Versorge dich selbst! Das große Handbuch – von Obst- und Gemüseanbau über Tierhaltung bis zur eigenen Kosmetik

Was man selbst erntet, schmeckt am besten! Immer mehr Menschen bauen selbst Gemüse und Obst an, imkern vielleicht sogar oder halten Hühner.

Wenn auch Sie gerne selbst gärtnern, kochen und Kräuter sammeln, egal ob Sie ein Wochenendhäuschen auf dem Land, einen Schrebergarten, Stadtacker oder einfach nur ein Fensterbrett besitzen, ob Sie vielbeschäftigt oder mit reichlich Zeit ausgestattet sind, dann liegen Sie mit dem Buch “Versorge dich selbst!” genau richtig.

Es ist aufgebaut wie ein Rundgang durch den Supermarkt und zeigt Ihnen, welche Produkte Sie selbst anbauen oder herstellen können:

– Obst und Gemüse: Wie findet man den richtigen Standort? Wie plant man einen Nutzgarten? Was tun gegen Unkraut und Schädlinge? Wie kann man die Ernte haltbar machen?

– Brot und Teigwaren: Wie stellt man Sauerteig und sogar seine eigenen Nudeln her?

– Getränke: Wie produziert man Apfelsaft oder Sirup? Und wie sieht es mit alkoholischen Getränken wie Apfelwein, Likör oder Holundersekt aus?

– Körperpflege: Wie stellt man seine eigenen Seifen, Cremes und Lotionen her?

– Tierhaltung: Wie viel Platz brauchen Hühner oder Schafe? Wie melkt man und stellt Käse her? Und wie schlachtet man ohne Angst? Was muss man bei der Bienenhaltung beachten?

– Wald, Wiese, Wasser: Wo sammelt man am besten Beeren, Pilze und Kräuter? Wo und wann darf man angeln?

Warum sich selbst versorgen?

Wäre das was? Ein Häuschen im Grünen, ein Garten voller üppiger Gemüsepflanzen, ein Kräuterbeet, ein kleiner Hühnerstall, vielleicht ein Bienenstock? Dahinter ein paar Apfelbäume, ein hoher Nussbaum, eine kleine Scheune, in der die Obstpresse steht …

Natürlich wäre es schön, an einem solch idyllischen Plätzchen zu wohnen und von dem zu leben, was einem buchstäblich vom Garten in den Mund wächst. Dieses Buch richtet sich aber an alle, die gern selbst gärtnern und kochen und Kräuter sammeln, egal ob sie einen Garten haben oder nur ein Fensterbrett.

Gibt es in Ihrer Küche einen Herd, einen Backofen, einen Wasseranschluss und elektrischen Strom? Na bitte – das ist mehr, als die meisten Menschen dieser Erde von sich behaupten können! Es wäre doch gelacht, wenn man mit einem solch reichen Equipment nicht Käse selbst machen könnte und Nudeln und Brot und fruchtige Marmelade. Probieren Sie es einfach aus (Selbstversorgung aus dem Garten: 5 Gemüsearten, die Sie im Winter ernten können).

Ausprobierer werden nicht nur ganz schnell Selbermacher, sie sind schon welche. In diesem Buch heißen Limetten übrigens Zitronen und Schalotten Zwiebeln, der Essig muss nicht vier Jahre in toskanischen Eichenfässern gereift, sondern soll einfach nur Essig sein, und für alle Schokoladenrezepte genügt die schlichte Blockschokolade.

Meeresfrüchte sucht man hier vergebens, dafür wird der Weißfisch vorgestellt, der in allen Flüssen gründelt. Weißfische sind viel besser als ihr Ruf, jeder kann sie angeln und lecker zubereiten, man muss nur wissen wie. Tipps dazu gibt es in diesem Buch. Egal ob eigenes Refugium mit Wochenendhäuschen, Schrebergarten, Stadtacker oder die schöne, freie Natur hinter der letzten S-Bahn Station – das, was man selbst erntet, schmeckt am besten.

