Okkultsymbolik und Machtpolitik: Verschwörungstheorie, Kabbala und Physiognomik (Videos)

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Macht verleiht sich Symbole, Symbole verleihen Macht – soweit,so geläufig. Symbole sind Gegenstand von Interpretation mit individueller Note – auch dies ist unstrittig. Okkultsymbolik betrifft all dies, aber auch noch mehr. Als Symbolik von Macht ist sie seit jeher damit verbunden, dass sie öffentlich präsent, aber auch elitär codiert und den Mächtigen vorbehalten ist.

Als Geheimlehre wird bezeichnet, was solchen Zeichen Bedeutungen verleiht, die nicht oder nur teilweise allgemein bekannt sind. In modernen Massenmedien haben sie eine bislang kaum besprochene Vielfalt und Wirksamkeit entfaltet. Nicht zuletzt der Begriff „Verschwörungstheorie“ ist es, der die Deutungskämpfe auf diesem Schauplatz definiert.

In der Gegenwart drängen Okkultismus und Esoterik, affirmativ oder kritisch betrachtet, neben gedruckten Publikationen und öffentlichen Vorträgen über zahlreiche Websites und Internet-Videos stärker als je zuvor in die sich verändernde Medienöffentlichkeit.

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Der Begriff Verschwörungstheorie hat nicht zuletzt im Kontext von terroristischen Akten seit dem 11. September 2001 an Gewicht gewonnen – und wurde in einer Reihe von Fällen mittlerweile rehabiliert, alldieweil Geheimdienst- und Polit-Skandale verstärkt das verschwörerische Potenzial von Eliten offenbaren (Wissenschaftler berichten in Fachjournal: „9/11 war eine kontrollierte Sprengung“ (Nachtrag & Video)).

Dabei ergeben sich immer wieder erschreckende Einsichten in die Irrationalität bedeutender Personen und Gruppierungen, ihre Neigung zu Okkultismus und zur Verwendung okkulter Codes. Solche Einsichten und ihre öffentliche Reflexion sind unbedingte Voraussetzung für die Aufrechterhaltung jener freiheitlichen und demokratischen Standards, die unsere Gesellschaft für sich in Anspruch nimmt.

„Verschwörungstheorie“ gilt bisher im deutschsprachigen Bereich eher als eine abwertende Kategorie – als etwas, was schwer oder möglicherweise unbeweisbar ist, aber dennoch behauptet wird, teilweise ohne gesicherte Anhaltspunkte, als paranoider Diskurs. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Begriff aus politischen Gründen instrumentalisiert werden kann.

Aus einem notwendigen Zweifel, einer wissenschaftlichen Hypothese wird eine sog. Verschwörungstheorie. Wo aber Verschwörung ist oder sein kann, bedarf es einer Theorie, die ihrer habhaft wird.

Der Autor Daniel Hermsdorf unternimmt in „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ einen der ersten Versuch einer sinnvollen Begriffsfindung für Verschwörungstheorien. Er fragt nach Organisationsprinzipien wie dem Logentum und seiner sozialen Realität durch die Zeiten.

Er betrachtet an Beispielen die historische Evolution von Verschwörungstheorien zu Freimaurern, Jesuiten, Illuminaten, später der Bilderberger und diverser anderer Geheimbünde und Elite-Clubs (Wie der Vatikan und die Jesuiten die Welt beherrschen und ins Unglück stürzen (Videos)).

Das Misstrauen gegen Verschwörungstheorien wird einerseits dadurch verstärkt, dass unter diesem Rubrum relativ unterschiedslos die Geschichte der Freimaurerei, der internationalistische Lobbyismus globaler Industriekonzerne und Banken, Satanismus mit Menschenopfern oder auch der Zweifel an einer menschlichen Mondlandung und die Existenz von Außerirdischen gefasst wird.

„Okkultsymbolik und Machtpolitik“ beschränkt sich auf die soziologische und historische Perspektive, d. h. auf Beispiele, deren wahrer Kern eindeutig, deren Ausdeutung und Bewertung aber umstritten ist. Dazu zählt die Existenz wirkungsreicher Geheimgesellschaften, wie sie bis ca. 1950 für die Freimaurerei gut erkennbar ist, ebenso wie eine Dynamik der Entwicklung weltlicher Macht von den Monarchien hin zum Geld-Adel, der sich in elitären Netzwerken, stark zugangsbeschränkten Personenkreisen, hierarchischen und dynastischen Traditionen formiert (Amerika und die Freimaurer).

