Bis zu acht Tonnen Cannabis für Uruguay jährlich

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Das lateinamerikanische Land hatte bereits vor zwei Jahren die Abgabe von Cannabis unter staatlicher Aufsicht beschlossen, die konkrete Umsetzung ließ jedoch auf sich warten. Jetzt hat der Chef der Drogenbehörde (Junta Nacional de Drogas) Milton Romani gegenüber der Nachrichtenagentur AFP konkrete Zahlen genannt.

Demnach soll Uruguay jährlich zwischen sechs und acht Tonnen Cannabis produzieren, um die Nachfrage der schätzungsweise 160.000 regelmäßigen Cannabis-Konsumenten zu bedienen.

Laut Romani sei nun auch endlich alles bereit für den Startschuss sein. Lediglich einige Softwarekonfigurationen für die Registrierung und die Abgabe in den Apotheken stünden noch aus.

Für die Produktion wurden Anfang Oktober zwei Unternehmen ausgewählt, die zukünftig Cannabis von etwa zwei Tonnen jährlich produzieren sollen. Wenn alles gut läuft, sollen nach und nach mehr Anbaulizenzen vergeben werden, um die Produktionsmenge zu steigern.

Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf

Das Cannabis soll dann an Apotheken verteilt und ausschließlich an registrierte Konsumenten angegeben werden (Hanf heilt: Durchbruch für Cannabis-Patienten? (Video)). Um sich registrieren lassen zu können, muss man die uruguayische Staatsbürgerschaft besitzen oder mindestens zwei Jahre im Land gelebt haben.

Damit bleibt es für Besucher unmöglich sich legal Cannabis zu beschaffen, wodurch jeglicher Drogentourismus unterbunden werden soll.

Literatur:

Hanf heilt: Die Wiederentdeckung einer uralten Volksmedizin von Wernard Bruining

Die Behandlung mit Cannabis und THC: Medizinische Möglichkeiten, Rechtliche Lage, Rezepte, Praxistipps von Franjo Grotenhermen

Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf von Jack Herer

Quelle: hanfjournal.de vom 03.11.2015

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