Russland: Geheimdienste – was aus den KGB-Agenten wurde

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Das Komitee für Staatssicherheit gibt es zwar seit 25 Jahren nicht mehr, aber die ehemaligen Angestellten regieren das Land: Abgeordnete, Senatoren und Direktoren von Staatsbetrieben – für sie ist ihre Tschekisten-Vergangenheit nicht nur kein Manko, sondern sogar ein Bonus.

In den Medien machten jüngst die frisch gebackenen Absolventen der Moskauer Geheimdienst-Akademie von sich reden: Mit 30 Mercedes-Geländewagen fuhren sie durch die russische Hauptstadt und feierten ihren erfolgreichen Abschluss. Nur selten geben Geheimagenten solche Einblicke in ihre Privatleben. Normalerweise sind Geheimdienste für ihre Verschwiegenheit bekannt. Kein Wunder also, dass es viele Mythen gibt. Spione, geheime Gefängnisse, totale Überwachung und massenhafte Denunziationen – gerade über das Komitee für Staatssicherheit (KGB) gab es immer schon eine Vielzahl Gerüchte.

Der bekannteste Tschekist – wie man die Mitarbeiter des ersten sowjetischen Geheimdienstes nannte – ist übrigens der russische Präsident Wladimir Putin. Seine verdeckte Tätigkeit in Dresden lässt bis heute vielen keine Ruhe: Was genau Putin Ende der Achtzigerjahre wohl in der DDR gemacht hat? Nicht nur die sogenannten Kundschafter arbeiteten übrigens im Geheimen, auch über die anderen Abteilungen der Behörde war in den sowjetischen Zeitungen nichts zu lesen.

Unter fremden Namen

„Ich war in der Verwaltung ‚S‘, der ‚illegalen‘ Aufklärungsabteilung. Wir lebten unter falschen Namen und mit fiktiven Biografien – von solchen Mitarbeitern gab es sehr viele“, erzählt Valerij Malewanyj, ein KGB-Generalmajor im Ruhestand. Die Struktur dieser Verwaltung war öffentlich nie bekannt. Sowjetische Auslandsagenten konnten offiziell als Ingenieur, Bibliothekar oder Börsenmakler tätig sein.

„Legale“ Agenten hatten es einfacher, denn sie verfügten offiziell über einen Diplomatenstatus. So war zum Beispiel der Erste Sekretär in einer Botschaft immer ein Mitarbeiter des KGB. „1981 wurde ich in Angola als Abteilungsleiter in der Verwaltung für strategische Erdöllager geführt, ganz so, als ob ich ein Zivilist mit einem Arbeitsvertrag gewesen wäre. Währenddessen bildeten wir Leute für die ‚farbigen‘ Revolutionen aus“, erinnert sich Malewanyj (Bereitet Washington eine ‘Farbenrevolution’ in Russland vor?).

Der KGB unterschied sich durch nichts von anderen Geheimdiensten der Welt, versichert Alexander Michajlow, der fünfzehn Jahre lang operativ beim KGB tätig war. „Es sei denn, man betrachtet das Komitee für Staatssicherheit als bewaffneten Arm der Kommunistischen Partei, sozusagen einen ‚Staat im Staate‘“, bemerkt er.

Schnüffler für 300 Rubel

Im eigenen Land waren die Tschekisten nicht weniger gefürchtet: Die berüchtigte „ideologische“ fünfte Verwaltung war der Schatten der Partei. Deren zwölfte Abteilung kümmerte sich um das Abhören von Telefongesprächen und Gebäuden und war den anderen Abteilungen weit voraus. „Offiziell hatte sie den Status einer Abteilung, war personell aber besser bestückt als so manche Verwaltung“, sagt Nikita Petrow, Experte für die Geschichte sowjetischer Sicherheitsbehörden und Mitarbeiter von Memorial (Note der Sowjetregierung an die drei Westmächte zur Frage eines Friedensvertrages mit Deutschland (Videos)).