Sind Sie viel beschäftigt und haben wenig Zeit? Wie wäre es mit einem langen Sonntagsspaziergang, bei dem Sie im Frühling Bärlauch, Wiesenkerbel und Salbei ernten, am besten körbeweise? Zu Hause schneiden Sie alles klein, mischen es zu einem duftenden Kräuterpotpourri, packen es in die Gefriertruhe und tauen es portionsweise auf, wann immer Sie eine Kräutersahnesoße machen wollen (sehr lecker mit Crème fraîche!).

Oder Sie sammeln Pilze, im Spätsommer auch ein Anlass zu einem schönen Nachmittagsspaziergang. Machen Sie aus Holunderblüten Sekt, aus Holunderbeeren Sirup und Likör. Angeln ist überhaupt die perfekte Erholung.

Dösen Sie! Binden Sie ein Glöckchen an die Angelschnur, damit Sie aufwachen, wenn einer gebissen hat …

Immer mehr Menschen haben Lust, das eigene Gemüse selbst anzubauen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Gesunde Lebensweise und die Freude am Gärtnern sind wichtige Motivationen, doch auch in Deutschland besteht mittlerweile für viele Menschen die echte Notwendigkeit, teures Essen nicht kaufen zu müssen, sondern selbst zu pflanzen und großzuziehen.

Am billigsten erwerben oder pachten kann man Grundstücke und Wiesen übrigens auf dem Land, wo auch die Lebenshaltungskosten niedriger sind. Dieses Buch möchte darum ganz bescheiden auch ein wenig Werbung für das Leben auf dem Land machen.

Womit wir wieder beim Häuschen im Grünen wären (es muss ja nicht gleich ein ganzes Häuschen sein, aber stellen Sie sich vor: ein großer Garten, Tomaten, Blumen, ein paar Hühner, ein Nussbaum, ein Bienenstock …)

Obst und Gemüse

»Bisher gab es auf dem Lande nur Gutsbesitzer und Bauern, aber nun strömen auch die
Stadtleute heraus. Die kleinste Stadt hat jetzt unzählige Sommerhäuschen … Heute trinkt
der Städter erst seinen Tee auf der Veranda seines Häuschen, aber womöglich kommt er
bald auf den Gedanken, seinen Hektar regulär zu bewirtschaften. Dann wird hier ein
Glück, ein Wohlbehagen, ein fröhliches Treiben herrschen …«
Anton Tschechow, Der Kirschgarten

Wie viel Erde braucht der Mensch?

Obst und Gemüse sind Pflanzen. Wir Menschen ernähren uns von Pflanzen, Pflanzen wachsen in der Erde. Fleisch und Milch stammen von Tieren, die sich wie wir von Pflanzen ernähren, die wiederum in der Erde wachsen. Wir brauchen die Erde, um uns zu ernähren. Wie viel Erde aber braucht der Mensch eigentlich?

Leo Tolstoi, der berühmte russische Schriftsteller, hat eine Novelle geschrieben, Wie viel Erde braucht der Mensch?, die sich mit dieser Frage beschäftigt. Darin erzählt er, wie der Großbauer Pachom, eigentlich ein glücklicher und wohlhabender Mensch, nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, und immer mehr Platz und Erde und Hektar haben will.

Lange Zeit geht das gut und Pachom wird immer reicher. Da erfährt er von einem Volksstamm in einer weit entfernten Region, der Land verschenkt. Die ganze Fläche, die man von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang umlaufen kann, erfährt der staunende Pachom, gehört einem hinterher. Er fährt dorthin, wird mit den Leuten handelseinig und beginnt am nächsten Tag bei Sonnenaufgang zu laufen. Doch Pachom ist zu gierig.

Die Sonne steht hoch am Himmel, und dort sieht er noch ein fruchtbares Stück Erde und dort noch einen See, den er umrunden will. Erst am Schluss merkt er, dass er sich verschätzt hat. Er rennt um sein Leben, als er merkt, dass die Sonne untergeht. Atemlos und erschöpft kommt er gerade rechtzeitig an, doch als er die Linie überschreitet, sinkt er tot zu Boden. Da gräbt der Knecht ein Loch in der Erde und legt Pachom hinein: sechs Ellen misst das Stück Land, das Pachom jetzt braucht.

