Lernunfähig durch elektromagnetische Felder

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Griechische Studie zeigt, dass Hirnareale, die mit Lernen, Gedächtnis und Alzheimer in Verbindung stehen, durch elektromagnetische Felder beeinflusst werden Proteom-Reaktion des Gehirns nach Ganzkörper-Exposition von Mäusen bei Mobilfunk- oder drahtlosen DECT-Basisstationen.

Eine griechische Studie unter Leitung von Adamantia Fragopoulou und Lukas Margaritis hat bedeutsame Proteinveränderungen im Gehirn von Mäusen festgestellt, nach einer Ganzkörperexposition durch die Bestrahlung mit nichtionisierender Strahlung. Wichtige Hirnareale, die für das Lernen, das Gedächtnis und andere Funktionen des Gehirns bei Säugetieren benötigt werden, wurden durch die Mikrowellenstrahlung beeinflusst, einschließlich des Hippokampus, des Kleinhirns und des Frontallappens, bei Expositionen unterhalb der Sicherheitsrichtlinien der ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nicht -ionisierender Strahlung).

Insgesamt wurden 143 Proteine im Gehirn über einen Zeitraum von 8 Monaten durch die Funkfrequenzstrahlung beeinflusst. In der Studie wurde eine dreistündige Handynutzung pro Tag über acht Monate simuliert sowie eine achtstündige DECT-Telefon-Exposition pro Tag über acht Monate. Daneben gab es eine Kontrollgurppe, die einer Scheinexposition ausgesetzt war.

Die Ergebnisse zeigten sowohl Herunterregulierungen wie auch Heraufregulierungen bei den Proteinen. Bei mehreren Proteinen, die im Zusammenhang mit Nervenfunktionen stehen (d. h. das saure Gliasfaserprotein (GFAP), das Alpha-Synuclein, der Gliareifungsfaktor Beta (GMF) und das Apolipoprotein E (apoE)), Hitzeschockproteine und Zytoskelettproteine (d. h. Filamente von Nervenzellen und Tropomodulin), zeigte sich eine Beeinflussung durch die Strahlung, wie auch beim Stoffwechsel von Proteinen des Gehirns (d. h. Aspartat Aminotransferase, Glutamatdehydrogenase), bei beinahe allen untersuchten Hirnarealen.

Adamantia F. Fragopoulou, M.Sc., Doktorandin an der Fakultät für Zellbiologie und Biophysik an der Universität von Athen, Griechenland, leitende Autorin der Studie sagt: „Unsere Studie ist wichtig, denn sie zeigt zum ersten Mal Proteinveränderungen im Gehirn von Mäusen nach der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern und dies insbesondere in den sehr wesentlichen Arealen wie dem Hippocampus, dem Kleinhirn und dem Frontallappen, welche alle beim Lernen, beim Gedächtnis und anderen komplexen Funktionen des Gehirns von Säugern eine Rolle spielen. Wir haben gezeigt, dass 143 Proteine durch elektromagnetische Strahlung verändert werden, wozu Proteine gehören, welche bisher mit Alzheimer, Glioblastomen, Stress und dem Stoffwechsel in Zusammenhang gebracht wurden. Nach eigener Einschätzung wird erwartet, dass diese Studie das Verständnis über solche gesundheitliche Auswirkungen erhellen wird, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Gedächtnisstörungen und Hirntumore, welche alle in Zusammenhang stehen mit der Funktionsweise der veränderten Hirnproteine.“

Lukas H. Margaritis, PhD, Professor Emeritus (seit September 2010) für Zellbiologie und Strahlenbiologie, Fakultät für Zellbiologie und Biophysik an der Universität von Athen, Leiter der Athener Forschungsgruppe:´ „Diese Vorgehensweise mit hohem Datendurchsatz (Massenbeschreibung der Biomoleküle, ähnlich Microarrays, welche die gesamten Gene eines Organismus analysieren) wie bei der Proteomik wurde bislang in der EMF-Forschung bei Hirngeweben nach Ganzkörperexposition von Modelltieren (Mäusen) bei SAR-Werten unterhalb der Empfehlungen der ICNIRP noch nie angewendet. Dies ist auch das erste Mal, dass die Strahlung der Basisstationen von schnurlosen DECT-Telefonen bei Labortierstudien mit einbezogen wird,…Die Folgerung aus dieser Arbeit ist, dass Leute sehr vorsichtig sein sollten, wenn sie Handys direkt an ihrem Körper verwenden (insbesondere direkt neben dem Gehirn), wohingegen die Basisstationen schnurloser DECT-Telefone so weit wie möglich von Orten entfernt liegen sollten, an denen Menschen viele Stunden am Tag verbringen, von Kindern aller Altersgruppen ganz zu schweigen.“

