
Norwegen will eine Selbstverpflichtung zum Schutz des Regenwaldes einführen. Davon betroffen sind alle Importgüter und Aufträge für Firmen. Die norwegische Stiftung zum Schutz des Regenwaldes will, dass andere Länder dem Beispiel folgen.
Norwegens Regierung setzt sich schon länger für den Schutz von Regenwäldern ein. So unterstützte sie Initiativen gegen die Abholzung von Regenwald in Brasilien, Indonesien oder der Demokratischen Republik Kongo.
Gegen Entwaldung – für die Artenvielfalt: Der ständige Energie- und Umweltausschuss des norwegischen Parlaments gibt hiermit einer Anregung der Regenwaldstiftung Norwegen statt.
Selbst die Benutzung von mit Entwaldung in Zusammenhang bringenden Produkten soll in dem skandinavischen Land ab jetzt verboten sein – diese Regelung ist weltweit einzigartig. Der verabschiedete Aktionsplan für Naturvielfalt sieht nicht nur diesen konsequenten Schritt vor, sondern er beauftragt die norwegische Regierung auch damit, den Artenreichtum des Regenwaldes zu schützen (Weltweit nur noch zwei intakte Wälder übrig – Europas letzter Urwald bedroht (Videos)).
Zu diesem Zweck steht ein spezieller finanzieller Topf bereit, der Government Pension Fund Global. Norwegen ist mit seinem ehrgeizigen Umweltschutzanliegen nicht allein, das Land verständigte sich bereits 2014 auf dem Weltklimagipfel mit Deutschland und Großbritannien zu mehr Zusammenarbeit in dieser wichtigen Richtung: Die Förderung abholzungsfreier Lieferketten stand hier im Mittelpunkt der Diskussion (Welt ernähren und die Wälder retten – weniger Fleisch machts möglich).
33.000 Quadratmeilen Regenwald durch Spende gerettet
Eine raumgreifende Landwirtschaft wird als Hauptfaktor der Regenwaldabholzung gesehen, daraus resultieren langfristige Klimaschäden. Auch im südamerikanischen Guyana und vielen anderen Ländern gibt es bereits schlagkräftige Initiativen gegen die Entwaldung dieser Erde, doch so weit wie in Norwegen geht bislang kein anderer Aktionsplan (Monsanto kooperiert mit WWF um Amazonas in riesige Gen-Soja-Plantage umzuwandeln (Video)).

Brasilien kam bereits in den Genuss großzügiger Unterstützungelder Norwegens, die den Umweltschutz vorantreiben sollten: 2008 erhielt dieses Land eine Milliarde USD zum Schutz des Amazonasgebietes, dessen Wälder sich zu diesem Zeitpunkt bereits um mehr als 75 % verringert hatten (Soja-Moratorium schützt Regenwald).
33.000 Quadratmeilen Regenwald konnten so gerettet werden – hoffentlich werden es in Zukunft noch sehr viel mehr!
Literatur:
Das lautlose Sterben der Bienen: Ursachen – Konsequenzen – Auswege von Friedrich Hainbuch
Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation von F William Engdahl
Mit Gift und Genen: Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert von Marie-Monique Robin
Die Denkfabriken: Wie eine unsichtbare Macht Politik und Mainstream-Medien manipuliertvon William Engdahl
Quellen: PublicDomain/trendsderzukunft.de am 19.06.2016
Weitere Artikel:
Soja-Moratorium schützt Regenwald
Jetzt bohrt China im Amazonas Regenwald nach Öl und will Blackwater-Söldner für Afrika (Video)
Was steckt hinter dem kochenden Amazonasfluss? (Videos)
Britisches Empire: Untergang des Hauses Windsor und die Rolle des WWF zwecks Neokolonialismus
Das Ende der Bienen: Weltweite Auswirkungen der giftigen Pestizide
Aussterben der Bienen wäre für den Menschen fatal