Andererseits gibt es einen Teilstrang in der konspiratologischen Debatte, der nicht nur weltlichen Reichtum und die Besetzung von Machtpositionen in Staat, Wirtschaft und Kultur betrifft. In ihm geht es darüber hinaus um spezielle geistige Inhalte, Esoteriken und Geheimlehren, die mit Okkultsymbolik einhergehen.

Neben der emblematischen Funktion bestimmter Zeichen wie des freimaurerischen Zirkels und Winkelmaßes oder den Bauwerken von Washington, D.C. führt dies weiter zurück in der Kulturgeschichte und tiefer hinein in eigenartige Philosophien, die teilweise von Religionswissenschaften noch beachtet werden, teilweise ein gesellschaftlich fast unreflektiertes Eigenleben in okkultistischen Vereinigungen, Geheimgesellschaften und Sekten führen.

Es sind alte Mysterienschulen und eine spiritualistische Denkschule wie die Gnosis, die in Übersichtswerken zu Okkultismus und Geheimgesellschaften nicht fehlen dürfen. Bisher mangelte es jedoch an einer umfangreichen Aufarbeitung ihrer Relevanz für die Moderne und die mächtigen Akteure in ihr – bis zum heutigen Tag. Es existiert eine Fülle von Indizien, dass die Bedeutung der Familien Rothschild und Rockefeller für die Historie in der breiteren Öffentlichkeit immer noch unterschätzt wird (Der Fall Mozart und seine enge Beziehung zu den Freimaurern und Illuminaten).

Eine konsequente Aufarbeitung im Sinne einer Selbstbeobachtung der Gesellschaft durch Journalismus und Wissenschaft hat erst recht für die letzten Jahrzehnte kaum stattgefunden. Hinzu kommt, dass sich in der Selbstdarstellung, im Umgang mit Architektur und Kunst durch diese Akteure spezifische Ideologien offenbaren, die ins Zentrum von Geheimlehren früherer Jahrhunderte führen. Von diesen Zeichen auszugehen und deren ideelle Hintergründe zu beleuchten, ist hier das Projekt.

 

Tradiert wurden solche Lehren um 1900 in Fortentwicklungen des Prinzips Loge mit dezidiert esoterischer Ausrichtung in der Theosophie und dem britischen „Hermetic Order of the Golden Dawn“. Theosophische Gesellschaft und Golden Dawn waren, herkommend aus dem Historizismus des 19. Jahrhunderts, Sammelstellen für allerlei Ideen und visuelle Zeichen, die aus Mythos, Religion und Magie überliefert sind, die zu früheren Zeiten ge- bzw. erfunden und über Jahrhunderte facettenreich variiert und neu ausgedeutet wurden.

Neben Symboliken der Freimaurer, Rosenkreuzer und der Esoterik des Martinismus ist in diesem Kontext die ursprünglich jüdische Kabbala zu nennen, die eine Kombination aus gnostisch beeinflusstem Gedankengut und einer verwirrenden Deutung von Buchstaben und Zahlen ist.

Daniel Hermsdorf kann in „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ erstmals zeigen, dass in weit verbreiteten Darstellungen dieses Gedankenguts eher Ablenkungsmanöver bestehen. Tatsächlich wird noch heute eher das Irrationale, Wirre und Willkürliche für den weitläufigen Markt der Esoterik aufbereitet, während die eigentlich relevanten Denkfiguren außerhalb dieser Irrlehren zu finden sind (Rothschilds, Rockefellers & Co.: Club der Milliardäre und sein Kulturmarxismus für die Massen).

Ebenso neu ist der Zugriff von „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ auf die Disziplin der Physiognomik, die Daniel Hermsdorf in seiner Publikationsreihe „GesichterWissen“ bearbeitet. Es geht dabei um die Bedeutung äußerlicher Doppelgänger in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und mit historischer Tiefendimension. Auch hierfür wartet das Buch mit überraschenden Nachweisen und Interpretationen auf, die eine damit verbundene konspirative Machtpolitik erstmals in einen materialgesättigten Erklärungsrahmen stellt.