Nachfrage und Angebot

Wie viel Fläche braucht ein erwachsener Mensch in Deutschland, um sich zu ernähren? Sicher nicht so viel, wie Pachom sich einbildete, denn Pachom verwechselte das, was er wirklich brauchte, mit dem, wozu ihn seine Gier verleitete. Für einen Selbstversorger ist es jedoch nicht uninteressant, den Bedarf an Quadratmetern zumindest einmal theoretisch zu wissen.

Das Problem dabei: Man kann die Frage »Wie viel Erde braucht der Mensch?« nicht pauschal beantworten, da der Ertrag einer Fläche von den Anbaubedingungen abhängt, und die sind nun einmal überall verschieden, auch hier in Deutschland. Eine wichtige Bedingung ist das Klima. Es macht einen Unterschied, ob es in einer Region viel regnet oder nicht, ob womöglich bereits im Oktober der Winter einsetzt (zum Beispiel im Harz oder im Erzgebirge) oder ob das Klima eher mild ist (zum Beispiel in der Oberrheinischen Tiefebene).

Eine noch wichtigere Voraussetzung ist die Bodenfruchtbarkeit. Diese können Sie als Gärtner allerdings beeinflussen. Hier gilt: Je kleiner Ihr Grundstück ist, umso größer ist Ihr Einfluss durch Beigaben von Dünger, Mist und Kompost auf die Fruchtbarkeit Ihrer Erde, ja, auf das gezielte Wachstum jeder einzelnen Pflanze.

Trotz der Schwierigkeiten bei der Bedarfserhebung, wie viel Erde nun ein Mensch tatsächlich braucht, gibt es verschiedene Studien, die diese Fläche dennoch auszurechnen versucht haben. Die Berechnung schwankt zwischen 400 und 650 Quadratmetern pro Person, das ist etwas mehr als die durchschnittliche Größe eines bundesdeutschen Bauplatzes. Sie reicht aus, um einen Menschen in Deutschland vollständig vegetarisch zu ernähren, also um Getreide, Kartoffeln, Obst und Gemüse anzubauen. Nehmen wir davon den ungefähren Mittelwert, können wir die Fläche folgendermaßen aufteilen:

Es gibt noch eine andere Berechnung, diese geht nicht davon aus, wie viel der Mensch braucht, sondern wie viel ihm zur Verfügung steht: 1,4 Milliarden Hektar Ackerland gibt es derzeit auf der Erde. Das ist ausschließlich Land, auf dem etwas angebaut wird, Wald und Weideflächen sind nicht mitgerechnet. Teilt man diese Riesenfläche durch die Anzahl der Menschen, die auf der Erde leben, so kommt man auf ungefähr 2000 Quadratmeter Ackerland, das jedem Menschen auf der Erde zusteht.

Das scheint auf den ersten Blick im Vergleich zu dem, was wir tatsächlich brauchen, viel zu sein, doch auf diesem Stück Land muss alles angebaut werden: Getreide, Gemüse, Zuckerrüben, Kaffee, Baumwolle für die Jeans, Wein und Tabak, selbst der Biodiesel muss in die Berechnung mit rein. Da merkt man, dass der Platz schnell kleiner wird. Vollends knapp wird die Sache, wenn der Mensch gern Fleisch isst – zwei Schweine fressen mit ihrem Bedarf an Getreide und Kartoffeln die 2000 Quadratmeter in einem Jahr ratzeputz leer.

2000 Quadratmeter ist ungefähr ein »Morgen«. Ein Morgen war früher das in Europa gängige Flächenmaß, es kennzeichnete die Fläche, die man an einem Morgen mit einem Pferde – oder Ochsengespann umpflügen konnte. Heute werden die Flächen in Quadratmeter bzw. in Ar oder Hektar berechnet. Beispiel:

Wie viel Erde brauchen Sie? Nehmen wir an, Sie haben eine vierköpfige Familie und planen, sich und Ihre Familie mit Gemüse, Kartoffeln und Obst selbst zu ernähren. Da das Getreide nicht dabei ist, kann man von 250 Quadratmetern pro Person ausgehen, das ergibt dann eine Fläche von 1000 Quadratmetern, also 10 Ar, auf denen Sie alles außer Getreide anbauen.

