Erschreckend: Die Löhne in Deutschland sind jetzt kaum höher als 1992 (Video)

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Hungerlohn am Fließband – Miet-Sklaven und Arbeitssklaven in Deutschland / Deprimierende Entwicklung: Die Reallöhne in Deutschland steigen seit 25 Jahren kaum.

Habt Ihr auch das Gefühl, dass Euer Gehalt seit Jahren nicht steigt und wenn, dann sofort von teureren Lebensmitteln und höheren Steuern aufgefressen wird? Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern bittere Realität.

Reallöhne steigen aus tiefem Tal empor

Im ersten Quartal 2016 stiegen die Reallöhne – also die Summe, die im Portemonnaie nach Steuern und Abzug der Inflation übrig bleibt – zwar um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, stiegen damit nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aber gerade mal auf ein Niveau, welches nur wenig über dem von 1992 liegt. Das war vor 24 Jahren!

Die Statistiker messen den Reallohn in einem Index, bei dem die Durchschnittslöhne des Jahres 2015 auf 100 gesetzt werden. Seit 1991 wird dieser Index erhoben. Damals lagen die Durchschnittslöhne bei 93 Prozent des Niveaus von 2015, 1992 waren es dann 97,6 Prozent.

Durststrecke von 2000 bis 2007

Seitdem sind die Reallöhne nie wieder so stark gestiegen. Stattdessen ging es oft nach unten. 1997, im Jahr bevor Gerhard Schröder zum Bundeskanzler gewählt wurde, sogar um 1,8 Prozent. Damals stiegen die Löhne überhaupt nicht, die Inflation aber stark – im Ergebnis hatten alle weniger in der Tasche.

Zwischen 2000 und 2007 ging es sogar in keinem einzigen Jahr mit den Reallöhnen nach oben. Das änderte sich erst wieder ab 2010 nach der Finanzkrise. Nach einem kleinen Tief 2013 steigen die Reallöhne seit 2014 wieder kräftiger. 1,9 Prozent waren es in diesem Jahr, 2,4 Prozent in 2015.

Erste Quartale sind traditionell schwach

Nun sind es im ersten Quartal also sogar 2,6 Prozent gewesen, was immerhin ein schöner Trend ist. Und fairerweise müssen wir dazu sagen, dass die Löhne im ersten Quartal traditionell am niedrigsten sind, weil etwa Saisonarbeiter in der Landwirtschaft oder auf dem Bau in dieser Zeit schlecht bezahlt werden, weil die Aufträge fehlen.

Vergleichen wir nur die ersten Quartale, dann sind die Löhne von 1992 bis 2016 um 7,8 Prozent gestiegen. Für 24 Jahre ist das aber nicht viel. Der Umsatz von Bayer ist zum Beispiel seit 1990 um deutlich höhere 118 Prozent gestiegen.

 

Reallöhne steigen dank niedriger Inflation

Dass die Reallöhne seit 2010 deutlicher steigen, liegt im Übrigen nicht an großen Lohnerhöhungen. Der Reallohn setzt sich bekanntlich aus der Steigerung des Nominallohns (also der Summe auf Eurem Gehaltsscheck) abzüglich der Inflation zusammen.

Letztere ist seit 2014 im Keller, in den letzten vier Quartalen kaum über 0. Da machen sich normale Lohnsteigerungen deutlicher bemerkbar. So sind die Löhne im ersten Quartal 2016 um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das ist kein schlechter Wert, aber auch nicht überragend. 2010 und 2011 etwa lagen die Lohnsteigerungen deutlich über drei Prozent.

Hungerlohn am Fließband – Miet-Sklaven und Arbeitssklaven in Deutschland

Hungerlohn am Fließband – Wie Tarife ausgehebelt werden: Gleiche Arbeit — weniger Geld. Die gute Beschäftigungslage in Deutschland hat eine Schattenseite, denn der sogenannte Niedriglohnsektor breitet sich zunehmend aus, das heißt: immer mehr Menschen können von ihrem Lohn nicht leben, auch wenn sie Vollzeit arbeiten.

Nach ARD-Recherchen werden mittlerweile sogar an den Fließbändern von großen Unternehmen Löhne gezahlt, die niedriger sind als der vielfach geforderte Mindestlohn von 8,50 Euro. Und dies trotz bestehender Tarifverträge, die der Stammbelegschaft bei gleicher Arbeit deutlich höhere Löhne zusichern. Tatsächlich arbeiten diese Menschen Hand in Hand mit der Stammbelegschaft, verdienen aber bisweilen so wenig, dass sie sogar einen Anspruch auf Aufstockung auf die Hartz-IV-Sätze haben.

Der Film „Hungerlohn am Fließband“ geht diesem Phänomen auf den Grund und zeigt, wie Billiglöhner mittlerweile reguläre Arbeitsplätze ersetzen – teilweise zu weniger als der Hälfte des üblichen Tariflohns.

 

Weniger als 5 Euro pro Stunde

Die Gewerkschaften versuchen gegen diese Entwicklung anzugehen, bisher erfolglos. Outsourcing, Zeitarbeit, Werkverträge, Minijobber, Multijobber: So heißen die neuen Tricks der Lohndrücker. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen arbeitet mittlerweile fast ein Viertel der Beschäftigten im Niedriglohnsektor. Im Durchschnitt werden hier 6,68 Euro verdient. 1,4 Millionen Beschäftigte sollen sogar nicht einmal 5 Euro die Stunde verdienen.

Literatur:

Deutschland am Abgrund: Wir schaffen das… von Sarah Wagner

Die Hartz-IV-Diktatur: Eine Arbeitsvermittlerin klagt an von Inge Hannemann

Armut in einem reichen Land: Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird von Christoph Butterwegge

Video:

Quellen: PublicDomain/finanzen100.de am 02.08.2016

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