8 Fehler, die Anfänger bei der Krisenvorsorge machen

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Die Krisenvorsorge entwickelt sich von einer Randerscheinung für Exoten zu einem in allen Medien präsenten Thema und zu einer vom Bundesinnenministerium empfohlenen Maßnahme.

Doch viele Interessierte, die sich nur beiläufig damit befassen, machen viele Fehler, die sie in der wirklichen Krisenzeit teuer zu stehen kommen. Wir zählen hier die acht häufigsten solcher Fehler auf.

1. Keine Inventur des Lebensmittelvorrats

Wer seinen Lebensmittelvorrat auffüllt, sollte zu jedem Zeitpunkt den Überblick darüber behalten. Teilen Sie auf einem Blatt Papier die Lebensmittel in Kategorien ein und notieren Sie das Ablaufdatum für jedes Produkt (Krisenvorsorge: Mehr Effizienz mit mehrstufiger Vorratshaltung).

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Auf diese Weise kann man vermeiden, dass man Produkte doppelt auf Vorrat hat und alte Dinge mit neuen vermischt.

2. Schlechte Absicherung des Eigenheims

Viele Vorsorger planen für den schlimmsten Fall, nämlich eine Flucht ins Ungewisse. Das ist zwar grundsätzlich nicht verkehrt, doch überbetonen sollte man diese Variante nicht, denn die Wahrscheinlichkeiten für ein solches Weltuntergangsszenario sind eher gering (Krisenvorsorge: Eine Fluchtroute für Krisenzeiten planen).

Weitaus wichtiger ist es, die eigenen vier Wände in einen sicheren Ort zu verwandeln. Zur Absicherung des Eigenheims gibt es verschiedene Methoden: Sie reichen vom Anbringen von Natodraht über die Verwendung von Glasbruch-Alarmsystemen bis hin zur Installation von Türstoppern.

3. Keine Übung mit der gekauften Survival-Ausrüstung

Ob ein Wasserfilter oder eine Gasmaske – wer solche Ausrüstungsgegenstände besitzt, sollte auch den Umgang mit ihnen kennen und regelmäßig üben. Es ist ratsam, die Ausrüstung mehrere Male im Jahr herauszuholen, auf Herz und Nieren zu testen, sicherzustellen, dass sie einwandfrei funktionieren und vertraut im Umgang damit werden (»Kelly Kettle«: Die »Sturmkanne«, die funktioniert, wenn andere Kocher längst nicht mehr einsetzbar sind).

4. Die von Mitmenschen ausgehende Gefahr wird unterschätzt

Man wünscht sich, dass sich Menschen in Krisenzeiten helfen – doch das gilt nur bis zu einem gewissen Grad. Wenn es wirklich eng wird, kippt die Hilfsbereitschaft schnell ins Gegenteil.

Ob es sich um einen instinktiven Trieb handelt oder nicht, sei dahingestellt. Fakt ist, dass Menschen in Krisensituationen unberechenbar handeln. Niemand sollte die Gefahr unterschätzen, die von Nachbarn ausgehen kann (Krisenvorsorge: Selbstverteidigung auch ohne Waffenschein – Was ist möglich (Video)).

5. Die Stärken Gleichgesinnter werden ignoriert

Auch wenn man in Krisenzeiten unvorbereiteten Personen wenig Vertrauen schenken kann, gibt es Mitmenschen, die Ihnen in solchen Situationen helfen können. Gemeint sind Prepper, die sich genauso wie Sie auf eine potenzielle Krise vorbereiten.

Auch in „ruhigen“ Zeiten können sich solche Personen gegenseitig weiterhelfen. So können Sie bspw. schon bei der Vorsorge jede Menge Wissen mit diesen Gleichgesinnten austauschen (Krisenvorsorge: Warum Essen nicht nur zu Hause gelagert werden sollte).

6. Der Lebensmittelvorrat wird nicht aufgebraucht

Das heimische Lebensmittellager sollte immer gut gefüllt sein, jedoch darf es nicht mit Produkten überlaufen. Das Lagern von Lebensmitteln ist ein kontinuierlicher Prozess: Es geht darum, Produkte aufzubrauchen und fehlende Lebensmittel wieder aufzustocken. Nur so gehen Sie sicher, dass es keine Lebensmittel verderben.

7. Familie wird in Krisenvorsorge nicht mit einbezogen

Wenn ein Familienmitglied die Krisenvorsorge über Nacht in die eigene Hand nimmt, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit auf Verwunderung, wenn nicht gar auf Widerstand stoßen. Wer die Initiative beginnt, sollte den restlichen Familienmitgliedern seine Absicht für eine Krisenvorsorge erklären (Krisenvorsorge: Lebensmittel ohne Strom und Gas zubereiten).

  

8. Die falsche Verwendung von Plastikbehältern

Jeden Tag landen Unmengen Plastikbehälter im Abfall. Einige Prepper kommen da auf den Gedanken, diese zur Aufbewahrung verschiedener Lebensmittel zu verwenden.

Was auf den ersten Blick nach einer guten Idee klingt, ist aus zwei Gründen nicht zu empfehlen: Plastikflaschen und andere Behälter aus Plastik lassen sich schwer reinigen.

In PET-Flaschen können folglich Bakterien aller Art wachsen. Ein weiteres Problem ist, dass viele Behälter das gesundheitsschädliche Bisphenol A (BPA) enthalten (Versorgen Sie sich selbst – machen Sie sich unabhängig: Handbuch für das Überleben in Krisenzeiten).

Literatur:

Das Prepper-Handbuch: Krisen überleben von Walter Dold

Handbuch Wintergärtnerei. Frisches Biogemüse rund ums Jahr von Eliot Coleman (Autor)

Meine eigene Samengärtnerei von Constanze von Eschbach

Frisches Gartengemüse auch im Winter: Anbau und Ernte 40 ausgewählter Kulturen von Claudia Peters

Quellen: PublicDomain/krisenvorsorge.com am 03.11.2016

Weitere Artikel:

Versorgen Sie sich selbst – machen Sie sich unabhängig: Handbuch für das Überleben in Krisenzeiten

Krisenvorsorge: Woran erkennt man den Beginn der Krise und wie sorgt man vor?

Das Kochbuch für die Krise

Krisenvorsorge: Lebensmittel ohne Strom und Gas zubereiten

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Krisenvorsorge: Selbstverteidigung auch ohne Waffenschein – Was ist möglich (Video)

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Krisenvorsorge: Warum Essen nicht nur zu Hause gelagert werden sollte

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One thought on “8 Fehler, die Anfänger bei der Krisenvorsorge machen

  1. Alles schon vor langer Zeit angelegt im Zusammenhang mit dem Camping.
    Jetzt kommt noch eine 12V Solarnotstromanlage dazu. Ist schon bestellt. Elektronische Geräte, Fernseher und Satellitenempfänger sind auch auf 12V vorhanden.
    Habe gerade festgestellt das man in Schränken aus Spanplatten nur fest verschlossene Lebensmittel lagern sollte. Es haben sich schon 2mal Schuhsohlen nach ca. 1,5 Jahren aufgelöst von den Ausdünstungen eines ca. 30 Jahre alten Schrankes.

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