Dort arbeiteten die sogenannten Kontrolleure, in der Regel Frauen, mit einem Gehalt von rund 300 Rubel, damals umgerechnet etwa 300 US-Dollar. Bevor jemand eingestellt wurde, wurde seine persönliche Akte ein Jahr lang auf Herz und Nieren geprüft. Die Durchleuchtung eines „Objekts“ umfasste täglich acht bis elf Stunden Tonbandaufzeichnungen, wofür bis zu sieben Kontrolleure eingesetzt wurden.

Auch wenn man es gewollt hätte – alle Menschen rund um die Uhr abzuhören war nicht möglich, dazu reichten die (technischen) Möglichkeiten nicht aus. Man konzentrierte sich auf die Auslandsgespräche: „Bis zu den Olympischen Spielen gab es keine automatische Vermittlung, alle Ferngespräche mussten angemeldet werden – das erleichterte das Abhören natürlich“, bemerkt Petrow.

Der KGB stellte auch gewöhnliche Leute ein, aber diese waren die Minderheit. Dem Historiker zufolge bewarb sich „der Großteil der KGB-Agenten nicht selbst, sondern das waren Leute, die denunziert wurden und deshalb für eine Zusammenarbeit bereit waren“.

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Dossiers zu den eigenen Leuten

Im „Keller“ des KGB wurde übrigens niemand gefoltert. Und ein Gefängnis als solches gab es im Keller auch nicht. Es gab zwar eine eigene Haftanstalt im berühmten Vorrevolutionsgebäude auf dem Lubljanka-Platz, diese befand sich jedoch im sechsten Stock. Für die „Feinde“ des Systems gab es dagegen eine Art Abschiebeknast rund 100 Kilometer von Moskau entfernt – dort saßen sie zusammen mit rückfälligen Straftätern und Prostituierten ein.

Polithäftlinge wurden nach zwei Paragrafen abgeurteilt: Nach Paragraf 70 (Antisowjetische Agitation) wurden jährlich 30 bis 60 Personen inhaftiert, nach Paragraf 190 (Verunglimpfung des Staates) etwa 100.

Ab dem Ende der Sechzigerjahre begann dann auch die sowjetische Elite sich vor dem KGB zu fürchten. Mit Jurij Andropow als neuen Chef der Behörde verdreifachte sich das Budget des KGB. Die Geheimdienstleute verfügten über Ressourcen, von denen andere Behörden nur träumen konnten. Laut Satzung war der KGB auch für die Überwachung der Mitarbeiter des Innenministeriums zuständig, was diese sehr verärgerte.

Es begann eine richtige Fehde zwischen den Behörden, die vor allem mit Denunziationen ausgefochten wurde. Der KGB legte Vorgänge zu Regierungsmitgliedern und anderen hochgestellten Beamten an und deckte dabei deren Verbindung zum organisierten Verbrechen auf. „Nachdem Breschnjew starb, suchten zehn KGB-Leutnants das Politbüro auf und legten jedem Mitglied dessen Akte auf den Tisch. Am Ende wurde Andropow zum Generalsekretär, der wichtigsten Person der Sowjetunion, gewählt“, sagt Malewanyj.

  

Doch obwohl das Komitee nahezu allmächtig war – es verfügte über eigene Kampftruppen und konnte jederzeit jeden abhören – überlebte es den Augustputsch 1991 nicht. Bei diesem gescheiterten Staatsstreich übernahmen die Tschekisten die Rolle der „Ohren“ der Revolutionäre. Einige wurden festgenommen und im Rahmen einer Amnestie später wieder freigelassen. In die geräumigen Arbeitszimmer der Lubljanka zog der frisch gegründete Föderale Sicherheitsdienst (FSB) ein.

Doch was wurde aus den Tschekisten? Nicht für alle fand sich im FSB ein Platz – dafür aber im russischen Establishment. Abgeordnete, Gouverneure, Staatsanwälte, stellvertretende Minister und Direktoren von Staatsbetrieben: viele von ihnen verbindet ihre Tschekisten-Vergangenheit.

Literatur:

Russland und die neue Vernetzung Eurasiens von F. William Engdahl

Die Eroberung Europas durch die USA von Wolfgang Bittner

Wir sind die Guten.: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren von Mathias Broeckers

Quellen: PublicDomain/de.rbth.com am 06.07.2016

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