Vorwort

Fragezeichen sind es, die bisher folgten: Gibt es langwährende Traditionen von okkulten Symbolen der Macht? Berufen sie sich auf eine gemeinsame Tradition? Gibt es Geheimnisse, die an öffentlichen Bauwerken und anderen Selbstinszenierungen der Eliten in Bild, Schrift und gesprochenem Wort zu entschlüsseln sind? Erste Antworten geben sog. „Verschwörungstheorien“, auch genannt „Elitesoziologie“ oder „Kryptohistorie“. Eine Kunstgeschichte der Okkultsymbolik existiert nur vereinzelt (Weniger bekannte Symbole der Freimaurerei).

Bisher wurde selten beides verbunden: eine Betrachtung bizarrer Zeichenarsenale und die Realgeschichte der Macht in Zentralen der Politik und Wirtschaft. Die Methode muss lauten: Sammeln von Indizien, Systematisierung von zeichenhaften Strukturen, visuell und in Worte gefasst. Geheimgesellschaften schotten sich ab in ihren sozialen Beziehungen und dem, was sie ihr Geheimnis nennen.

Doch eine Menge wurde schon mitstenografiert über die Jahrhunderte: Lehren der Gnosis, Alchemie, Rosenkreuzerei, Freimaurerei; berühmte und obskure Bildwerke; Anhaltspunkte für Arkanpolitik. All dies sind Inhalte der folgenden Kapitel. Sie schreiten von einer allgemeinen Begriffsbestimmung der Konspiratologie mit aussagekräftigen Anwendungsbeispielen über das Bekannte hinaus zu okkulten Symboliken, die sich unter diversen Oberbegriffen versammeln lassen.

Freimaurer als mächtigste Geheimgesellschaft ca. 1800-1950 geben in ihren Architekturen zunächst einige der wichtigsten Beispiele, wie sich alte Mysterien in eine neue Arkandisziplin verwandeln. Alles, was auch noch später Okkultsymbolik genannt werden kann, zeigt Spuren dieses Langzeit-Projekts, dieser Arbeit an einem variantenreichen und mystisch grundierten Tropotop. Nur mancher künstlerische Eigenbrötler, stille Ekstatiker oder Wissenschaftler abseits der Akademien teilte und teilt offen das Interesse für rätselhafte und verworrene Vorstellungswelten, die auch zu den Einweihungen der diskreten und geheimen Zünfte gehören.

Der Zugang des folgenden Textes ist jedoch kein nostalgischer und kulturpflegerischer. Er strebt einen Mittelweg an – des Verständnisses für esoterische Vorstellungswelten und der notwendigen Skepsis gegenüber allem Sektiererischen und Geheimhaltung in der politischen Sphäre.

Wir haben dabei drei Ebenen im Blick zu behalten und zu unterscheiden:

1. Okkultsymbolik als künstlerische Tradition mit spezifischen mystischen und philosophischen Begründungen

2. Rezeption mystischer Traditionen und ihrer Okkultsymbolik in Geheimgesellschaften

3. reale Konsequenzen von okkultistisch motivierten Denkweisen.

 

All dies geht aus einem Spielraum hervor, in dem einerseits relativ verbindliche Hierarchien, Ideologien und Bedeutungen von Zeichen vorherrschen; andererseits die Akteure in Geheimgesellschaften weitgehend unbekannt sind und unübersichtliche Mischungsverhältnisse verschiedenster Lehren, ihrer individuellen Interpretation und Übersetzung in konkrete Handlungen und soziale Effekte vorliegen.

Verständnis für Okkultismus liegt für gewöhnlich in der Theologie und Religionswissenschaft vor; hier kommen oft eigene Sichtweisen und Vorbehalte der Religionen zum Tragen, die ihre Wissenschaft betreiben. Die Aufmerksamkeit für künstlerische Gestaltungen ist in Kunstgeschichte und -wissenschaft angesiedelt. Aspekte von Machtpolitik hingegen sind das Thema anderer historischer Wissenschaften und der Soziologie, die sich wesentlich auf Texte und andere Quellen primär dokumentarischer Art beziehen.

