Mittelamerika: Die Acambaro-Objekte – von Menschen und Riesenechsen (Video)

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Eine den „Steinen von Ica“ des skurrilen Dr. Cabrera vergleichbare Kollektion krypto-archäologischer Objekte, die auf eine Koexistenz von Menschen und urzeitlichen Tierarten hinzuweisen scheinen, findet sich auch in Mexiko.

Dort existiert ebenfalls eine bemerkenswerte Anhäufung archäologischer ‚Anomalien‘, von denen viele Abbildungen von Menschen und Riesenechsen / Drachen / Dinosauriern – separat und auch interagierend – darzustellen scheinen: Die Sammlung des Waldemar Julsrud (Bild: Auch bei den nach ihrem Fundort in Mexiko benannten Acambaro-Artefakten sind dinosaurierhafte Tiere nicht selten in Interaktion mit Menschen abgebildet).

Über diese Funde im mexikanischen Acambaro, 175 Meilen nordwestlich von Mexico City, berichtet z.B. Atlantisforschung.de-Gastautor Luc Bürgin in seinem Buch „Rätsel der Archäologie„. Dort erfahren wir: Unter den mehr als 33 500 (!) Figuren, die in Acambaro bereits zwischen 1944 und 1952 im Auftrag des deutschen Kaufmanns Waldemar Julsrud ausgegraben wurden, befinden sich zahlreiche Kunstgegenstände, die ebenfalls Ensembles von saurierhaften Echsenwesen, Menschen unterschiedlicher „Rassen“ sowie menschenähnlichen Wesen und lange ausgestorbene Spezies der eiszeitlichen Tierwelt Amerikas abbilden.

Im Gegensatz zu den gravierten Steinen von Ica handelt es sich in der Hauptsache um modellierte und gebrannte Keramik-Figuren sowie um Skulpturen und andere Objekte aus Stein, Jade und Obsidian.

Obwohl unter den Acambaro-Artefakten keinerlei krypto-technologische Abbildungen zu finden sind, war die Reaktion der wissenschaftlichen Fachwelt auch in diesem Fall abzusehen. Bürgin skizziert sie folgendermaßen: „Schon bald wurden auch einige Archäologen auf die seltsamen Figuren aufmerksam.

Doch als sie die Kerakmikstücke zu Gesicht bekamen, verdüsterten sich ihre Mienen: Dinosauriermotive? Menschen, die auf Dinosauriern ritten? Babysaurier, die von Frauen gefüttert wurden? Das konnte nicht sein! Schließlich war allgemein bekannt, dass die Urzeitgiganten längst ausgestorben waren, als unsere Vorfahren sich auf der Erde zu tummeln begannen. Verärgert sahen die gelehrten Herren von weiteren Untersuchungen ab.“ [1] (Evolutionslügen: Die Dinosaurier, unsere Drachen? (Videos))

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Aber auch die Abbildungen von Menschen offenbar höchst unterschiedlicher ethnischer Herkunft störten das offiziell gepflegte Bild der Besiedlungs-Geschichte des Kontinents anscheinend ungemein: „Überraschende Darstellungen von Schwarzen, Orientalen und bärtigen Kaukasiern waren ebenso darunter wie Motive mit Ägyptern, Sumerern und anderen nicht nativen amerikanischen Zivilisationen.“

Außerdem finden sich dort Abbildungen des „Bigfoot und von Monstren eines >aquatischen Typus<, sonderbare menschlich-tierische Mischwesen und eine Menge anderer unbeschreiblicher Kreaturen“ [2], beschreibt der Autor David Hatcher Childress diese Objekte.

 

Zu den Abbildungen vermutlicher Dinosaurier und anderer reptiloider Monstren merkt er an: „Zudem wurden Statuen großer Reptilien entdeckt, die von knapp einem Inch bis zu zu vier Fuß Höhe […] maßen, einige davon in aktivem Zusammenspiel mit Menschen. Im allgemeinen fraßen diese Reptilien die Menschen, aber auf einigen bizarren Statuetten war ein freundlicher, ja sogar erotischer Zusammenhang erkennbar. Eine berühmte Statue einer Frau, die ihre Arme ausstreckt, um ein langschnäuziges Tier zu umarmen, zeigt vermutlich ein prähistorisches Ameisenfresser-Säugetier, doch die meisten der anderen abgebildeten Kreaturen waren eindeutig Reptilien.“ [3]

