)

Brel/Hoffmann: Wenn uns nur Liebe bleibt (Video)

Die narzisstische Störung in berühmten Werken der Popkultur (Videos)

Massen-Hypnose durch Kino und Fernsehen (Video)

Prof. Dr. Hans-Peter Dürr – Wir erleben mehr als wir begreifen (Vortrag)

Gehirnwäsche selbstgemacht (Video)

Leopold Kohr: Leben nach menschlichem Maß (Video)

Reise ins Ich: Das Dritte Auge – Kundalini – Licht und Sonnenbrillen (Videos)

Orion: Die Pyramide von Ecuador – Verborgenes Wissen

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Hermetik – Die sieben kosmischen Gesetze

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Die Smaragdtafeln von Thoth dem Atlanter (Videos)

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5 comments on “Das Ende der Zivilisation: Pokemon Go und die Versklavung durch Technologie

  1. Ihr habt vergessen zu erwähnen das die Stromlinienpresse sofort auf diesen Müll anspringt und solche Gassenhauer wie „mein schönstes Poketeil Go Moment“ kreiert und ich kann es kaum glauben, das sowas existiert!
    Das ist die Generation der geistigen Zwerge, einer, der bis zur Treppe denken kann bastelt den Hype und der komplettverblödete Rest der Menschheit ahmt ihn nach…alle möglichen Challenges, jeder Unsinn wird kopiert um seine kaputte Gefühlswelt zuzudecken oder zu übertönen…innere Leere ist das, sonst nichts.
    Ich habe schon früher dumm geschaut wenn es hiess „wie kannst du nur, das ist doch der neue Sommerhit“…
    Naja, meine Hörgewohnheiten lassen sich nicht in solche simplen Strukturen pressen…
    Das waren noch Zeiten wo man von Hamburg nach D’dorf fahren musste um einen CO Prozessor zu kaufen…und seine MIDI Schnittstelle selber lötete…und Blue Boxing hat auch immer einen Heidenspass gemacht…na, wer kennt das noch?

  2. Wie tief ist die Menschheit gefallen? Es ist hoffnungslos daran zu glauben, das die Menschen je eine Zukunft (in Freiheit) haben werden. Der überwiegende Teil der Spezies Mensch ist einfach nur dumm, er lässt sich immer mehr versklaven und hat es eigentlich gar nicht verdient auf dem Planet Erde zu existieren. Die maßlosen Umweltsünden und die Verschwendung wertvoller Ressourcen für sinnlosen Müll, der nur der Gewinnmaximierung krimineller Konzerne, dem Konsum und letztendlich der Unterdrückung der Freiheit dient, zeigt diese Dummheit klar auf. Dabei halten sich die Unterdrücker immer für schlau, sie sind allerdings die noch Dümmeren, weil sie den eigenen Lebensraum vergiften & zerstören, auch ihr Leben ist endlich. Gier, Egoismus, Macht, Kontrollwahn – Alles negative Eigenschaften des bösen, dummen und unfreien Menschen.

    Eigentlich sollte moderne Technik dem Mensch die Arbeit abnehmen und somit mehr Freiheit für alle ermöglichen, die Realität ist leider eine andere.

    Beobachtet man in der freien Natur die Tierwelt, dann wird einem immer wieder bewusst, wie lebensfeindlich und verschwenderisch der Mensch eingestellt ist. Seien manche Arten noch so klein, aber sie sind alle dem Mensch weit überlegen und das ganz ohne Technik!

  3. Nur als Einwurf.
    Die Hyperion Sache hatte wenige rmit Anti Technologie zutun, sondern eher mit Kritik an Religionen, und dem Fanatismus der daraus entsteht. Und wie Religion immer wieder von Schattenmächten misbraucht wird.

  4. Hallo,
    also ob das so stimmt, dass sich die Leute nicht mehr für die Technik interessieren, dass ist schwer zu sagen. Tatsache ist: viele sind überfordert. Die Leute können zwar ein Smartphone benutzen, wenn es mal eingerichtet ist, aber sobald es Probleme gibt, rennen sie gleich in den Apple-Store. Auf der anderen Seite gibt es eine Menge Leute, die sich gut infomieren und zumindest anfangen, selbst zu recherieren.

    Es gibt noch Leute, die ihr Gerät selbst reparieren. Seit ein paar Jahren gibt es Anbieter, die ganze Reparatursets für Smartphones verkaufen. So schlecht läuft das Geschäft nicht. Auf der anderen Seite sorgen Elektronikkonzerne wie Apple durch „Strafen“ dafür, dass keiner auf die Idee kommt, das Gerät selbst zu reparieren. Beispiel: Softwarewiederherstellung beim iPhone nicht möglich, wenn sich nicht mehr der Original-Akku im Gerät befindet. Fehler (29) in iTunes. Kann man den orginal Akku nicht mehr auftreiben oder hat ihn bereits entsorgt, dann kann man sein iPhone wegschmeisen.

    Das ist nur ein Beispiel, wie Konzerne versuchen, dass Selbst-Reparieren möglichst zu erschweren. Weitere Beispiele sind die speziellen Schrauben (Pentalob-Sicherheitsschrauben) an den MacBooks, die spezielle Bauform der SSDs – SSD-Blades-in den MacBooks – mit PCIe-Express-Schnittstelle u.s.w.u.s.f. Hewlett Packard (HP) ist auch nicht besser: man muss das ganze Notebook auseinander nehmen, um an die Lüfter zu kommen. Nach ein paar Jahren müssen diese gereinigt oder ausgetauscht werden. Wer will sich das schon antun? HP will eben nach 4 Jahren einen neuen Rechner verkaufen.

    Auf der anderen Seite ist die Preispolitk der Elektronikprodukte auch oft so, dass es sich nicht lohnt, Sachen reparieren zu lassen. Neues Logicboard bei Apple? 700 EUR. Besser einfach neu kaufen. Beim Drucker ist es ja bekannt, dass es sich fast nie lohnt das Gerät reparieren zu lassen, aber das betrifft inzwischen fast jedes Produkt. Viele Hersteller tauschen nur noch aus, reparieren selbst nicht.

    Zuletzt muss man sich auch noch klar machen, dass im Grunde kein Mensch weiß, wie man ein Smartphone herstellt, wie das genau funktioniert. Jeder hat nur Teilkenntnisse. Ja, man muss ja bedenken, dass man erst mal die Rohstoffe haben muss, wie stellt man einen integrierten Schaltkreis her, wie funktioniert das mit der Kryptografie – tausend Sachen muss man wissen. Wie programmiert man ein Betriebssystem? Sicher ist: nicht mit Java. Kein Mensch weiß das alles oder beherrscht alle Prozessschritte. Auch ein Steve Wozniak hat integierte Schaltkreise benutzt, die er nicht selbst hergestellt hat oder hätte herstellen können. Er hat sich die ganze Logik selbst beigebracht und konnte löten, aber einen Computer von Grund auf selbst herzustellen, das hat auch er nicht gemacht.

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