Djatlow-Pass: Ural-Forscher findet Erdmuster im Unglücksgebiet – Lichtkugeln und mehr Mysterien (Videos)

Ein Forscher aus dem Ural hat mit Hilfe des Online-Kartendienstes Google Earth geheimnisvolle Geoglyphen in dem russischen Gebiet Swerdlowsk entdeckt – unweit von dem Unglücksort am Djatlow-Pass, wo im Jahr 1959 eine Touristengruppe unter noch immer ungeklärten Umständen ums Leben gekommen war.

„Das interessanteste ist, dass dieser merkwürdige Fund aus dem Neolithikum (ich glaube, dass dies nahe an der Wahrheit liegt) bisher unentdeckt blieb. Er befindet sich nur 60 Kilometer südöstlich von dem tragisch bekannten Djatlow-Pass“, schreibt der Forscher Valentin Degterjow in seinem Blog.

Ihm zufolge messen die Erdmuster ungefähr zehn Kilometer in der Länge und fünf in der Breite.

„Alle Muster, von denen Dutzende aufzuzählen sind, wurden direkt in den Taiga-Boden geritzt. Sie haben mit Geologie oder Holzbeschaffung nichts zu tun. Ur-Künstler haben etwas dargestellt, was heute doppelsinnig verstanden werden kann“, fügte er hinzu (Yeti oder geheimer Militärversuch? Das Unglück am Djatlow-Pass (Videos)).

Dem Experten zufolge beweist dies auch, dass das Territorium um den Djatlow-Pass für Mansen, die diese Ortschaft besiedelten, heilig war.

Der Gebirgspass, an dem das Unglück im Winter 1959 geschah, wurde später nach dem Gruppenanführer Igor Djatlow benannt. Der Vorfall ereignete sich am östlichen Hang des Berges Cholat Sjachl, übersetzt „Berg der Toten“, wo neun Ski-Wanderer zwei Wochen später tot aufgefunden wurden.

Das Rätsel um den Tod der Bergsteiger ist bislang ungelöst, jedoch häufen sich die Theorien und Spekulationen zum Unglück (Russland: Tod im Ural-Schnee – Geschichte einer mysteriösen Berg-Tragödie (Videos)).

 

Im Februar 1959 werden an einem eisigen Gebirgspass im Ural die Leichen von neun jungen Wanderern gefunden – barfuß, radioaktiv verstrahlt und mit rätselhaften Verletzungen. „Tod durch Erfrieren“ ist die offizielle Version.

Doch woher rühren die gebrochenen Rippen, die eingeschlagenen Schädel, warum liegen die Toten wie nach einer Flucht weit von ihrem Lager entfernt? Auch heute noch sorgt der Tod der Gruppe für Spekulationen:

War es Raubmord? Eine Lawine? Ein misslungener Raketentest? Oder gar der Yeti?

Mehr Mysterien

Nicht weniger merkwürdig ist der Tod von Gennady Patrushev. Dieser stürzte 1963 rund 48 Kilometer vom Tatort entfernt mit seinem Mehrzweckflugzeug Yak 12 ab.

1959 traf er die Gruppe „zufällig“ in Serov und warnte Djatlow er solle bei der Tour besonders vorsichtig sein.
Patrushev war dann auch der Erste der die Toten fand, er machte von seinem Aufklärungsflugzeug aus ein Zelt und zwei Leichen auf dem Boden aus.

Der Buchautor Keith McCloskey besuchte die Witwe von Patrushev. Diese gab an, dass ihr Mann nicht nur das Zelt und die zwei Leichen am Boden gesehen hatte. Er beobachtete auch drei Personen die den „Tatort“ verließen – ihrer Meinung nach auch der Grund für den Unfall ihres Mannes!

Rund 80 Kilometer von Serov entfernt befindet sich der Kosvinski-Berg, am östlichen Rand des Ural. Hier sind Untergrundanlagen der russischen Atomstreitkräfte eingerichtet worden. McCloskey vergleicht das Areal mit der Anlage in Cheyenne Mountain, USA.

Dort befindet sich u.a. auch das russische PERIMETER Abwehrsystem, welches vollautomatisch funktioniert, auch wenn ein atomarer „Enthauptungsschlag“ die militärische Führung des Landes ausgelöscht hat.

Unweit des Tatortes befinden sich also zahlreiche hochgeheime militärische Anlagen!

Der Autor traf sich mit einer Zeugin die ihr Berufsleben als Air Traffic Controller Offizier nahe des Flughafens von Ekaterinburg verbracht hat.
Ihr [zwischenzeitlich verstorbener] Mann war Pilot und pendelte von Sverdlovsk [=früher bzw. heute wieder Ekaterinburg] nach Ivdel.

Ungefähr zur Zeit des Mordes an den Studenten [=Februar 1959] hatte er eine ungewöhnliche Begegnung in der Luft.

Während eines Fluges erschien ein Objekt welches er zuerst für einen Wetterballon hielt. Allerdings führte das Vehikel Manöver in einer solchen Geschwindigkeit aus, dass es sich dabei keinesfalls um einen Ballon gehandelt haben kann.

Es verschwand rasend schnell außer Sicht. Ivdel ist nicht weit entfernt vom Tatort! Daneben beschrieb er seiner Frau, dass er und andere Piloten im nördlichen Ural immer wieder „Lichtkugeln“ begegneten, ein Phänomen welches sie sich nicht erklären konnten.