Zudem werden überall – teilweise wohl durch die Einflussnahme der Betroffenen – Themen eher ausgespart, die die Umtriebe von Geheimgesellschaften betreffen. Letzteres lässt sich global für die Geschichte von ca. 1900-1950 sagen, in der sich der Aufstieg der USA zur politisch-militärischen Weltmacht vollzog. Jede historische Aufarbeitung, die dabei nicht zumindest kursorisch darauf hinweist, dass US-amerikanische Administration, Industrie und Hochfinanz in zentralen Positionen von Freimaurern geleitet wurden, blendet einen wichtigen sozialgeschichtlichen Aspekt aus.

Auch für die west- und ost- sowie südosteuropäischen Länder dieser Jahre ist die Bedeutung der Freimaurer für ein konspiratives geistig-politisches Leben von Männern in verantwortlichen Positionen nicht umstritten. Aber die Frage, was konkret in ihren Logen besprochen wurde und aus ihnen heraus geschah, führt zunächst in eine Leere, in der Fachhistoriker sich unwohl fühlen.

Umgekehrt wird an Beispielen im folgenden Text deutlich: Wer sich als Berichterstatter über die Geschichte auf das beschränkt, was ihm als offiziell beglaubigtes oder halbwegs freiwillig veröffentlichtes Dokument zur Verfügung steht, kann schnell in die Irre gehen, muss es vielleicht sogar unter den gegebenen Umständen. Es liegen so gut wie keine schriftlichen Berichte über die Kommunikationen in Logen jedweder Art vor. Ausdrückliche Enthüllungsberichte sind ihrerseits mit Vorsicht zu genießen, da sie im Sinne von false flag operations eine kontrollierte Aktion derer sein können, deren Handlungen eigentlich transparent gemacht werden sollen.

Es gibt demgegenüber zwei wesentliche Instrumente für eine wohlbegründete Verschwörungstheorie (Die Erfindung der „Verschwörungstheorie“ (Videos)) und methodisch sorgfältige Kryptohistorie:

1. das Aufzeigen von Indizien, ihre Einordnung in ein schlüssiges Erklärungsschema und der Nachweis von Widersprüchlichkeiten in anderen Erklärungen derselben Sachverhalte

2. die Systematisierung aller öffentlich sichtbaren Zeichen, die auf potenziell konspiratives Handeln zurückzuführen sind, einschließlich der Okkultsymbolik.

Im Folgenden wird sich erweisen, dass die Selbstabgrenzung von Geheimgesellschaften eine entscheidende Schwäche aufweist: manchmal das erkennbare Bedürfnis, ihre Esoterik an eine Exoterik zu vermitteln, die sich in öffentlichen Bauwerken und allerlei Schöpfungen von Skulptur, Malerei oder Film manifestiert. Hidden in plain sight, verborgen im deutlich Sichtbaren sind solche Symboliken. Es gibt mystisch-philosophische Ansichten und spezielle wiedererkennbare Zeichen, die aus dem Programm etwa der Alchemisten, Rosenkreuzer oder Freimaurer überliefert und für den historischen Teil mittlerweile recht gut dokumentiert sind.

Autoren wie Carl Kiesewetter, Manly P. Hall, Julius Evola, Gershom Scholem, Hans Jonas, Hans Biedermann, Karl R. H. Frick oder Texe Marrs haben hierfür aus verschiedenen Weltanschauungen heraus die umfangreichsten Aufarbeitungen geleistet.

Ansätze der aus real- und wissenschaftspolitischen Gründen bekämpften Verschwörungstheorien werden im Folgenden verteidigt, wo es begründet ist. Berechtigte Kritik widerfährt auch ihnen, doch ergeben sich in der unmittelbaren Gegenwart abermals reichhaltige Gründe, innerhalb einer Bürgergesellschaft die Beobachtung von Eliten aus diesem Blickwinkel fortzuführen.

Gerade die alternative Öffentlichkeit des globalen Datennetzes fördert heute verstärkt die kritische Betrachtung von Politik, Geheimdiensten und -gesellschaften zu Tage. Eine Besonderheit ist im Folgenden die Einbeziehung von Begriffen der Physiognomik in all diese Themengebiete. Sie wird v. a. als eine Hilfsdisziplin der magischen Kabbala demonstriert, die zu den Geheimlehren zunächst des antiken und mittelalterlichen Judentums, dann weiterer Kreise von Alchemisten, Rosenkreuzern und Freimaurern gehört.