Das ist viel »umgebrochenes« Land, ein kleiner Acker, den Sie schwerlich ganz allein und ohne Hilfe bearbeiten können. Sie bräuchten sehr viel Know-how, vermutlich auch die eine oder andere Maschine oder wenigstens einen freundlichen Bauern aus der Nachbarschaft, der für Sie die Fläche im Herbst pflügt und im Frühjahr mit der Egge glattstreicht. Der Gartenplan muss perfekt, die Sortenauswahl muss groß sein. Alle Familienmitglieder müssen bei der Arbeit mithelfen, besonders bei der Frühjahrsbestellung und im Herbst bei der Ernte. Alle wissen: Sie sind vom Ertrag des Ackers abhängig. Das geht gut, solange das Wetter stimmt.

Doch was passiert bei Trockenheit, bei einem Hagelsturm, bei Spätfrost? Eine vierköpfige Familie auf 10 Ar vollständig selbst zu versorgen, ist ein ehrgeiziges Unternehmen und verlangt viel Engagement. Wenn Sie sich dafür entscheiden wollen, ist das eine tolle Sache, herzlichen Glückwunsch! Wenn Sie bereits einen Garten haben, dann los!

Das Tolle am Gärtnern ist ja, dass man einfach drauflosstarten kann, der Garten verzeiht (fast) alle Fehler, Sie selbst lernen dabei, und es gibt immer ein nächstes Jahr, einen nächsten Frühling, in dem man es besser machen kann. Erscheint Ihnen das viel Arbeit? Sie selbst entscheiden, wie viel Zeit Sie in Ihren Garten investieren und ab wann die Arbeit zur Belastung wird. Vielleicht beruhigt es Sie, wenn Sie erfahren, dass Sie auch mit einer Fläche von 25 Quadratmeter pro Person Ihre Familie durchaus mit Gemüse, Kräutern und Obst teilweise selbst versorgen können. Sogar ein kleines Kartoffelbeet wäre dabei.

Nun hat sich Ihre Fläche auf 100 Quadratmeter (1Ar) reduziert – traurig? Ich rate Ihnen, zunächst einmal mit dieser Gartengröße zu beginnen. Sie werden sehen, eine Fläche von 100 Quadratmeter ist immer noch groß genug, um Frust und Anstrengung zu erleben, aber auch Spaß, das Ich-schaff-das-Gefühl und totale Begeisterung, wenn man im Herbst die Ernte einfährt.

Auf Ihrem einen Ar haben Sie ein Kartoffelbeet, einen Fleck, auf dem Ihre Tomaten stehen (am besten überdacht), ein großes Beet für Ihren Kohl, Beete für Salat, Zwiebeln und Kräuter, vielleicht auch Himbeersträucher. Am Rand, auf einem Rasenstück, das auch zum Garten gehört, stehen ein paar Halbstämme mit Äpfeln, Kirschen oder Birnen.

Ist das Grundstück noch ein bisschen größer, haben Sie vermutlich auch noch Platz für ein Gartenhäuschen, vielleicht mit einer kleinen Veranda, auf die Sie eine Hollywoodschaukel stellen und wohin Sie am Wochenende Freunde einladen können. Im Sommer müssen Sie gießen und im Herbst ernten. Ihr Äckerchen muss von Hand umgegraben, gehackt, eingesät und bepflanzt werden. Das ist viel Arbeit, und Sie werden das Abo Ihres Fitnessstudios vermutlich bald kündigen, da Sie das Krafttraining dort nicht mehr nötig haben. Auch andere Dinge ändern sich.

Zum Beispiel werden Sie sehr bald feststellen, dass Ihr Weg zum Supermarkt immer seltener wird. Das Wichtigste, Kartoffeln, Obst und Gemüse, haben Sie jetzt selbst, und aus all diesen Sachen stellen Sie neue Köstlichkeiten her: Marmelade, Pesto, getrocknete und eingelegte Gemüse, Tomatenmark, Sauerkraut und viele andere leckere Lebensmittel. Sicher – Sie haben Geld investiert, Geräte gekauft, Saatgut und Pflanzen, vielleicht einen Zaun gezogen. Es ist kein Fehler, all diese Ausgaben wenigstens grob zu notieren.

Gleichzeitig sollten Sie, um vergleichen zu können, auch festhalten, wie viel Geld Sie durchschnittlich für einen Supermarktbesuch ausgegeben haben – und Sie werden sehen: Dieser Betrag wird schnell geringer. Der Salat, den Sie im April in die feuchte Erde eingesät haben, wächst rasch und vier Wochen später ist endgültig Schluss mit dem Salateinkauf im Supermarkt.