Handynutzung und Aufmerksamkeitsstörung ADHS

Fötale hochfrequente Feld-Exposition bei 800-1900 MHz-Mobiltelefonen beeinflusst die Entwicklung des Nervensystems und das Verhalten bei Mäusen. Handystrahlung könnte die Gehirnentwicklung von Ungeborenen im Mutterleib stören. Hinweise darauf haben Forscher in Experimenten mit Mäusen gefunden. Setzten sie trächtige Mäuseweibchen der elektromagnetischen Strahlung eines Mobiltelefons aus, entwickelten deren Jungen später Verhaltensstörungen. Diese glichen denen von menschlichen Kindern mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS. Die im Mutterleib der Strahlung ausgesetzten Mäuse seien hyperaktiv, weniger ängstlich und hätten Gedächtnisprobleme gezeigt, berichten die Forscher im Fachjournal „Scientific Reports“.

Die Strahlenbelastung im Mutterleib löste bei den Mäusejungen auch physiologische Veränderungen im Gehirn aus. Dadurch war die Übertragung des Hirnbotenstoffs Glutamat bei diesen Tieren gestört. Betroffen von diesen Veränderungen sei vor allem der sogenannte präfrontale Cortex, ein Hirnzentrum, das auch bei ADHS eine wichtige Rolle spiele, sagen die Forscher. „Dies ist der erste experimentelle Nachweis von krankhaften Veränderungen der Hirnfunktionen, die durch eine Belastung mit Handystrahlung im Mutterleib hervorgerufen wurden“, schreiben Tamir Aldad von der Yale University in New Haven und seine Kollegen. Es sei nicht verwunderlich, dass man ähnliche Effekte in Studien mit erwachsenen Tieren bisher nicht gefunden habe.

Denn das Gehirn Ungeborener reagiere besonders sensibel auf Umwelteinflüsse. Noch könne man diese bei Mäusen beobachteten Effekte nicht einfach auf den Menschen übertragen, betonen die Forscher. Aber auch beim Menschen wisse man, dass es während der Entwicklung des Fötus kritische Zeitfenster gebe, in denen das Gehirn besonders empfindlich für Umwelteinflüsse sei. „Wir brauchen jetzt weitere Experimente, um herauszufinden, ob eine Strahlenbelastung im Mutterleib beim Menschen ein Risiko bedeutet“, meinen Aldad und seine Kollegen.

Für ihre Studie hatten die Forscher 53 trächtige Mäuseweibchen in Käfigen gehalten, auf deren Oberseite ein angeschaltetes Handy befestigt war. Bei der Kontrollgruppe blieb dieses Handy ausgeschaltet. Das Mobiltelefon sendete Strahlung mit einer spezifischen Absorptionsrate (SAR) von weniger als 1,6 Watt pro Kilogramm (W/ kg). Die gesetzliche Obergrenze in der Europäischen Union liegt bei 2 W/kg. Die Forscher unterzogen den Nachwuchs aller Mäuseweibchen mehreren Tests, die im Abstand mehrerer Wochen wiederholt wurden. Geprüft wurden das Gedächtnis der Tiere, die Ängstlichkeit und die Aktivität.

In allen Tests habe man signifikante Unterschiede zwischen den bestrahlten und den unbestrahlten Mäusen festgestellt, sagen die Wissenschaftler. Weitere Tests enthüllten auch die zugrundeliegenden neurophysiologischen Unterschiede.

Literatur:

Nebenwirkung Handy: Schaden Mobiltelefone unserer Gesundheit? von Erik R Huber

Die Lüge der digitalen Bildung: Warum unsere Kinder das Lernen verlernen von Gerald Lembke

Im Netz der Frequenzen: Elektromagnetische Strahlung, Gesundheit und Umwelt. Was man darüber wissen muß von Franz Bludorf

 

Volltext: http://www.nature.com/ srep/2012/120315/srep00312/full/ srep00312.html

Zusammenfassung im emf-portal: http://www.emf-portal.de/ viewer.php?l=g&aid=20377

Presseberichte: http://www.nature.com/ srep/2012/120315/srep00312/full/ srep00312.html

http://www.welt.de/gesundheit/ article13924176/Handystrahlungloest-ADHS-Symptome-bei-Maeusenaus.html

http://www.abendblatt.de/ratgeber/ gesundheit/article2217374/ADHSaehnliche-Symptome-durchHandystrahlung.html

Quellen: PublicDomain/mobilfunkstudien.org 03/2012

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