Neben Buchstaben- und Zahlenspielen entsteht aus dieser Sicht einer neu interpretierten Kabbala eine Ästhetik der Doppelgänger als ein weit aufgespanntes Netz von Beziehungen zwischen Personen. Dass ein solches Netz kein Naturgesetz ist, sondern Menschenwerk, muss sich an Beispielen erweisen, die ausführlicher Thema der Publikationsreihe „GesichterWissen“ sind.

Die folgenden Diskussionen sind somit eine Methodik der Konspiratologie, die an konkreten Beispielen entwickelt ist. Sie nimmt zugleich Erweiterungen zu und Korrekturen an einigen bekannteren Verschwörungstheorien zur Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts vor. Eine weitere Besonderheit meiner Herangehensweise ist das generelle Augenmerk auf Symbolik. Sie wird zwar andernorts an ihren zentralen Beispielen zu Hermetik, Alchemie oder Freimaurerei vorgeführt, doch seltener an ihren zahlreichen Vorkommen innerhalb anderer Bereiche und vielfältiger Einzelfälle, als Architektur, in Bildender Kunst oder Kino.

Im Laufe des Textes, dann geballt in Kapitel 6, „Symbole der Macht“, werden neben den Grundlagen auch unbekanntere Beispiele und Anwendungen diskutiert. In dieser und anderen meiner Veröffentlichungen wird damit ein neuer Anfang kulturhistorischer Aufarbeitung und Übersicht aus dieser Perspektive gemacht.

 

Man kann hierbei umfangreiche Methoden-Diskussionen beginnen, zu denen vorab nur beispielhaft verwiesen sei auf Umberto Ecos „Die Grenzen der Interpretation“ (1990). In seiner Entfaltung einer Methodenlehre der Hermeneutik (Auslegung und Verstehen von Texten und anderen Zeichen) greift er ausführlichst auf jene Zeiten und Traditionen zurück, die für die Okkultsymbolik des Abendlands den Ausgangspunkt bilden: Gnosis, Hermetik, Alchemie.

Durch Letztere wurde eine Lesbarkeit der gesamten Naturschöpfung erstrebt, um schließlich mit übernatürlichen Instanzen kommunizieren, sie begreifen zu können, zu ‚höherer Einsicht‘ zu gelangen. Hierin liegt ein wesentlicher Grund, warum solche Traditionen auch in der Moderne noch wirksam sind: Sie stellen das Streben nach Erkenntnis dar, wie es jeden Wissenschaftler antreibt. Daraus resultierendes Arkanwissen ist schließlich eine Basis von Macht. Demgegenüber wandelte sich das Verständnis von Zeichen in der Moderne immer mehr in Richtung von deren kulturell bestimmter Willkür.

Hatten sie für Menschen in früheren Jahrhunderten – wie die sichtbare Natur – einen göttlichen Offenbarungscharakter, dem es nachzusinnen galt, erkaltete die wissenschaftliche Sicht um 1900 immer mehr zu der rein materialistischen Auffassung, dass Bedeutung durch menschliche Produktion und Gewohnheit entstehe. Wir werden sehen, dass die hauptsächliche Vermittlungsstation der esoterischen Wissensdisziplinen in der Neuzeit Geheimgesellschaften wie die Freimaurer sind.

Wir werden außerdem sehen, dass vieles dafür spricht, dass die älteren Denktraditionen und Betrachtungsweisen zumindest dergestalt fortleben, dass sie spielerisch zur Anwendung gebracht werden – als Codierung, durch die mystische Kontexte aufgerufen, in jedem Fall Signale ausgesendet werden, dass Formgebungen nicht auf einem statistischen Zufall beruhen, sondern einen numinosen Urheber besitzen. Die Bestimmung solcher Zusammenhänge und Absichten stellt für Interpreten immer ein Wagnis dar.

Die Arbeitsthese lautet, dass mit Prinzipien der Analogie und Ähnlichkeit Zeichenwelten erschaffen werden, die in diesem Sinne ein eher mittelalterliches Denken in universellen Bezügen voraussetzen. Dadurch erheben die Ausübenden in Hintergrund-Gremien den besonderen Anspruch, einem Gott gleich der Welten Lauf zu steuern. Umberto Eco karikiert ein wenig das unvollkommene Erkenntnisstreben der mittelalterlichen Naturforscher mit ihren heute verrückt anmutenden Ordnungssystemen und Analogieschlüssen.

