25 Millionen weitere Migranten bis 2050, sonst Demographiekollaps

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Die 800.000 (zumeist syrischen) Flüchtlinge, die derzeit Deutschland fluten und dabei die Behörden in den totalen Kollaps führen, sind erst der Anfang. Die nächsten 35 Jahre müsste die Flüchtlingsschwemme, die wir jetzt sehen, jedes Jahr so weitergehen, um den demographischen Bestand in Deutschland zu halten!

Deutschland benötigt bis zum Jahre 2050 mindestens 15 bis 25 Millionen Neuzugänge. Ist man das Demographie-Problem in Deutschland noch vor Jahren mit Slogans wie “Kinder statt Inder” angegangen und sich mit einer “deutschen Greencard” erhofft, dass  ja vielleicht indische Computerspezialisten die zukünftigen Demographieprobleme lösen, kehrt nun Ernüchterung ein.

Trotz intensiver Anwerberversuche brachte es die deutsche Greencard in zwei Jahren von August 200 bis August 2002 auf lediglich 12.500 Fachkräfte, von denen etliche schon wieder abgewandert sind. Qualifizierte “Auffüllung” der Deutschen funktioniert also nicht.

Das musste auch Spanien feststellen. Bis 2050 benötigt Spanien etwa 12 Millionen Zuwanderer, um überhaupt die Renten zu garantieren. Das sterbende Volk der Spanier mit ihrer wenig überzeugenden Wirtschaft versucht erst gar nicht ein Anwerben qualifizierter Zuwanderer, sondern rekrutiert dann lieber im lateinischen Teil der Neuen Welt, sprich in Südamerika. Die als integrationsresistent geltenden “Orientales” will man nicht so gerne. Eher setzt man bei nötigen 12 Millionen Zuwanderer auf gleichen kulturellen Hintergrund und gleiche Sprachkenntnisse wie sie halt die Süd-Amerikaner haben.

Die Realität sieht anders aus

Was Westeuropa fehlt, haben viele Länder (vor allem muslimische) mehr als im Überfluss: Bevölkerung. Vor allem junge Menschen! Der Autor des sehr empfehlenswerten Buches “Weltmacht und Söhne” Gunnar Heinsohn beschreibt, wie ein sogenannter YouthBulge bei einer kritischen Marke von ab 30% unter 15-Jährigen extrem destabilisierende Wirkung hat und wie die Zahlen der Bevölkerung dieser Länder förmlich explodieren.

So hat Pakistan etwa 60 Millionen Kinder (40%) unter 15 Jahren und einen steilen Bevölkerungszuwachs. Wenig verwunderlich auch Länder wie Ägypten 24,5 Millionen ( 35%), Iran mit 21 Millionen (32%), Türkei 19 Millionen (27%), Kenia mit 13 Millionen (42%), Algerien mit 11 Millionen (33%), Marokko mit 11 Millionen (33%), Saudiarabien mit 9,9 Millionen (42%), Syrien mit 6,8 Millionen (39%) usw (Vgl. Heinsohn, S. 63ff). Während die westlichen Länder also vergreisen und schrumpfen, sind es vor allem moslemische Länder die förmlich explodieren und sehr jung sind.

Die Thesen von Gunnar Heinsohn

Eindrucksvoll zeigt der Autor Gunnar Heinsohn auf, wie die Dynamik einer jungen Bevölkerungsstruktur Auswirkungen auf das Gesamtgefüge hat sowie welches Konflikpotential ihr innewohnt. Dabei vertritt der Autor folgende (von mir zusammengefasste) Thesen:

These 1: Die junge Bevölkerung im Sinne eines YouthBulge sind für Kriege verantwortlich. Überschreitet ein Volk eine Grenze von 30% Kinder und Jungendlicher, führt das zu Instabilität und kriegerischen Auseinandersetzungen.