Hinzu kommt noch ein anderer Spareffekt: Ihre verfeinerten Geschmacksnerven werden sich zukünftig weigern, Gewächshausgemüse toll zu finden. Denn wenn Sie im Frühjahr Ihren ersten dunkelgrünen Kopfsalat, knackige Radieschen, den ersten Eichblattsalat geerntet haben, werden Sie nur noch Ihre eigenen Produkte essen wollen und gar keine Lust mehr haben auf den Supermarkt und die glänzenden Sachen aus der Gemüseabteilung.

Noch einmal: Sie selbst bestimmen, wie weit Ihre Selbstversorgung gehen soll. Sind Ihnen 100 Quadratmeter noch zu groß? Fehlt Ihnen die Zeit dazu? In einem kleinen Stückchen Erde in Ihrem Vorgarten, ja, selbst in Kübeln auf Ihrer Terrasse oder auf Ihrem Balkon können Sie bereits einiges anbauen und das heranziehen, was Ihnen schmeckt. Mögen Sie zum Beispiel gern Tomaten?

Dann konzentrieren Sie sich einfach auf dieses Gemüse. Vielleicht haben Sie Lust, zwischen den Stauden noch ein wenig Salat oder Kräuter anzupflanzen. Das ist ohne Weiteres möglich, sofern Sie Ihren Garten gut gedüngt haben. Je kleiner Ihr Gartenstückchen ist, umso mehr kommt es auf die Düngung an. Mit anderen Worten: Je mehr Kompost und Mist Sie in Ihre Erde »investieren«, umso mehr können Sie aus ihr herausholen.

Im Golf von Neapel, an der Amalfiküste, bauen die Landwirte ihr Gemüse und ihr Obst auf drei verschiedenen Ebenen an: Auf der ersten Ebene gedeiht niedriges Gemüse, vor allem Zwiebeln, die zweite Ebene bilden die Zitronenbäume und über allem erheben sich die drei Meter hohen Weinranken. Das funktioniert deshalb, weil die Erde vulkanischen Ursprungs und überaus fruchtbar ist. Das schaffen Sie auch (Selbstversorgung: Terra Preta – die schwarze Revolution aus dem Regenwald).

Düngen Sie Ihr kleines Grundstück mit viel Kompost und mit verrottetem Mist, dann gibt es keinen Grund, weshalb Ihnen so etwas nicht auch gelingen könnte. Bauen Sie also auf Ihrem kleinen Stückchen Erde ein bisschen mehr Tomaten an als die, die Sie sofort essen können. Aus den Früchten, die Sie nicht verbrauchen, stellen Sie Ihr eigenes Tomatenmark oder Ketchup her – mit genügend Tomaten und ein wenig Know-how können Tomatenmark und Ketchup locker ein Jahr reichen.

Aus dem Basilikum, das zwischen den Tomatenstauden in Ihrer fruchtbaren (und übrigens gut bewässerten) Erde üppig wächst, machen Sie Pesto und füllen es in kleine Gläser. Und zwischen Ihrem Tomaten-Basilikum-Dschungel haben Sie in Ihrem Gärtchen, das zwar klein ist, aber oho, zusätzlich jede Menge Blattsalate angepflanzt. Nudeln machen Sie selbst.

War es schon immer Ihr Traum, vom Supermarkt ein Stückchen unabhängiger zu werden? Voilà! Es ist Ihnen bereits gelungen.

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Literatur:

Frisches Gemüse im Winter ernten: Die besten Sorten und einfachsten Methoden für Garten und Balkon. Poster mit praktischem Anbau- und Erntekalender. 77 verschiedene Gemüse von Wolfgang Palme

Der Selbstversorger: Mein Gartenjahr: Säen, pflanzen, ernten. Inkl. DVD und App zur Gartenpraxis: Storl zeigt, wie’s geht! (GU Garten Extra) von Wolf-Dieter Storl

Meine kleine Farm: Anleitung für Selbstversorger von Miriam Wohlleben

Quellen: PublicDomain/m-vg.de am 03.11.2017

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