Doch was er aus dieser Tradition aufarbeitet, dürfte zu einem Mittel bewusster Gestaltungen durch Geheimbündler geworden sein, die damit ein Welttheater nie gekannten Ausmaßes aufführen – bis zum heutigen Tag. Es sei dazu nur im Vorhinein angemerkt, dass ein Zweifel an solchen Beobachtungen und Interpretationen nicht darin bestehen kann, die modernen Vorbehalte gegen ein Denken in Ähnlichkeit und Analogie stur aufrechtzuerhalten und deshalb jede Benennung solcher Denk- und Gestaltungsweisen selbst als bloß irrational und irrelevant zurückzuweisen (George Soros unterstützt mehr als 50 Organisationen hinter den Protesten gegen Donald Trump (Video)).

Über Literatur und Kunst lässt sich ohnehin nicht ohne Begriffe der Metapher sprechen, die auf solchen Techniken des Vergleichs basiert. Am Beispiel von Motiven der Kabbala wird sich zeigen, dass hierin ein wesentlicher Zugang zu Machttechniken in moderner Öffentlichkeit und massenmedialen Bildern liegt. So verschränkt sich ein mystisches System mit seinen Begriffen von Buchstaben, Zahlen und Körperlichkeit mit modernen Mitteln der Aufzeichnung und sozialen Organisation

Es wird die Frage zu stellen sein, ob eine in der Kabbala wie auch in der Alchemie ursprünglich angenommene göttliche Offenbarung darin nicht pervertiert wird. Die Entscheidung, solche Informationen und Schlussfolgerungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, rührt aus einem grundsätzlichen Votum für Informationsfreiheit. Kein Gerechtigkeitsprinzip privilegiert Angehörige mächtiger Dynastien, an dieser Art von Wissen mehr zu partizipieren als andere.

Aufgrund der Herrschaft von Eliten über das Mediensystem blieben solche Aspekte in medialer Öffentlichkeit bisher jedoch vorwiegend den anrüchig gemachten sog. Verschwörungstheorien vorbehalten und wurden allenfalls bruchstückhaft behandelt (Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)).

 

Diese Strategie des Verschweigens, Verwirrens und der Dementis hat im Zeitalter eines globalen Datennetzes immer mehr an Effektivität eingebüßt. Vergriffene und seltene Veröffentlichungen sind per Mausklick erhältlich. Die weltweite Publikation ohne zwischengeschaltete Redaktion hat die Gatekeeper-Funktion kontrollierbarer Akteure in die Schranken gewiesen.

Allerdings wurde die Notwendigkeit erhöht, Informationen zu suchen, zu finden, zu ordnen und zu bewerten. Hierzu ist „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ ein Beitrag. Das vorliegende Buch richtet sich nicht nur an ein Fachpublikum. Fremdwörter und abstraktere Erklärungen wurden auf ein Mindestmaß reduziert, wenn sie sich auch nicht ganz vermeiden lassen.

Das Thema erfordert einen bestimmten historischen und reflexiven Tiefgang; dennoch geht es alle an, die in westlich geprägten Kulturen leben oder zumindest mit diesen interagieren – ob sie wollen oder nicht. „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ möchte in die esoterischen Grundlagen öffentlicher Ereignisse und Zeichen, in die Ästhetik weithin sichtbarer menschlicher Schöpfungen eine allgemeinverständliche Einführung geben.

Literatur:

Die 13 satanischen Blutlinien von Robin de Ruiter

Whistleblower von Jan van Helsing

Saturn Hitler: Banken, Astrologie, Kabbala und die Bilderwelt des Dritten Reichs von Daniel Hermsdorf

Videos:

Quellen: PublicDomain/filmdenken.de am 28.02.2017

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One thought on “Okkultsymbolik und Machtpolitik: Verschwörungstheorie, Kabbala und Physiognomik (Videos)

  1. Truman traf sich mit …………… und überreichte ihm die Schlüssel der USA, die im Gegenzug zur Weltmacht wurde………….Soros ist nur ein Agent der Rothschild.

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