These 2: Hunger und Krieg sind gar nicht das Problem dieser Bevölkerungen. Sondern Kriege der jungen Männer werden für Status und Ansehen geführt. Sie suchen nicht nach Lebensmitteln, sondern nach einer Position, die Ansehen, Einfluss und würde verbürgen soll. Nicht Untergewichtige, sondern potenzielle Verlierer oder Deklassierte drängen nach vorne. Gleichwohl kann der langfristige Kampf eines Landes mit Kalorienmangel den Exodus der ausreichend Ernährten noch beschleunigen.

These 3: Man kann den Menschen in einer Bevölkerung meist fast jede Ideologie verkaufen: keine Ideologie schein dumm genug zu sein um sie nicht von jungen Menschen als Erklärung und Begründung zu missbrauchen um auf der Suche nach einer gesellschaftlichen Position ihr Brandschatzen und Morden zu rechtfertigen.

Nur “dümmliche” Thesen oder steckt mehr dahinter?

Gunnar Heinsohn bedient sich eines Aspekte für seine Analyse, die beispielsweise auch der Wirtschaftsanalyst Harry Dent benutzt: die Demographie. Dieser Ansatz besticht, erklärt aber natürlich nicht verschiedenen Motivationen der Eliten der Länder und deren Manipulationen. Aber die Demographie ist ein wichtiger übergeordneter Treiber, der massiv Einfluss ausübt. Jeder weiß, dass er bei einen Kampf alleine gegen vier den kürzeren ziehen wird. Genauso wie wirtschaftlich Relevant wegen der “SpendingWave” ist die Demographie auch militärisch überaus relevant. Hier zählt neben der ganzen Technik immer noch: wie viele hat der Gegner? Genauso wie eine sinkende Demographie Deflation nach sich zieht und ein Schrumpfen der Bevölkerung, so ziehen starke Bevölkerungsexplosionen mit einen Überhang unzufriedener junger Männer zu schweren Konflikten.

Wie sind denn jetzt die genauen Zahlen?

  • Islamisch geprägte Länder sind in nur fünf Generationen (von 1900 bis 2000) von 150 Millionen Menschen auf 1200 Millionen angewachsen.
  • Mindestens 300 bis 600 Millionen junge Männer werden in die Territorien der entwickelten Welt drängen
  • 1400 Millionen Kinder unter 15 (ohne China) wachsen 2003 in den Entwicklungsländern heran. Womöglich 600 Millionen von ihnen müssen in den kommenden 15 Jahren zu Hause raus. Davon werden vielleicht 60 Millionen in der Ersten Welt aufgenommen, um die Vergreisung zu mildern. Ca 30 Millionen Immigranten nehmen die beiden entwickelten Größräume in 15 Jahren ohnehin auf. 540 Millionen Drittweltjungedliche müssen irgendwo hin — vielleicht nimmt der Westen noch 60 Millionen mehr auf.
    Probleme ohne Ende

“ALS KATHOLIKEN SÜD- UND MITTELAMERIKA EROBERTEN, DACHTEN SIE KAUM AN ANPASSUNG. MAN IST DORT AUCH EIN HALBES JAHRTAUSEND SPÄTER NOCH GUT KATHOLISCH, SPRICHT SPANISCH UND PORTUGIESISCH – UND DIE VERBLIEBENEN EINGEBO­RENEN MÜSSEN ES AUCH SO HALTEN. WARUM SOLLTEN MUSLIME ANDERS VERFAHREN? WEIL SIE NICHT ALS SIEGER, SONDERN ALS GÄSTE KOMMEN? EIN JÜNGERER ERKENNTNISSTAND ZUR FACHLITERATUR ÜBER DEN «HALBMOND ÜBER DEUTSCHLAND» RESÜMIERT: «ES MUSS EINEN DEUTSCHEN ISLAM GEBEN, WIRD IHN GEBEN MÜSSEN – DAS SAGEN ALLE DREI BÜCHER. ZU­ GLEICH ABER KÖNNEN SIE NICHT VERSCHWEIGEN, DASS DIE ZAHL DER ENGAGIERTEN UND QUA­ LIFIZIERTEN GESPRÄCHSPARTNER KLEIN IST, WÄHREND AUF DER ANDEREN SEITE DIE ZAHL DER DESINTEGRATIONSPREDIGER GESTIEGEN IST» (DROBINSKI 2002, 12)

