Bargeldverbot und RFID: Sinnvoller Technologiesprung oder Überwachungsphantasie? (Video)

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Die Forderung nach einem umfassenden Bargeldverbot war vor wenigen Jahren noch eine absurde Vorstellung von Utopisten und Sci-Fi-Autoren. Das hat sich geändert!

Mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks kommen nun von Politik und Ökonomie immer neue Vorschläge und Forderungen zur Abschaffung von Bargeld: von der Verbannung der 500-Euronote bis zum Verbot von Bargeldgeschäften über EUR 5000, um nur die jüngsten Beiträge zu nennen. Die rasante Entwicklung der Radio Frequency Identification (kurz: RFID) hat die Veränderung bewirkt und die Utopisten von gestern zu den vermeintlichen Vordenkern von Morgen gemacht.

RFID Transponder sollen als bequeme Alternative die Geldbörse ersetzen und die Kriminalitäts-Bekämpfung einen wesentlichen Schritt nach vorne bringen. Bei all dem Enthusiasmus ist allerdings Vorsicht angebracht. Der unvoreingenommene Blick auf die Vor-und Nachteile der bargeldlosen Utopie sollte auch die Kehrseite der Medaille beleuchten (Bargeld adé: EZB zieht 500-Euro-Schein aus dem Verkehr).

Vor und Nachteile für Bargeldverbot und RFID

Die Vision, die uns geboten wird, ist bequem und sicher: Mit dem Einkaufswagen durch den Scanner des Supermarkts gehen und der RFID Transponder ersetzt das lästige Kramen in der Geldbörse. Taschendieben wird die Grundlage entzogen und aufgrund der zusätzlichen Gebühren, die wir für Bargeld vom Geldautomaten zahlen, steigen wir am Ende besser aus. Günstig und sicher – das sind die Argumente der Befürworter einer bargeldlosen Zukunft. Halten diese Argumente aber auch einem genauen Blick stand?

Kosten: Bargeld vs RFID

Münzen und Scheine kosten uns Geld, auch wenn wir meist meinen, dass sie kostenlos wären. Wobei die Herstellung mit rund EUR 240 Millionen kaum ins Gewicht fällt; die Personalkosten bei Banken und im Handel machen den Löwenanteil aus: Rund EUR 10 Milliarden gibt allein die Volkswirtschaft der Bundesrepublik dafür aus. Demgegenüber kostet das kartenbasierte Zahlungssystem derzeit EUR 800 Millionen.

Von den Befürwortern, die ein Bargeldverbot fordern, wird an dieser Stelle allerdings verschwiegen, dass ein umfassendes Radio Frequency Identification System wesentlich teurer ist als die bestehenden Kartensysteme und in der Folge spürbar höhere Beträge für die Sicherheit auszugeben sind. Über die Umstellungskosten, die ein Systemwechsel verursachen kann, wird auch nicht gesprochen, obwohl sie uns auf Jahrzehnte belasten würden.

Schließlich ist auch zu bedenken, dass die angeführten Kosten des Bargeld-Systems in erster Linie Personalkosten sind: Wir sprechen hier von 100.000 bis 200.000 Bank- und Handels-Angestellte. Die Aufwendungen der bargeldlosen Zahlung sind in erster Linie IT-Kosten für Server-Anlagen, die nur zum Teil in Deutschland stehen.

Bei der Argumentation für ein Bargeldverbot wird meist darauf vergessen, auch den Kaufkraft-Verlust zu berücksichtigen.
Wir wissen heute, was das Bargeld-System kostet. Welche Belastungen durch ein Bargeldverbot auf uns zukommen, ist dagegen völlig unklar und über Details wird derzeit einfach nicht gesprochen (NWO im Eiltempo? – RFID, Bargeldverbot, Bilderberger (Video)).

Sicherheit 1: Bargeld vs RFID

Bargeldverbot wird sehr oft damit argumentiert, dass das Bezahlen mit Scheinen und Münzen sehr unsicher ist. Taschendiebstahl, Verwechslungsgefahr und Betrügereien machen einen Teil des Verlustes aus. Das weitaus größte Problem verursachen Geldfälscher: Rund Euro 8 Milliarden, so die Schätzung von Experten, kostet es, Blüten aus dem Verkehr zu ziehen.

Radio Frequency Identification ist eine Funktechnologie, bei der die wesentlichen Informationen auf einem Chip gespeichert sind und mittels Datengerät ausgelesen werden – und das sei wesentlich sicherer. Zahlreiche Praxis-Versuche, wie der am Hamburger Flughafen, haben allerdings das Gegenteil gezeigt: Das Wachpersonal des Flughafens nützt bereits RFID, um den Zugang zu den sensiblen Bereichen zu regeln.

Bei dem Hacker-Experiment genügten ein Datenleser, der in eine Jackentasche passt, und die Nähe von wenigen Zentimetern zu einem Wachmann, um an die Sicherheits-Daten zu kommen. Die Datendiebe schafften es dadurch bis auf die Rollbahn.

Auch RFID Systeme arbeiten im Netzwerk: Der Datenaustausch passiert übers Internet. Dem Lagebericht des Bundeskriminalamts zufolge werden jährlich rund 50.000 Internet-Betrugsfälle gemeldet, darunter auch Hacker-Angriffe. Die Dunkelziffer ist jedoch weit höher und der jährliche Schaden wird derzeit auf über EUR 34 Milliarden für ganz Deutschland geschätzt.

