Danone, Nestlé, Yakult – Schluß mit grausamer Tierfütterung

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Es wurde aufgedeckt, dass Nestle, Danone und Yakult immer noch fürchterliche, grausame, tödliche Tierversuche durchführen. Der Tierschutzverein CFI – Cruelty Free International ist Partner von Ärzte gegen Tierversuche. Die weltweite Organisation setzt sich für ein weltweites Ende der Kosmetik-Tierversuche ein. Nachdem ein  Einfuhrverbot an Tieren getesteten Kosmetika in die EU im März 2013 Realität wurde, hat sich CFI zum Ziel gesetzt, dieses auch in anderen Ländern zu erreichen. Die folgende Petition richtet sich an Emmanuel Faber, Danone CEO – Paul Bulcke, Nestlé CEO, Sumiya Hori, Yakult CEO.

Schon häufiger in die Kritik geriet Nestlé mit den Tierversuchen der Teemarke Nestea. Nestlé soll zum Beispiel Tierversuche für Nestea weiterhin in Amerika fortführen.

Enthüllungen der Tierschutzorganisation BUAV beweisen, dass Yakult Tierversuche in Auftrag gibt und auch der Nahrungsmittelgigant Danone macht für seine Produkte immer noch Tierversuche (Nestlé und Mars: Das große Geschäft mit den Haustieren – “Hungeranregendes Haustierfutter – incl. Zusatzstoffe”).

Nahrungsmittelriesen führen grausame Experimente mit Hunden, Mäusen, Hamstern, Ratten und Schweinen durch

  • In einem Experiment von Nestlé wurden Mäuse 23 Stunden lang  mit einem Zimt-Extrakt durch einen Schlauch in den Hals zwangsernährt. Alle Mäuse wurden getötet und ihre Organe präpariert.
  • In einem Experiment durch Yakult wurden alte Mäuse fünf Wochen lang zwangsernährt, und zwar mit probiotischen Bakterien, bevor sie der Strahlung ausgesetzt wurden. Dies wurde dreimal pro Woche für drei Monate wiederholt. Die Mäuse entwickelten tiefe Falten und Zeichen der Hautalterung. Alle Mäuse wurden getötet, ihre Haut wurde entfernt und untersucht.
  • In einem sechsmonatigen Experiment von Nestlé wurde 18 übergewichtigen Beagles Nestlé Purina, die „kalorienarme Ernährung“, zugeführt. Den Hunden wurde regelmäßig Blut entnommen um den Effekt der Gewichtsreduktion am Körper zu untersuchen.
  • In einem Experiment durch Danone wurden acht zwei Wochen alte Ferkel Röhrchen in den Dünndarm implantiert. Während der Operation verstarb ein Ferkel und eines als das Röhrchen undicht wurde. Die Ferkel wurden mit Babynahrung zwangsernährt und viermal täglich sechs Tage lang, wurden Flüssigkeitsproben aus den implantieren Röhrchen genommen.

Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten: Ein Blick hinter die Kulissen

Schluß mit grausamer Fütterung

Cruelty Free International hat über abscheuliche Tierversuche informiert, die für die weltweit führenden Nahrungsmittelriesen durchgeführt werden: Danone, Nestlé und Yakult.

Hunde, Mäuse, Hamster, Ratten und Schweine wurden dabei verschiedenen Experimenten unterzogen. Sie wurden durch Zwangsernährung bis zur Fettleibigkeit gebracht, Strahlungen ausgesetzt und mit Magensonden gequält („A Living Nightmare“: Verdacht auf Tierquälerei – Polizei durchsucht Max-Planck-Institut in Tübingen (Video)).

Am Ende der Versuche wurden die Tiere dann meist getötet (Tierrechtsorganisation PETA: Tiere stehlen und töten auf Tagesordnung).

Diese grausamen Tierversuche, deren Ergebnisse zwischen 2014 und 2015 veröffentlicht wurden, hatten vermutlich das Ziel, dass die Unternehmen anschließend mit „gesundheitsfördernder“ Wirkung ihrer Produkte werben konnten, wenn diese die Fettleibigkeit bei Menschen und unseren Haustieren reduzieren.

Diese Tierversuche haben nicht nur zu enormen Leid bei den Tieren geführt. Danone, Nestlé und Yakult führen die Verbraucher möglicherweise mit ihren Aussagen in die Irre (Tierversuche: Die hässliche Seite der Schönheit (Video) und Tierversuche in der ALS-Forschung: Stellungnahme zur Ice Bucket Challenge).

Der ‘Beweis’, dass ihre Produkte dazu beitragen Gesundheitsprobleme bei Tieren zu lösen, die erst künstlich mit diesen Problemen konfrontiert wurden, sagt nichts darüber aus, dass die Menschen dann von derartigen Vorteilen profitieren.

Freiwillige Menschen – also die wirklichen Konsumenten – sollten beteiligt werden, um die gesundheitliche Wirkung dieser Produkte unter Echtbedingungen zu überprüfen.

Tierversuche sind nicht geeignet, die Wirkung und Gefährlichkeit von Stoffen für den Menschen zu beurteilen. Mittlerweile erkennen immer mehr Wissenschaftler, Politiker und Bürger, dass Tierversuche nicht halten, was sie versprechen.

Website:

http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/

Literatur:

Menschenzeit: Zerstören oder gestalten? Wie wir heute die Welt von morgen erschaffenvon Christian Schwägerl

Kritik des Anthropozäns: Plädoyer für eine neue Humanökologie von Jürgen Manemann

Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten: Ein Blick hinter die Kulissen von Corina Gericke

Quelle: netzfrauen.org vom 31.10.2015

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