Eine Grafik zeigt den wahren Grund, warum Cannabis verboten ist

Über die Legalisierung von Cannabis wurde wahrscheinlich selten so viel diskutiert wie derzeit. Und tatsächlich zeigen diese Diskussionen auch Wirkung: Mehr und mehr Länder legalisieren Cannabis, in vielen anderen darf die Droge zumindest mittlerweile vom Arzt verschrieben werden, wie etwa in Deutschland.

Allerdings gibt es noch immer genügend Staaten, die sich gegen die Legalisierung aussprechen.

Die Ergebnisse einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Health Affairs“ erschien, legen die Vermutung nahe, dass die größten Gegner von legalem Cannabis übermächtige Pharmakonzerne sein könnten, deren Einfluss auf die Politik nicht zu unterschätzen ist (Cannabis nur legal zu medizinischen Zwecken – Ein Trugschluss und seine Folgen).

Ashley und David Bradford ermittelten nämlich basierend auf Daten, die zwischen 2010 und 2013 erhoben wurden, dass in jenen Bundesstaaten der USA, in denen Marihuana zu medizinischen Zwecken legal zu erwerben ist, der Gebrauch von Medikamenten stark zurück ging.

Ganze 1.826 Rationen Schmerzmittel wurden weniger verschrieben. Bei Angstzuständen mussten 562 weniger Dosen pro Jahr ausgegeben werden.

Dies deutet darauf hin, dass viele Cannabis-Konsumenten, die den Wirkstoff verschrieben bekommen, ihn tatsächlich aus medizinischen Gründen rauchen und nicht nur zur Entspannung.

Die Ergebnisse einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Health Affairs“ erschien, legen die Vermutung nahe, dass die größten Gegner von legalem Cannabis übermächtige Pharmekonzerne sein könnten, deren Einfluss auf die Politik nicht zu unterschätzen ist.

Ashley und David Bradford ermittelten nämlich basierend auf Daten, die zwischen 2010 und 2013 erhoben wurden, dass in jenen Bundesstaaten der USA, in denen Marihuana zu medizinischen Zwecken legal zu erwerben ist, der Gebrauch von Medikamenten stark zurück ging.

Ganze 1.826 Rationen Schmerzmittel wurden weniger verschrieben. Bei Angstzuständen mussten 562 weniger Dosen pro Jahr ausgegeben werden. Dies deutet darauf hin, dass viele Cannabis-Konsumenten, die den Wirkstoff verschrieben bekommen, ihn tatsächlich aus medizinischen Gründen rauchen und nicht nur zur Entspannung.

Lediglich bei Medikamenten zur Linderung von Beschwerden des grünen Stars stiegen die ausgegebenen Dosen leicht an. Das dürfte laut der Studie folgenden Grund haben: Cannabis-Konsumenten merkten zwar eine deutliche Besserung ihrer Symptome, allerdings nur für kurze Zeit, sodass sie sich andere Mittel von ihrem Arzt verschreiben ließen, in der Hoffnung, diese könnten langfristig helfen (Hanf – die verbotene Wunderpflanze (Videos)).

David und Ashley Bradford — Vater und Tochter, die beide an der University of Georgia forschen — befassen sich intensiv mit der Auswirkung von legalem Cannabis auf den Gebrauch chemischer Medikamente. Wie Ashley Bradford schreibt, wurden in den siebzehn US-amerikanischen Bundesstaaten, in denen Cannabis für medizinische Zwecke legal ist, bereits 165 Millionen US-Dollar an Medizinkosten eingespart.

Wäre Cannabis in allen US-Bundesstaaten legal, so könnten etwa eine halbe Milliarde US-Dollar eingespart werden, behauptet die Studienautorin.

Diese Einsparung dürfte allerdings nicht jeden freuen: Pharmafirmen sind die größten Gegner der Cannabis-Legalisierung. Greifen Patienten immer mehr auf Cannabis anstatt auf herkömmliche Medikamente zurück, so erwirtschaftet die Pharmaindustrie deutlich weniger Geld. Nicht zuletzt deshalb werden viele Anti-Cannabis-Studien von Pharmakonzernen finanziert, wie „Vice“ berichtet (Cannabis: Bittere Medizin für Big Pharma).

Um dem Druck standzuhalten, versuchen diese nun allerdings, das in Cananbis enthaltene THC zu extrahieren und in Medikamentenform zu verkaufen.

Literatur & Produkte:

Cannabidiol (CBD): Ein cannabishaltiges Compendium von Franjo Grotenhermen

CBD-Naturöl aus CO2 Extraktion (5 Prozent) – 1er Pack (10 ml) – Bio

Bio Hanföl – 100%rein – 250ml

CBD Öl 5% 500mg Amber – biologisch angebauten Cannabis Öl – Hanföl aus CO2 Extraktion

Quellen: PublicDomain/businessinsider.de am 20.03.2017

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7 comments on “Eine Grafik zeigt den wahren Grund, warum Cannabis verboten ist

    1. Die Schlange muss nicht nur einseitig negativ betrachtenund draconisch sein, die zwei Schlangen bilden ein Helix wie die DNA, siehe Kundalini (von Kreuzbein bis Scheitel)

      Ab sonsten ist die Anbetung der Schlangen und andere Gegenstände Götzendienst!

  1. eben „die Schlangen“: und wie man in diesem Bericht vollkommen ausklammert, dass ein Canabinoid, ebenso wie psychadelische Drogen , ihren Einfluß auf diese Schlangen
    zur Wirkung bringt. Das ist natürlich sehr schlimm, wenn die Leute erwachen, das
    dritte Auge und die Zirbeldrüse wieder aktiv werden, und so womöglich die „SCHLANGEN ERWECKEN“….das darf nicht geschehen, denn dann würde ja die Menschheit erwachen.
    Dann schreibt man lieber , wie schrecklich diese Drogen sind und verbreitet im Gegenzug, wie gut/bzw wenig sie als SCHMERZMITTEL helfen. WAS FÜR EIN SCHMERZ IST DENN ZU BEKÄMPFEN? und wäre es nicht sinnvoller , Schmerz überhaupt nicht aufkommen zu lassen? Da hilft nur VOLTAREN oder? Wie man im Fernsehen vor einem Film (als Strafe dafür, dass es einmal kein KRIMINALFILM, MORD u TOTSCHLAG FILM) 20 Minutenlang mit derselben Werbung von Salben und Cremen doofgedämpft wird…….Das ist die Lobby der Idioten die uns vernichten wollen, welche heute die Medien verwalten, oder?

  2. Die Verhängung des Cannabisverbotes kam auf Druck der Kunstfaserindustrie, die ihren chemischen Dreck Nylon ,Perlon usw auf die Märkte drücken wollte und es auch schaffte.
    Die Hanffasern mit weitaus besseren Umwelbilanzen waren außen vor.

    Heute ist es die Pharmaindustrie, die nicht patentierbare Wirkstoffe scheut wie der Teufel das Weihwasser.
    Und die Politik?
    Selten so gelacht!

    DEXIT!

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