In Bezug auf die Sicherheit ist klar, dass kein absoluter Schutz möglich ist. Internet und RFID schneiden derzeit allerdings weitaus schlechter ab, als das bewährte Bargeld-System.

Sicherheit 2: Terrorbekämpfung vs NSA-Spionage

Ein Bargeldverbot schützt uns vor Terror, so lautet das beliebteste Argument der Befürworter. Terrorismus und organisierte Kriminalität nützen die Anonymität von Bargeld aus, um das schmutzige Geld aus Drogen- und Menschen-Handel zu waschen.

Allerdings wird dabei nicht erwähnt, dass jeder, der große Mengen Geld verstecken möchte, ganz andere Möglichkeiten hat. Spätestens seit der Veröffentlichung der Panama-Papers sollte das klar sein. Zu den Kunden der Kanzlei Mossack Fonseca zählten auch Terror-Gruppen: Für die Gründung von verschachtelten Unternehmens-Strukturen muss kein Bargeld fließen und trotzdem können Geld-Herkunft und Eigentums-Verhältnisse offensichtlich erfolgreich vor Behörden versteckt werden.

Die massive Bedrohung, die eine Verletzung des Datenschutzes für durchschnittliche Bürger darstellt, wird dagegen verharmlost. Versicherungsgesellschaften investieren enorme Summen, um mehr über Einkaufslisten und Arztrechnungen ihrer Kunden zu erfahren. Schließlich rechnet es sich, eine Kranken- oder Lebensversicherung zu kündigen, bevor ein Ernstfall eintritt. Data-Mining und Daten-Handel gehören zu den wichtigsten Wachstumsmärkten der Gegenwart. Elektronische Zahlungsdaten zählen zu den wertvollsten Informationen in diesem Geschäft und diese sind ausgesprochen unsicher, wie der Lagebericht des Bundeskriminalamtes belegt (War on Cash: Bargeld lacht – aber wie lange noch …).

Das Interesse an allen Datenschnipsel, die zu haben sind, beschränkt sich aber nicht nur auf große Konzerne. Staaten sind seit jeher an allen Informationen interessiert, die der Überwachung ihrer Bürger dienen. Und wer es bereits vergessen haben sollte: Nicht Google und Facebook sind die größten Datensammler, sondern Nachrichtendienste wie die National Security Agency (kurz: NSA).

Es ist erschreckend, in welchem Ausmaß sie sich über bestehende Gesetze und Grenzen hinwegsetzen; die Bedrohung versteckt sich allerdings hinter dem harmlos klingenden Begriff ‚Predictive Policing‘. Nicht Beweise sondern Algorithmen entscheiden darüber, wer überwacht und inhaftiert wird. Jeder, der ein entsprechendes Einkaufs-Muster aufweist, ist verdächtig. Wenn es nach den Vorstellungen der NSA geht, wird jeder zum Terroristen, der eine bestimmte Menge Pflanzenschutzmittel kauft.

Solange Offshore-Dienstleister wie Mossack Fonseca undurchsichtige Briefkastenfirmen für alle möglichen kriminellen Gruppen einrichten, bleibt zu bezweifeln, dass ein Bargeldverbot Terror und Kriminalität nachhaltig verhindern wird. Sicher ist allerdings, dass die uneingeschränkte Einführung elektronischer Zahlungs-Systeme eine willkommene Daten-Quelle für amerikanische Nachrichtendienste ist (Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle).

Wer profitiert vom Bargeldverbot und RFID?

Die Diskussion um ein Bargeldverbot wird derzeit sehr hitzig geführt. Die Schlüssel-Argumente der Befürworter halten allerdings einer genauen Prüfung nicht stand. Die Kosten und Sicherheitsrisiken von Bargeld sind bekannt und durchaus erheblich.

Demgegenüber sind RFID Systeme alles andere als gratis und es ist noch nicht absehbar, welche unmittelbaren und langfristigen Kosten noch auf uns zukommen werden. Jetzt bereits klar ist, dass elektronische Systeme enorme Sicherheitsrisiken für Bürger darstellen und Terror-Gruppen andere Möglichkeiten haben, ihre Geldflüsse zu verbergen (Warum nach dem Bargeldverbot jeder einen RFID Chip bekommen soll (Video).

Gerade in Hinblick auf die illegalen Methoden der NSA sollte man meinen, dass europäische Politiker und Ökonomen besondere Vorsicht walten lassen. Die Situation ist allerdings umgekehrt und das Bargeldverbot wird hierzulande immer massiver beworben.

Es bleibt also eine offene Frage am Ende: Warum wird das Bargeldverbot so vehement gefordert?

Literatur:

Bargeldverbot: Alles, was Sie über die kommende Bargeldabschaffung wissen müssen vonUlrich Horstmann

Kapitalfehler: Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen von Matthias Weik

2018: Das Ende des Bargelds? – Die kommende Transition: Das Ende der Freiheit der Völker nähert sich von Robin de Ruiter

Video:

Quellen: PublicDomain/home.nuoviso.tv am 21.06.2016

Weitere Artikel:

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