DAS ÜBERSCHWAPPEN VON YOUTH BULGE-KÄMPFEN AUS DER DRITTEN WELT DIREKT IN DIE GELIEBTEN EIGENEN STÄDTE ZEIGT DAS AUSMASS DER BENÖTIGTEN PHANTASIE. WER DAVON AM MEISTEN AUFBRINGT, WIRD AM EHESTEN ETWAS VON DEN STÜRMISCHEN IMMIGRANTEN HABEN, DENN EINTREFFEN WERDEN SIE SO ODER SO. NICHTS WIRD SICH DA ALS UNKOMPLIZIERT ERWEISEN. GLEICHWOHL LIEGEN INSPIRIERENDE ERFAHRUNGEN ETWA FÜR MAURITIUS VOR, WO HINDUS, MUSLIME, KREOLEN, CHINESEN UND EUROPÄISCHE ETHNIEN AN EINER PASSABLEN ZUKUNFT ARBEITEN (DAZU BEREITS LUTZ 1994).

Und hier noch einige Zitate aus dem Buch zum Drüberfliegen:

  • Ihr Zündstoff liegt vielmehr in jungen Männern, für die Platz, Nahrung und Qualifizierung sehr wohl zur Verfügung stehen, denen akzeptable Positionen jedoch nicht in ausreichender Menge geboten werden können. Söhne und Weltmacht soll erhellen, warum einige Nationen sich aktiv, ja angstvoll auf den globalen An­ sturm junger Männer vorbereiten, während andere – je nach Perspektive – eher zuversichtlich oder unvorsichtig bleiben. Dreihundert von insgesamt neunhundert Millionen jungen Männern aus der Drit ten Welt werden in den kommenden fünfzehn Jahren entschlossen außerhalb ihrer Heimat um Positionen kämpfen müssen. Sie gelten in den USA als Hauptgegner der nahen Zukunft.
  • Patrick M. Hughes, Direktor der US Defence Intelligence Agency, skizziert die amerikanische Sorge am 5. Februar 1997: «Eine globale Bedrohung und Herausforderung der Vereinigten Staaten und ihrer auswärtigen Interessen […] sind ‹youth bulge Phänomene› […], die auch historisch die Schlüsselgröße in youth bulge findet sich überall dort, wo die 15–24-Jährigen mindestens 20 Prozent (Fuller 1995) bzw. die Kinder (0–15-Jährige) mindestens 30 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.
  • Das Department of the Army – United States of America vermerkt deshalb in seinem Krisenszenario bis 2020 als erstrangige Bedrohung den youth bulge («jung, ohne Karriere, wütend» [DA-USA 2002b]). Die Army zieht daraus den Schluß, daß für die USA eine «urbane Kriegsführung [Häuserkampf von Mann zu Mann; G.H.] wahrscheinlich völlig undurchführbar» bleibt (DA-USA 2002a). Drittweltländer können Millionenarmeen junger Männer ins Feuer schicken, die als zweite oder gar vierte Söhne daheim nirgendwo wirklich gebraucht werden, weshalb für sie der Heroismus als wirkliche Chance erscheinen kann Nicht aus Armut und Mangelernährung kommen die Terroristen. Um Brot wird gebettelt. Getötet wird für Status und Macht. Die zukünftigen youth bulges werden von den Strategen gerade deshalb als internationale Bedrohung gefürchtet, weil die große Mehrheit von ihnen nicht um das nackte Überleben kämpfen muß, sondern Kraft, Zeit und Freiheit (dazu Laqueur 2003a) für mehr hat. Nicht Mangel an Nahrungsmitteln oder selbst Schulen werden als Ge­ fahren der Zukunft betrachtet, sondern der Mangel an Aufstiegsmöglichkeiten, die den hinzukommenden Ehrgeizigen einen passablen Status gewähren.

