Aktienmärkte vor dem großen Sturz: Etwas Großes ist im Anmarsch

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Die Lage ist ernst: Die deutsche Börse ist mitten in einer Baisse. Sämtliche US-Märkte haben sich erheblich eingetrübt. Keine Frage: Etwas Großes steht bevor! Der DAX ist von seinem Ende Januar erreichten Hoch bereits um 20 Prozent gefallen.

Damit befindet er sich auf demselben Niveau wie vor gut drei Jahren. Trotzdem deutet fast alles darauf hin, dass dieser Kursrückgang nur der Beginn einer Baisse ist und den Anlegern noch sehr viel größere Kursrückgänge bevorstehen.

Am letzten Wochenende habe ich mir wie üblich die Charts der DAX- und MDAX-Werte angeschaut – und hunderter ausländischer Aktien. Sich regelmäßig einen solchen Überblick zu verschaffen, ist eine wichtige Übung für jeden ernsthaften Börsianer.

Erstens sorgt sie dafür, dass man immer wieder frühzeitig auf interessante Kauf- oder Verkaufskandidaten aufmerksam wird. Zweitens vermittelt sie einen besseren Eindruck vom Gesamtzustand des Aktienmarktes, als die Analyse der Indizes allein.

Beim DAX überschlagen sich die Ereignisse!

Das Ergebnis meines jüngsten Überblicks ist sehr ernüchternd – Die Kurseinbrüche dieser Woche lassen Schlimmstes befürchten. Beim DAX überschlagen sich die Ereignisse! So rutschte der deutsche Leitindex letzten Donnerstag unter die wichtige Marke von 11.000 Zählern.

Kein Wunder, befinden sich die meisten deutschen Aktien doch in klaren Abwärtstrends. Es sind fast keine Charts mehr vorhanden, die ein bullishes Bild zeigen. Und viele populäre deutsche Aktien sind schon weit stärker gefallen, als die Indizes vermuten lassen.

Die Lage ist ernst: Die deutsche Börse befindet sich bereits mitten in einer Baisse. Und Baissen dauern gewöhnlich rund zwei Jahre, manchmal auch länger. Und die größten Verluste entstehen gewöhnlich erst in der Schlussphase einer solchen Abwärtswelle (Globales Finanzcasino: Die Botschaft zum Jahresende lautet „Game Over“).

Etwa Großes steht bevor

Über die sehr hohe Überbewertung des US-Aktienmarktes und die Extremwerte, die fast alle wichtigen Kennzahlen auf dem Weg nach oben angenommen hatten, habe ich an dieser Stelle mehrmals unterrichtet

Jetzt sind die US-Märkte einen bedeutenden Schritt weiter, indem sich die gesamte Markttechnik erheblich eingetrübt hat. Das gilt auch für die wichtige Zinsstrukturkurve. Darüber hinaus haben in den vergangenen Wochen einige weitere sehr wichtige Veränderungen am US-Aktienmarkt und – ganz wichtig – auch am Immobilienmarkt stattgefunden.

Diese Entwicklungen sind typisch für die Frühphase einer Baisse. Einer Aktienbaisse und auch wieder einer Immobilienbaisse! Die fallenden ökonomischen Frühindikatoren bestätigen dieses Bild. Keine Frage, etwas Großes steht bevor.

Passend zu den deutlichen Warnsignalen, die eine Aktien- und Immobilienbaisse, eine Rezession und eine neue Krise wahrscheinlich erscheinen lassen, erwacht Gold zu neuem Leben. Das sehen Sie auf dem folgenden Chart.

(Der Goldpreis steht unmittelbar vor dem Ausbruch aus der eingezeichneten Dreiecksformation, eine bullishe Entwicklung)

Der Goldpreis kratzt gerade an der oberen Begrenzung einer viereinhalbmonatigen Bodenformation, die selbst nur ein kleiner Teil einer sehr mächtigen mehrjährigen Bodenbildung ist. Auch diese Konstellation lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Etwas Großes ist im Anmarsch (Finanzkrise: Die Welt ist nicht vorbereitet auf das, was demnächst kommt).