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(Acambaro-Statue einer Frau, die mit einer Art prähistorischen „Ameisenbär“ spielt, der in unserem Erdzeitalter sicher nicht existiert hat)

Prof. Charles H. Hapgood, seinerzeit am Keen State College der University of New Hampshire, der vor allem durch seine alternativ-historischen Untersuchungen alter Land- und Seekarten [4] bekannt wurde, gehörte zu den wenigen Fachwissenschaftlern von Format, die sich trotz anfänglicher Bedenken ausgiebig und unvoreingenommen mit den Acambaro-Artefakten beschäftigt haben. Zudem betrachtete er als professioneller Historiker am Rande auch die Frage, weshalb die außergewöhnliche Julsrud-Sammlung in der Fachwelt auf so geringes Interesse stieß und allgemein – und zumeist ungeprüft – als irrelevant für die Forschung betrachtet wurde.

Hapgood schrieb dazu: „Viele große Reptilien waren in der Sammlung repräsentiert, einige davon in Interaktion mit Menschen. Dieses Zusammenspiel scheint manchmal freundlich gewesen zu sein, und bisweilen das Gegenteil. Mr. Julsrud war kein gelernter Paläontologe. Einige der Kreaturen ähnelten Dinosauriern. Mr. Julsrud kam unvermittelt [orig.: „jumped“] zu der Schlussfolgerung, dass Saurier und Menschen zur selben Zeit lebten. Zudem hatte er Bücher über Atlantis gelesen und kam plötzlich ohne wissenschaftliche Autorität zu der sonderbaren Schlussfolgerung, dass auf Atlantis Menschen und Saurier zusammenlebten. Als Artikel in der mexikanischen Presse erschienen, welche sich mit diesen Meinungen beschäftigten, kann man sich den Effekt auf reputierliche archäologische Kreise vorstellen.“ [5]

Hapgood hob also drei Faktoren als besonders wesentlich für die mangelnde Akzeptanz hervor: Die gemeinsame Abbildung von Menschen und (putativen) Dinosauriern, die Tatsache dass der Entdecker kein Fachwissenschaftler war sowie Julsruds Atlantis-Spekulation. Mit ihr hielt das ‚böse A-Wort‘ Einzug in den Diskurs um die Artefakte von Acambaro, auf das die meisten Schulwissenschaftler – nach wie vor – ähnlich reagieren wie Vampire auf Knoblauch. Das war insofern tragisch, dass Julsrud viel an einer wissenschaftlichen Untersuchung seiner Sammlung gelegen war: „Mr. Julsrud wollte das Interesse der Archäologen auf seine Entdeckung richten. Jedem, der sie sehen wollte, zeigte er die Sammlung.“ [6]

 

Die breite Front der Ablehnung, die ihm seitens der scientific community entgegenschlug, und die Art, wie man ihn alsbald als ‚unglaubwürdig‘ abqualifizierte, muss Julsrud hart getroffen haben. Hapgood, der Julsruds Atlantis-Saurier-Hypothese offenbar verwarf, aber nichtsdestotrotz von der Existenz primhistorischer Zivilisationen überzeugt war, attestiert dem archäologiebegeisterten Kaufmann aus Deutschland jedenfalls Lauterkeit: „Mr. Julsruds Interesse war rein wissenschaftlich. Nie versuchte er, seinen Fund in irgendeiner Weise zu kommerzialisieren. Nie verkaufte er irgendeines der Stücke, außer in einem Fall, an einen wissenschaftlichen Agenten, zum Zwecke von Ausstellungen. Er hat sich alle Mühe gegeben, ausgebildete Archäologen dazu zu bewegen, seine Sammlung zu besuchen und selber am Bull Mountain Grabungen vorzunehmen.“ [7]