Weil also sehr viele der nachwachsenden Jünglinge in den neuen Heimat­ ländern eher selten nach oben kommen, wo sie genauso hin wollen wie die vor Ort Geborenen, werden sie zur erstrangigen Sympathisantenszene für die radikaleren Brüder aus den Herkunftsgebieten. So wollen sich zwar 41 Prozent der britischen Muslime in die Hauptgesellschaft integrieren. «In der jüngeren Generation aller­ dings wächst der Widerstand gegen die Assimilation» (Heimrich 2003, 3). Diese Haltungen und vor allem die todeswütigen Aktionen wirken beinahe umgehend auf die Öffentlichkeit. Schon Ende 2002 befürworten 84 Prozent der Nordamerikaner und 68 Prozent der EU-Europäer striktere Einwanderungskontrollen zur Eindäm­ mung des transnationalen Terrors (CFR/GMF 2002a).

Denn selbst bei einer extrem liberalen Öffnung der Grenzen können Einwanderer eines nicht sonderlich gut – nämlich viele be­gabte junge Leute bereitstellen, die von klein auf in einer hochtechnologischen Gesellschaft heranwachsen, souverän mit ihr umgehen lernen und dann die kri­tische Masse bilden, die sie ideenreich auf neue Höhen führt. Im Gegenteil, sowie der Migrantenanteil in Schul­ klassen bei 20 Prozent liegt, rutscht das Leistungsnievau aller Kinder in diesen Klassen ab, wird allerdings selbst bei 40 oder mehr Prozent Migrantenkindern nicht mehr schlechter (Peter 2003, 4). Hier wird Gewaltiges gelingen müssen.

Demographischer Wandel in Deutschland

Die OECD erwartet für das laufende Jahr einen Rekordwert an Asylanträgen in ihren 34 Mitgliedstaaten. Mit bis zu einer Million Anträgen könnte 2015 der höchste gemessene Wert seit Ende des Zweiten Weltkriegs erreicht werden, heißt es in dem Bericht. Hierzu trage insbesondere Deutschland bei, das nach den USA inzwischen “das mit Abstand zweitwichtigste Einwanderungsland im OECD-Raum ist”, sagte der OECD-Ökonom Thomas Liebig.

Die Organisation geht davon aus, dass rund 300.000 bis 350.000 Asylsuchende im laufenden Jahr einen dauerhaften Aufenthaltsstatus in Deutschland bekommen. “Damit ist die humanitäre Migration auch weiterhin geringer als die Zahl der legalen Arbeitsmigration nach Deutschland”, sagte Liebig.

Dem Bericht zufolge sind 71 Prozent der Asylbewerber im OECD-Raum männlich, weshalb in den kommenden Jahren ein hoher Anstieg des Familiennachzugs zu erwarten sei. Liebig sagte, dass insbesondere bei den syrischen Flüchtlingen noch “viele Frauen und Kinder in der Türkei” verweilten.

Europa im allgemeinen und Deutschland im besonderen seien auf die gegenwärtige Flüchtlingskrise deutlich besser vorbereitet als in den 90er Jahren, sagte Liebig. Der OECD-Bericht hebt hervor, dass es Deutschland auch gelungen sei, zwischen Ende der 80er und Anfang der 2000er Jahre drei Millionen Spätaussiedler zu integrieren und fast 400.000 Flüchtlingen des Bosnien- und des Kosovo-Krieges Zuflucht zu gewähren.

Seitdem sei das Asylsystem professionalisiert und der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert worden, sagte Liebig. Außerdem gebe es aufgrund des demographischen Wandels in Deutschland einen echten Bedarf an ausländischen Arbeitskräften.

Der OECD-Bericht empfiehlt den Mitgliedstaaten ausdrücklich, frühzeitig in die dauerhaft bleibenden Neuankömmlinge zu investieren. Weil Bildung und kultureller Hintergrund der Flüchtlinge unterschiedlicher als je zuvor seien, brauche es Integrationsmaßnahmen, die auf den jeweiligen Flüchtling maßgeschneidert seien. “Das Erlernen der Sprache muss möglichst berufsbezogen sein”, sagte Liebig.