Die Bitcoin-Blase ist schon geplatzt

Wer immer noch denkt, dass die Aktienmärkte nach den aktuellen Schockwellen direkt wieder nach oben gehen, sollte einen Blick auf die Kryptowährungen und insbesondere den Bitcoin werfen. An der Kursentwicklung von Bitcoin sehen Anleger ein weiteres interessantes Beispiel dafür, dass jede Spekulationsblase irgendwann einmal platzt.

Vor ziemlich genau einem Jahr erreichte Bitcoin einen Höchstkurs von knapp 20.000 $ und löste auch in Deutschland eine Welle der Euphorie aus. Seither ist der Kurs um 80% gefallen, und vielen anderen Kryptowährungen ist noch schlechter ergangen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage „kaufen“ oder „Finger weg“ (JP Morgan kennt den Zeitpunkt des nächsten Finanz-Crashs).

Nachtrag:

Dax fällt auf tiefsten Stand seit zwei Jahren

Den fünften Tag in Folge hagelt es Kursverluste für den Dax, die 10.700er Marke ist gefallen. Von einer Jahresendrally redet keiner mehr, die Nervosität steigt. Wenngleich das Worst-Case-Szenario übel aussieht, ist weiterhin keine Entscheidung gefallen.

Kursverluste beim Dax sind inzwischen an der Tagesordnung. Den fünften Tag mit roten Vorzeichen zwingt den Dax zum Handelsschluss auf 10.622 Punkte und damit weitere 1,5 Prozent nach unten. Da hilft es auch nicht, dass das Tagestief sogar unter der Marke von 10.600 Punkten lag und zumindest diese Marke zurückerobert werden konnte (Der Crash der Kabale … wird kommen, aber nicht so wie es geplant war!).

Die Gründe für die desaströse Entwicklung in den letzten Tagen und Wochen sind ebenso bekannt wie vielschichtig: “Die Liste der marktbelastenden Themen ist lang”, sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Market.

Er verwies dabei auf die Hängepartie rund um den Brexit, die Vorlage des neuen Haushaltsplans Italiens am Mittwoch, die Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag und auf den sogenannten großen Verfall von Optionen und Terminkontrakten am Freitag.

Quellen: PublicDomain/geolitico.de am 10.12.2018

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One thought on “Aktienmärkte vor dem großen Sturz: Etwas Großes ist im Anmarsch

  1. Bitcoin und Blase passt nicht zusammen
    Bitcoin ist ein schwarzes Loch für alle Blasen auf den Finanzmärkten!
    In der Geschichte der Akitenmärkte lies sich vor nahe zu jedem Crash beobachten, dass eine Sparte ausverkauft wird. Momentan sind es die Kryptowährungen und sobald die Märkte anfingen zu crashen, weil die Teilnehmer an den Märkten ihre Wertpapiere verkauften suchen sie einen sicheren Hafen worein sie reInvestieren wollten oder um ihr Geld zu retten. Bei dem kommenden Crash werden die Finanzinvestoren in Gold und Bitcoin gehen, vor allem Bitcoin, weil der seit einem Jahr ca 80% an Wert verloren hat und die Leute davon ausgehen werden, dass Bitcoin sicher ist und weil der Wert wieder einfacher ansteigen kann nachdem der Kurs so stark gesunken ist.
    Jeden Tag werden weiterhin Bitcoin/Satoshis geschürft trotz Kursverlust und Bitcoin ist eine sichere Währung, die einem kaum gestohlen werden kann solange man seine Private-Keys sicher aufbewahrt. Durch die dezentrale Strukturen unmanipulierbar. Solange es noch Geld und Internet gibt wird es auch Bitcoin geben.

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