Aber auch Neid und Missgunst in Kreisen interessierter Laien machten Julsrud schwer zu schaffen und unterminierten seine Glaubwürdigkeit: „Der archäologische Forscher [orig.: „investigator“, vermutl. ein Wissenschafts-Journalist oder Fach-Autor; bb] John H. Tierney sagt, dass Julsrud bezüglich seiner wichtigen Entdeckung von 1923 [8] von einem rivalisierenden Sammler aus Acambaro diskreditiert wurde, der auch versuchte, seinen Fund von 1944 [die ‚Acambaro-Objekte‘] schlecht zu machen. Er versorgte augenscheinlich einen amerikanischen Archäologen namens Charles C. DiPeso mit der Story, dass eine unauffindbare Familie von Peones [Landarbeitern; bb] Julsrud mit den kontroversen Artefakten hereingelegt hatte.“ [9]

1953 machte DiPeso dann mit der dummdreisten Behauptung Furore, er habe die Acambaro-Sammlung persönlich als wertlose Kollektion von Fälschungen ‚entlarvt‘: „… DiPeso behauptete, er habe die 32 000 Stücke minutiös innerhalb von nicht mehr als vier Stunden untersucht, die er im Haus von Julsrud verbracht habe. Tierney, der Jahrzehnte lang Vorträge über den Fall gehalten hat, hebt hervor, dass DiPeso, um das zu schaffen, vier Stunden lang durchgehend 133 Stücke pro Minute inspiziert haben müsste“, während es tatsächlich „in etwa Wochen gedauert hätte, das massive Wirrwarr von Ausstellungs-Stücken zu sortieren und sie ordentlich für eine valide Bewertung zu arrangieren.“ [10]

Während man solchen Unsinn wie Herrn DiPesos Möchtegern-Expertise [11] in Kreisen konservativer Fachwissenschaftler ebenso kritiklos wie dankbar akzeptierte, wurden wissenschaftliche Untersuchungen, die diesen Namen verdienen, aber unerwünschte Ergebnisse erzielten, nur von wenigen mutigen Fachleuten zur Kenntnis genommen. Dies gilt insbesondere für Prof. Hapgood und seine Arbeit. Vor allem ihm gebührt das Verdienst, mit den Ergebnissen seiner Untersuchungen überzeugende Argumente gegen eine vorschnelle Ablehnung der Acambaro-Artefakte vorgestellt zu haben.

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(Wie diese Auswahl von Acambaro-Objekten aus der Julsrud-Kollektion zeigt, weisen die Fundstücke aus dieser Region höchst unterschiedliche stilistische Charakteristika auf)

Obwohl auch er anfangs äußerst skeptisch war, was die Authentizität der gewaltigen Juslrud-Sammlung anging, änderte er seine Meinung schnell, als er sie 1955 bei einem Besuch in Acambaro das erste mal persönlich in Augenschein nahm. Hapgood schrieb darüber: „1955 schickte mich die Foundation for the Study of Consciousness nach Mexiko. Den Sommer verbrachte ich dort mit Ausgrabungen, in Zusammenarbeit mit Mrs. Margaret Regler, der Witwe des verstorbenen Archäologen Gustav Regler. Mrs. Regler kannte sich nicht nur mit Archäologie aus, sondern sprach auch Spanisch, und ohne sie wäre ich ganz schön aufgeschmissen gewesen (Wissenschaftler gefeuert nach Entdeckung von 4000 Jahre alten Dinosaurier-Gewebe).

Auf den ersten Blick war ich von der Reichhaltigkeit der Sammlung überwältigt. Die bloße Klassifizierung der Stücke erschien mir als übermenschliche Aufgabe. Wir bemerkten zahlreiche verschiedene Stilrichtungen. Leicht konnten wir zahllose Verbindungen zwischen den Objekten in der Sammlung und verschiedenen Aspekten bekannter indianischer Kulturen erkennen. Da gab es einige Stücke, die Mr. Julsrud als prä-inkaisch identifizierte, und wir sahen viele, die nach toltekischer und aztekischer Kunst aussahen. Mr. Julsrud sagte uns, dass einige der Statuetten sumerisch seien, und wir fanden einige, die auf eine […] Beziehung zum alten Ägypten hindeuteten.“ [12]

Hapgood weiter: „Wir unterbrachen unsere Studien der Sammlung, um einen ernstlichen Ausgrabungs-Versuch auf dem Bull Mountain vorzunehmen. Wir wussten, dass der größte Teil des Bodens auf dem Areal der Fundstätte von Tinajero durchwühlt worden war. […] Mrs. Regler und ich entschieden [daher], der beste Ort für eine Grabung sei direkt unter einem der Häuser, die auf oder bei der Fundstätte gebaut worden waren. Dies würde die Möglichkeit einer arglistigen Täuschung eliminieren.