“Das wichtigste ist, die Menschen dahin zu bringen, wo die meisten Jobs sind, nicht dahin, wo Wohnraum am günstigsten ist”, betonte der OECD-Experte. Langzeitstudien aus Schweden zeigen demnach, dass in strukturschwachen Regionen untergebrachte Flüchtlinge höhere Arbeitslosigkeitsquoten und deutliche niedrigere Einkommen erzielen.

Flüchtlinge lösen Demographieprobleme nicht

Im derzeitigen Zuzug von Flüchtlingen kann nach den Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) nicht die Lösung aller demographischen Probleme in Deutschland gesehen werden. Deutschland brauche zwar Zuwanderung. Aber Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie Zuwanderung dürften nicht miteinander vermischt werden, sagte der Minister am Dienstag in Berlin bei einem Demographie-Kongress.

Die qualifizierten Flüchtlinge würden von der Wirtschaft aufgenommen. „Und für den Rest ist der Sozialstaat zuständig.“ Insgesamt sollte der Zuzug von Flüchtlingen nicht überschätzt werden. Zwei Drittel der Zuwanderer in Deutschland kämen aus der EU, sagte de Maizière, der im Anschluss nach Brüssel reiste, um mit seinen europäischen Amtskollegen über die Verteilung der Flüchtlinge zu reden.

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sieht in den Menschen, die derzeit nach Deutschland kommen, ein großes Potenzial für den deutschen Arbeitsmarkt. Allerdings seien für die Integration dieser Menschen erhebliche Anstrengungen nötig. Doch dieses Potenzial zu heben, „ist aller Mühe wert“, sagte Nahles auch mit Blick auf die Diskussion um einen zunehmenden Fachkräftemangel. Die Bewältigung der Fachkräfteproblematik sei wesentlich für den künftigen Wohlstand der Gesellschaft.

Zudem sollte nach Nahles’ Worten aber auch das Potenzial jener bereits in Deutschland lebenden Menschen erschlossen werden, die auf dem Arbeitsmarkt noch benachteiligt sind. So sei Deutschland bei der Erwerbstätigkeit von Frauen lange Schlusslicht in Europa gewesen. Man sei zwar auf einem guten Weg, aber der Frauenanteil bei lediglich Teilzeitbeschäftigten sei immer noch zu groß. Für sie seien unter anderem neue flexiblere Arbeitszeitmodelle nötig.

Schlechte Arbeitsperspektiven für Flüchtlinge

Zusätzliche Jobs wird es künftig fast nur noch im prekären Bereich der Niedriglöhne geben.

Als am letzten Freitag die Meldung in die Sitzung des Rates platzte, dass Frank- Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur, auch noch die Leitung des in der Nürnberger Nachbarschaft befindlichen Flüchtlingsamtes übernimmt. Für die Koordinierung beider Ämter mache dies Sinn, lautete der überwiegende Kommentar im Verwaltungsrat. Zudem kann Weise zusätzliche Manpower für die total überlastete Asyl-Behörde beschaffen – nämlich von der BA selbst. Von 3000 Mitarbeitern ist die Rede, die sich freiwillig von den Arbeitslosengeld- zu den Asyl-Anträgen versetzen lassen. Die möglicherweise drohende Personal-Lücke der BA als Folge davon wird bisher nicht thematisiert.