Entweder gehörten die Lichtkugeln [und andere Erscheinungen] also zu den Militärinstallationen des Ural, oder sie waren etwas „anderes“ und trieben sich dort herum wo sich das Abwehrzentrum der früheren UdSSR befand!

 

Die Zahl der UFO-Sichtungen im unmittelbaren Umfeld des „Tatortes“ ist erstaunlich:

Als der Kontakt zu den Studenten abbrach wurde über Nizhny Tagil eine lautlose Feuerkugel beobachtet die gen Nordural flog; 01. Februar: Lichtkugel über dem Otorten; 01. auf 02. Februar: Lichtkugel unweit des Otorten; 01. auf 02. Februar: Der Mitarbeiter eines Gefangenenlagers, der mit seiner Frau von einem Kinobesuch zurückkehrte, beschrieb „Lichtblitze“ über dem Areal in dem sich die Studenten aufhielten, also am „Tatort“; 17. Februar: Stern mit Schweif; 17. Februar: weiße Lichtkugel; 31. März: weiße Lichtkugel

Juri Doroschenko und Ljudmila Dubinina hatten eine graue Flüssigkeit in ihren Atemwegen [Mund, Lungen, Bronchien] die offenbar nicht näher bestimmt worden ist.

Aufschlußreich ist wer sich für den Fall interessierte. General Roman Andrejewitsch Rudenko [Generalstaatsanwalt der UdSSR und sowjetischer Hauptankläger beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher] schickte General Nikolai Urakov los um sich über den Fall zu informieren.

Dieser „kassierte“ die Akten und gab die Weisung aus den Vorfall als „Unfall“ zu behandeln. Anschließend kehrte er nach Moskau zurück und erstattete Rudenko Bericht.

Das Interesse des Militärs ist nachvollziehbar, wenn man bedenkt dass die „Ufosichtungen“ im Nord-Ural von Anfang 1959 bis Mitte des Jahres währten. Beobachtet wurden Lichter und Feuerbälle. Ausgerechnet also ein Gebiet in dem das Herz der sowjetischen Atomverteidigung schlug!

Militärtest?

Keith McCloskey vermutet dass die Studenten in einen Militärtest geraten sind. Wahlweise seien dort Raketen und/oder Drohnen ausprobiert worden.

Am nächsten Tag habe man die Opfer bemerkt und das Areal „gesäubert“. Demzufolge wäre der Tatort ebenso verlegt worden, dies würde dann aber auch bedeuten dass man an den Leichen manipuliert hat – in diesen fanden sich ja weder Splitter noch Projektile.

Er schließt aber auch einen NATO-Spionageballon [„Project Genetrix“] nicht aus, der bruchgelandet ist und zum „Selbstschutz“ Sprengfallen an Bord hatte, man denke da an die japanischen FUGO-Ballone im 2. Weltkrieg!

Das Problem an der Hypothese ist, dass sich keinerlei Spuren fanden die eine solche Militäroperation belegen würden, daneben hätte man die Leichen der Studenten auch viel leichter irgendwo „entsorgen“ bzw. vergraben können.

Dass in der ehemaligen UdSSR Personen einfach „verschwunden“ sind ist nicht ungewöhnlich gewesen. Ich halte die Option für nicht ausgeschlossen, jedoch eher unwahrscheinlich.

 

Wurden zwei Studenten verstümmelt?

Der Mutilation (Verstümmelung) Forscher David Cayton hat sich die Bilder der Leichen etwas genauer angesehen und wies auf die fehlenden Augäpfel bei Solotarew hin. Dubinina fehlte die Zunge und der Kiefer wurde „entfleischt“ so dass die Zähne freilagen. Er sieht Parallelen zu den „Mutilations“ in deren Umfeld ebenfalls von Lichterscheinungen aka Ufos die Rede ist.

War die Skitour eine Skywatchaktion?

Juri Kriwonischtschenko, Rustem Slobodin und Alexander Kolewatow arbeiteten an der geheimen Atomforschung der UdSSR. Die beiden erstgenannten in Chelyabinsk, der dritte im Bunde in Moskau.
Der zeitliche Aspekt ist in der Hinsicht interessant. Die Ufo-Welle im Ural begann Anfang 1959, die „Expedition“ der Studenten wenig später.

Anhand der Zeugenaussagen aus der Region geht hervor dass ihr „Zeltplatz“ ein „Hotspot“ für Lichterscheinungen war.

Purer Zufall, oder haben sie sich den Ort entsprechend ausgesucht? Wurden sie geschickt?

Aufnahmen aus dem Jahre 2014: Zu sehen sind alle möglichen Lichterscheinungen am Himmel. Kugeln, Schlieren, Formen, Spektren etc. Die Untersuchung führte Valentin Yakimenko im Auftrag der Dyatlov Foundation durch.

Der Autor Keith McCloskey verfasste mehrere Bücher wie „Mountain of the Dead: The Dyatlov Pass Incident“ oder „Journey to Dyatlov Pass: An Explanation of the Mystery

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Literatur:

Devil’s Pass

Mysterious sky: UFOs über Russland von Philip Mantle, Paul Stonehill

Top Secret – Geheimprojekt und Technologie der Supermächte von Hartmut Grosser

Nationale Sicherheit – Die Verschwörung: Streng geheime Projekte in Technologie und Raumfahrt von Dan Davis, Jan van Helsing

Videos:

Quellen: PublicDomain/de.sputniknews.com/superspektrum.blogspot.de am 11.10.2017

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