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(Prof. Charles Hapgood gehörte zu den wenigen Berufswissenschaftlern, welche die Sammlung des Waldemar Julsrud vor Ort in Acambaro einer eingehenden Überprüfung unterzogen, bevor sie ein Urteil über diese „Anomalien“ abgaben)

Wir fanden direkt auf der Fundstätte ein Haus, das dem Polizeichef des Ortes gehörte. Mr. Julsrud hatte auf den Polizeichef Einfluss, und wir erhielten seine Genehmigung für Grabungen in dem Haus, ungeachtet der Tatsache, dass sich dort Mieter aufhielten. Wir gruben im Zentrum ihres Wohnzimmers (das einen Lehmboden hatte) und hoben ein Loch von etwa sechs Fuß [ca. 1,80 m; d. Ü.] Tiefe aus, und vernebelten das Haus mit Staub. Wir fanden dabei viele Fragmente von Stücken, die jenen aus der Julsrud-Sammlung glichen. Dies überzeugte uns natürlich von der Authentizität der Stätte.“ [13]

1968 konnte Hapgood mittels neuer Techniken C-14 Datierungen von Proben aus Acambaro beim New Yorker Laboratory of Isotopes Inc. in Aufrag geben. Diese Ergebnisse halten wir, trotz grundsätzlicher Vorbehalte der angewendeten Datierungsmethode gegenüber, für recht aussagekräftig und interessant, da sie immerhin neuzeitliche Fälschungen ausschließen:

Probe Nr. 1 (I-3842) 3590 ± 100 (ca. 1640 v. Chr.)
Probe Nr. 2 (I-4015) 6480 ± 170 (ca. 4530 v. Chr.)
Probe Nr. 3 (I-4031) 3060 ± 120 (ca. 1110 v. Chr.)

Zudem wurde 1972 an drei Stücken aus der Julsrud-Sammlung von Dr. Froelich Rainey (1907-1992), dem Direktor des Pennsylvania Museum, nach der damals neu entwickelten Themoluminiszenz-Methode eine Altersbestimmung vorgenommen: „Zwei Figürchen und eine weitere […] wurden auf 2500 v. Chr. datiert.“ [14] Spätere Datierungen weiterer Acambaro-Objekte ergaben Altersangaben zwischen 2000 v.u.Z. und 500 nach der Zeitenwende. [15] Damit deutet sich für den Fundort Acambaro eine bemerkenswerte Kulturstätten-Kontinuität an; diese Daten würden nämlich bedeuten, dass dort über etwa 3000 – 5000 Jahre hinweg derartige Objekte produziert und vergraben wurden!

 

In Übereinstimmung mit einer Jahrtausende währenden Kontinuität stehen auch die unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen und Stilrichtungen, die auf einen multikulturellen Hintergrund schließen lassen, wie Hapgood feststellt: „Ein besonders wichtiger Punkt bezieht sich auf die unterschiedlichen Dekorations-Stilrichtungen in der Sammlung. Die Sammlung stellt keine Einheit dar. Es gibt viele verschiedene Design-Stile, doch jeder Stil findet sich übereinstimmend auf hunderten oder tausenden von Stücken ausgeführt. Es scheint, als seien die Kunstsammlungen mehrerer unterschiedlicher indianischer Völker kombiniert worden, vielleicht von einem Volk von Eroberern. Frank Hamilton Cushing zufolge, der in seiner Besprechung der Zuñi-Kultur hervorhebt, dass diese Kultur zwei völlig unterschiedliche Elemente beinhaltete, welche die fortgesetzten Traditionen mindestens zweier ursprünglich separater Völker repräsentieren, passt dies ziemlich gut zum indianischen Brauchtum.“ [16]

Greifen wir kurz die Hypothese einer „prähistorischen Bibliothek“ auf, die Cabrera und Charroux bezüglich der Ica-Steine in den grenzwissenschaftlichen Diskurs eingebracht haben. Dabei stehen wir vor einem bekannten Problem: Wie auch bei den Artefakten aus Peru ist unklar, ob die Acambaro-Objekte den Charakter von Opfergaben hatten, und – im Rahmen eines Kultes – gezielt vergraben wurden, oder ob sie – z.B. als Dekorations-, Kult- oder Lehrobjekte Teil des täglichen Lebens ihrer Schöpfer waren. Die Vermutung, es könne sich um Grabbeigaben handeln, können wir in Acambaro mangels zuzuordnender Skelett- oder Knochenfunde verwerfen (Der Ursprung der mysteriösen Steine von Ica (Videos)).