Doch noch mehr gefordert von dem erwarteten Bewerberandrang anerkannter Asylbewerber und geduldeter Vertriebener werden die halb kommunalen Job-Center sein, heißt es im Verwaltungsrat. Schließlich seien diese für drei Viertel aller Arbeitslosen verantwortlich. Doch hier hänge die Kooperationsbereitschaft auch davon ab, ob die Finanzen stimmen, betonte der Vertreter der Kommunen im BA-Verwaltungsrat. Was der Bund bisher zugesagt habe, reiche hinten und vorne nicht:
Die unklare Verteilung der vorhandenen Mittel steht einer raschen Integration vieler Flüchtlinge im Weg. Die Job-Center sind ohnehin chronisch unterbesetzt, erklärt ein gewerkschaftlicher Verwaltungsrat, und finanziell stünden die Hartz-IV-Filialen ebenfalls auf dem Trockenen. Aber auch zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften gibt es Unstimmigkeiten darüber, wer die Kosten der Deutsch-Kurse – etwa 300 Millionen Euro – bezahlen soll. Die Gewerkschaften wollen verhindern, dass die Arbeitnehmer dafür zur Kasse gebeten werden. Die Arbeitgeber sehen dagegen die BA und ihre Beitragszahler finanziell am Zug. Die Deutschkurse schon kurz nach der Einreise zu starten wird aber fast von allen Beteiligten als prioritär angesehen.
Von ihnen hängt es ab, ob die notwendigen Schritte zu einer beruflichen Integration erfolgreich sein werden: Nach den Sprachkursen folgt eine Bestandsaufnahme der individuellen Kompetenzen und Fähigkeiten der Flüchtlinge, wobei nur die wenigsten Unterlagen über ihre Qualifikation mit sich führen, die vorhandenen Abschlüsse und Zeugnisse der Migranten müssen zudem erst begutachtet werden.
Daraus nun einen Ausbildungsplan entstehen zu lassen, erfordert zusätzliche Investitionen in Bildungseinrichtungen. Die Job-Center hatten ihre Bildungskapazitäten in den vergangenen Jahren deutlich heruntergefahren, während die BA umgekehrt Sonderprogramme für Gering Qualifizierte einführte: Folge sind unterschiedliche Chancen der Arbeitslosen auf Fortbildung – je nachdem, welchem Rechtskreis sie angehören. Diese ungleiche Behandlung könnte sich mit den hinzukommenden Migranten noch verschärfen. Viele Flüchtlinge verfügen über keinen Berufsabschluss und konkurieren mit deutschen Arbeitslosen um die wenigen Plätze für eine Abschluss orientierte Fortbildung in Form von meist zweijährigen Kursen. Notwendig sei deshalb ein Ausbau der betrieblichen Weiterbildung, meinen Gewerkschafter.
Aber wie groß sind die Chancen, tatsächlich in Deutschland beruflich Fuß zu fassen? Anhaltspunkte liefert eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Sie stellt das Schicksal einer anderen Gruppe von Einwanderern beispielhaft vor: Rumänien und Bulgarien sind seit Anfang 2007 Mitglieder der EU, aber erst Anfang 2014 erhielten ihre Bürger volle Freizügigkeit bei der Job-Suche in der Union. Nach Deutschland zog es bislang insgesamt 625.000 Frauen, Kinder und Männer aus der Balkan-Region. Momentan haben 344.000 Rumänen und Bulgaren eine Arbeit in Deutschland. Das heißt, etwa vier Fünftel der Erwachsenen verfügen über geregelte Arbeit und Einkommen. Immerhin ist die Zahl der Beschäftigten zuletzt um 95.000 gestiegen. Konstant neun Prozent sind arbeitslos.
Der relative Erfolg wird teuer bezahlt – durch Lohnverzicht. Zusätzliche Jobs wird es auch künftig fast nur noch im prekären Bereich der Niedriglöhne geben. Rund die Hälfte der Flüchtlinge sind junge Männer und Frauen mit dem Willen, jegliche Arbeit anzunehmen. Ein Problem wird es sein, die qualifizierten Flüchtlinge – unter ihnen gibt es unter anderem etliche Kaufleute und Ärzte – vor einer unterwertigen Tätigkeit zu schützen. Eine Tätigkeit unterhalb der Qualifikation führe zu einer Entwertung der Kenntnisse, heißt es in einer DGB-Studie. Sie stünde auch dem Ziel entgegen, dereinst nach dem Krieg am Aufbau eines neuen Syrien dank der in der Diaspora erworbenen Kenntnisse mitzuwirken.

Quellen: recentr.com/WeltOnline/neues-deutschland.de/merkur.de vom 23.09.2015

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