Jemen: Ein bisschen Waffenruhe

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Fünftägige Kampfpause im Jemen hält trotz zahlreicher Verstöße. Iranisches Hilfsschiff soll saudi-arabische Blockade durchbrechen.

Eine fünftägige Waffenruhe im Jemen, die am Dienstagabend um 23 Uhr (Ortszeit) in Kraft trat, wurde am Mittwoch und Donnerstag anscheinend überwiegend eingehalten. Allerdings wurden aus vielen Teilen des Landes noch vereinzelte Kämpfe gemeldet. Beide Seiten warfen sich gegenseitig zahlreiche Verstöße vor, betonten aber zugleich ihren Willen, »Zurückhaltung zu wahren«. Kampfflugzeuge Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten griffen mehrere Stellungen der schiitischen Rebellen und der mit ihnen verbündeten regulären jemenitischen Streitkräfte an. Kriegsschiffe der saudisch geführten Koalition beschossen Benzintanks in der Hafenstadt Aden. Saudische Militärsprecher behaupteten, dass schiitische Rebellen mit Artillerie über die Grenze gefeuert hätten.

Die Waffenruhe soll der UNO und internationalen Hilfsorganisationen dazu dienen, knapp gewordene Güter wie Lebensmittel, Wasser, Benzin und Medikamente in den Jemen zu bringen und deren Verteilung zu ermöglichen. Die britische Hilfsorganisation Oxfam hat jedoch schon davor gewarnt, dass fünf Tage dafür nicht ausreichend seien. Oxfam verwies insbesondere darauf, dass die gegenwärtig noch vorhandenen Benzinmengen, die für den Transport der Hilfsgüter von den jemenitischen Häfen in die weiter entfernten Landesteile erforderlich wären, »gefährlich niedrig« seien.

Die humanitäre Situation im Jemen nach neun Monaten Bürgerkrieg wird von der UNO als »katastrophal« bezeichnet. Zwölf Millionen Menschen, das ist ungefähr die Hälfte der Bevölkerung, seien nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgt. 300.000 Menschen seien aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben worden. Einer vermutlich bei weitem zu niedrigen Berechnung der UNO zufolge wurden seit Beginn der saudisch geführten Militärintervention am 26. März »mindestens« 800 Zivilpersonen getötet und 1.500 verletzt. Es herrscht ein drastischer Mangel an Medikamenten, zumal die Kampfflugzeuge der Kriegskoalition viele Krankenhäuser zerstört haben. Die Zahl der einheimischen Ärzte reicht nicht mehr aus.

Vor diesem Hintergrund hat der Iran am Montag ein Hilfsschiff namens »Nedschat« (Rettung) gestartet. Planmäßig soll es gegen Mitte nächster Woche im westjemenitischen Hafen Al-Hudaidah – im Westen meist Hodeida genannt – ankommen. Das Schiff ist mit 2.500 Tonnen Lebensmitteln, Medikamenten, Zelten und Wolldecken beladen. An Bord befinden sich neben iranischen Ärzten und Technikern auch mehrere westliche Journalisten und Friedensaktivisten.

Die Entsendung des Schiffs wurde von iranischen Militärs und Politikern mit zum Teil martialisch klingenden Erklärungen begleitet. So warnte der stellvertretende Stabschef der Streitkräfte, Massud Jazzajeri, am Dienstag, dass Iran gegen jeden Staat, der die »Nedschat« anzugreifen wagt, »Krieg führen« werde. Das würde, so der Brigadegeneral, »ein Feuer in der Region entfachen, das vielleicht nicht mehr zu löschen oder unter Kontrolle zu bringen ist«.

Die Sprecherin des Teheraner Außenministeriums, Marsieh Afkham, kündigte am Mittwoch an, dass Iran keinem Land, das an der Intervention im Jemen beteiligt ist, eine Durchsuchung des Hilfsschiffs gestatten werde. Das könnte schlimmstenfalls zu einer militärischen Konfrontation führen, da Saudi-Arabien die Inspektion aller Schiffe fordert, die den Jemen anlaufen, und die »Nedschat« angeblich von einem iranischen Kriegsschiff begleitet wird. Teheran will anscheinend ein Zeichen setzen, nachdem die Saudis schon dreimal iranische Transportflugzeugzeuge mit Hilfsgütern aus dem jemenitischen Luftraum vertrieben haben.

Die Koordinatorin der UNO für Hilfskampagnen, Valerie Amos, rief am Dienstag, ohne den Iran direkt anzusprechen, »alle Staaten« dazu auf, ihre Unterstützung für die jemenitische Bevölkerung ausschließlich über die Weltorganisation laufen zu lassen. Diese hat in Dschibuti, das dem Jemen gegenüber auf der anderen Seite des Golfs von Aden liegt, einen »Verteilungsstützpunkt« für Hilfslieferungen eingerichtet. Das Thema dürfe nicht »politisiert« werden, mahnte Amos.

Quellen: dpa/jungewelt.de vom 15.05.2015

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