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Immerhin gibt es auf der Fundstätte in Acambaro Indizien für das frühere Vorhandensein von Gebäuden. Leider bleiben die diesbezüglichen Hinweise Hapgood´s vage und legen allenfalls nahe, dass es sich bei den Schöpfern der Acambaro-Objekte um eine Städtebauer-Kultur ge-handelt haben könnte: „Mr. Tinajero berichtete, und das ist eine Angelegenheit von künftigem archäologischen Interesse, dass er bei seinen Ausgrabungen […] häufig auf schwere Stein-Fundamente stieß, die vielleicht einmal beachtliche Gebäude darstellten. Bei meiner eigenen Untersuchung in Acambaro hatte ich keine Gelegenheit, diesen Bericht zu erhärten.“ [17]

Als vorläufiges Ergebnis seiner Untersuchung der Julsrud-Sammlung stellte Hapgood seinerzeit folgendes fest: „1) Die naturalistische Bildhauerei dieses Volkes, insbesondere bei Tieren, übertraf bei weitem diejenige späterer indianischer Völker, vielleicht mit Ausnahme der Mound-Bauer, die möglicherweise von ihnen beeinflusst waren. 2) Pfeifen und Musikinstrumente, die in der Julsrud-Sammlung zu finden sind, sind im Design und handwerklich feiner als jene von späteren indianischen Völkern. 3) Das bekannte Stufendesign [orig.: „step design“] in der indianischen Kunst hatte hier seine höchste Vollendung und möglicherweise auch seinen Anfang.

4) Das Vorkommen ausgestorbener Tierarten und die Evidenzen der Radiocarbon- und Thermoluminiszenz-Daten legen nahe, dass dies die wegweisende Kultur war, deren Einfluss sich über das ganze indianische Amerika verbreitete. 5) Die Einfachheit der Kunst und der sozialen Beziehungen, die in der Sammlung dargestellt sind, stellen ein weiteres Argument für das [hohe] Alter dieser Kultur dar. 6) Das angezeigte nahe Verhältnis zwischen Menschen und Reptilien legt stark eine okkulte Komponente in der Kultur dieses Volkes nahe. Dies war das Ursprungsvolk der Reptilien-Verehrung […]“ [18]

  

Die Frage nach dem Ursprung der vermuteten Acambaro-Kultur, die möglicherweise bereits vor sechseinhalb Jahrtausenden im heutigen Mexiko solche Artefakte herstellte, sollte sinnvollerweise noch zurückgestellt werden. Falls sich die wenigen, bisher bekannten Datierungen der bereits erwähnten ‚Steine von Ica‘ als korrekt erweisen sollten, dann wären nämlich die frühesten Spuren der wohl prägendsten Strömung „amerinder“ Kultur möglicherweise in Peru zu suchen. [19] Eine Verbindung zwischen beiden prähistorischen Kulturen erscheint durchaus denkbar (Archäologie-Verschwörung: Prähistorische Technologien, außerirdische Eingriffe und die verschwiegene Herkunft unserer Zivilisation (Video)).

Die Funde von Acambaro (mit ihrer vergleichsweise größeren Vielfalt in Form, Material, Technik und Ausdruck) könnten durchaus eine weiter entwicklelte Form des vermuteten „Archiv-“ oder „Bibliothek-Konzepts“ aus Ica darstellen, wobei bei den mittelamerikanischen Funden auch kulturelle Transfusionen oder Einflüsse aus fremden Kulturkreisen deutlich zu werden scheinen. Wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass die uns bisher bekannten Datierungen von ‚Acambaro-Objekten‘ zwischen ca. 4530 v. Chr. und ca. 500 n. Chr. liegen, so macht auch die Einbeziehung möglicher transozeanischer Diffusionen in unsere Überlegungen Sinn.

Verweise:

  1. Quelle: Luc Bürgin, „Rätsel der Archäologie„, Herbig, 2003, Abschnitt „Durchbruch in Acambaro – Neues Museum präsentiert 4000 Jahre alte Dino-Figuren“
  2. Quelle: David Hatcher Childress in seinem Vorwort zu Charles H. Hapgood, „Mystery in Acambaro – An Account Of The Ceramic Collection Of The Late Waldemar Julsrud, In Acambaro, Gto., Mexico„, Adventures Unlimited Press, Kempton, Illinois, USA, 2000, S. 14 [siehe: Literatur-Hinweis]
  3. Quelle: ebd.
  4. Anmerkung: Siehe dazu: Prof. Hapgood und die Karten der alten Seekönige von Peter Marsh
  5. Quelle: Charles H. Hapgood, Mystery in Acambaro – An Account Of The Ceramic Collection Of The Late Waldemar Julsrud, In Acambaro, Gto., Mexico, Adventures Unlimited Press, Kempton, Illinois, USA, 2000, S. 80
  6. Quelle: ebd., S. 79
  7. Quelle: ebd.
  8. Anmerkung: David Hatcher Childress schreibt über diese Entdeckung: „Julsrud war 1923 der Co-Entdecker der Guanajuato-Stätte, einer wichtigen west-mexikanischen archäologischen Fundortes prä-klassischer Schalen und Figürchen, die acht Meilen von Acambaro entfernt lag. Dieser frühe Fund war wesentlich nüchterner als die Entdeckung, die er etwa einundzwanzig Jahre später machen sollte.“ (Mystery in Acambaro, S. 15)
  9. Quelle: David Hatcher Childress in seinem Vorwort zu Charles H. Hapgood, „Mystery in Acambaro – An Account Of The Ceramic Collection Of The Late Waldemar Julsrud, In Acambaro, Gto., Mexico„, Adventures Unlimited Press, Kempton, Illinois, USA, 2000, S. 15
  10. Quelle: ebd.
  11. Anmerkung: Noch heute werden DiPesos unhaltbare Behauptungen von scientistischen Autoren als „Beweis“ gegen die Authentizität der Acambaro-Objekte herangezogen. Siehe z.B. den Beitrag:Acambaro figures in der englischsprachigen Wikipedia – The Free Encyclopedia (Stand: 07.05.09). Zu welcher „Hochform“ orthodoxe Menschheits-Geschichtler und ihr wissenschafts-journalistischer Anhang auflaufen können, wenn es um die Erfindung an den Haaren herbeigezogener Schein-Argumente zur „Widerlegung“ unbequemer Annahmen und Ergebnisse geht, wird z. B. im Bereich der Gigantologie („Riesen-Forschung“) bzw. ihrer „wissenschaftlichen“ Rezeption in den USA deutlich (vergleiche dazu z.B. die „Kerry´sche Fehlmessung“ und die „Arment´sche Sackgasse“ in unserem Beitrag: Riesen in Nordamerika: (k)ein Streitpunkt für Archäologen?), sowie gerade auch auf dem Feld der Diffusionismus-„Kritik“ (siehe dazu etwa Frank J. Frost´s wissenschafts-theoretisches ‚Harakiri‘ in: Experimentelle Archäologie aus grenzwissenschaftlicher Sicht, Teil VI. Wie experimentell ist die Experimentelle Archäologie?).
  12. Quelle: Charles H.Hapgood, Mystery in Acambaro„, S. 80
  13. Quelle: ebd., S. 81
  14. Quelle: ebd., S. 94
  15. Quelle:http://www.theyoungearth.com/sitebuildercontent/sitebuilderpictures/acambaro_figurines.jpg(nicht mehr online)
  16. Quelle: ebd., S. 78
  17. Quelle: ebd.
  18. Quelle: ebd., S. 95, 96
  19. Anmerkung: Eine andere, weiterführende Spur weist nach Brasilien. Vergl. dazu: Brasilien – Wiege der amerikanischen Zivilisationen? (bb)

Quellen: PublicDomain/atlantisforschung.de am 21.06.2016

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