Langsam vom Erdboden verschluckt: 5 berühmte Städte versinken unaufhaltsam (Video)

Auf der ganzen Welt beobachten Geologen das Phänomen der Subsidenz – dabei senken sich ganze Landstriche langsam aber stetig ab.

Neben tektonischen Faktoren machen Forscher in dicht besiedelten Gebieten vor allem das Abpumpen von Grundwasser für die Nutzung in privaten Haushalten, in Industriebetrieben und in der Landwirtschaft dafür verantwortlich.

Denn durch die Entnahme von Grundwasser verändern sich die Schluff- und Lehmschichten im Untergrund – sie verdichten sich, wodurch die darüber liegende Erdoberfläche absackt.

Ein besonders großes Problem stellt Subsidenz für Städte in Küstennähe oder in Mündungsgebieten großer Flüsse dar. Hier steigt die Gefahr von Überschwemmungen und damit die Gefahr von schweren Personen- und Sachschäden erheblich an (7.000 Gasblasen wölben sich in Sibirien auf (Videos)).

Im schlimmsten Falle drohen die Städte sogar unter den Meeresspiegel abzusinken. Wir stellen einige betroffene Metropolen vor (Titelbild: Subsidenz in Guangzhou, China).

Ho-Chi-Minh-Stadt und ihr träger Untergrund

Um gleich einige Zentimeter pro Jahr senkt sich die größte Stadt Vietnams im Delta des Saigon-Flusses ab – erst im vergangenen Jahr gab es in Ho-Chi-Minh-Stadt schwere Überschwemmungen. Diese wurden zwar durch Starkregen ausgelöst und nicht durch Subsidenz.

„Aber die Absenkung der Stadt erschwert die Beseitigung der Wassermassen“, so der niederländische Geograf Gilles Erkens, der bei dem halbstaatlichen Forschungsinstitut Deltares und der Universität Utrecht zu Subsidenz in Ballungsräumen forscht.

„Die Überflutungen dauern also länger und richten größere Schäden an als in der Vergangenheit.“ Zwar schränkt die Regierung das Abpumpen von Grundwasser ein, doch die Maßnahme hat bisher nur geringfügige Auswirkungen. Forschern zufolge ist der wahrscheinlichste Grund dafür die physikalische Trägheit des Untergrunds (Folgen der Erdgas- und Wasserförderung: Absackende Metropolen).

Tokio hatte sich um vier Meter abgesenkt

Die Hauptstadt von Japan ist ein glänzendes Beispiel für den erfolgreichen Kampf gegen Subsidenz. Schon in den 1960er-Jahren begann die japanische Regierung damit, das Abpumpen von Grundwasser für den Privatgebrauch immer weiter einzuschränken und es für industrielle Zwecke sogar schrittweise ganz zu verbieten.

Den größten Teil des Wasserbedarfs der Stadt decken heutzutage Reservoirs in den Bergen über komplexe Pipelinesysteme ab. Die Mühen haben sich gelohnt: Nicht nur das Absacken Tokios konnte gestoppt werden, die Metropole hat sich in jüngster Zeit sogar wieder leicht in die entgegengesetzte Richtung bewegt.

„Tokio hatte sich um etwa vier Meter abgesenkt“, so Subsidenz-Experte Erkens. „Seit dem Erfolg der Gegenmaßnahmen hat sich die Stadt aber schon wieder um etwa 25 Zentimeter angehoben.“ Das allerdings bringt auch unerwartete Probleme mit sich.

So musste Erkens zufolge ein Bahnhof aus den 1950er-Jahren – als der Grundwasserdruck unter Tokio sehr niedrig war – inzwischen im Untergrund verankert werden, weil er durch den sich wieder erhöhenden Druck in den Folgejahren buchstäblich über seine unmittelbare Umgebung hinausgewachsen wäre.

Dhaka steht bei der Problembekämpfung am Anfang

Einer der neuesten Einträge auf der Liste der von Subsidenz betroffenen Ballungsräume ist die Hauptstadt von Bangladesch. Erst kürzlich haben Forscher anhand von Satellitenaufnahmen bestätigt, dass sich die 17-Millionen-Metropole absenkt.

Wie auch in anderen Städten ist die Ursache das Abpumpen von Grundwasser – 87 Prozent des Wasserbedarfs Dhakas werden laut dem Forschungsinstitut Deltares so gedeckt. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten steht Dhaka bei der Subsidenzbekämpfung jedoch noch ganz am Anfang.

Eine erste wichtige Maßnahme wäre eine Entnahmebeschränkung für Grundwasser. Menschen und Unternehmen müssten ihren Wasserbedarf dann auf andere Weise decken. Zwar gibt es dafür in der Umgebung ausreichend Oberflächenwasser, allerdings ist dieses häufig durch Industrieabwässer verseucht.

Die Aufbereitung ist technisch anspruchsvoll und die dafür nötigen Klärwerke und Pipelinesysteme sind teuer. Für ein Entwicklungsland wie Bangladesch ist das eine kaum zu stemmende Investition.

Venedig: Übergewicht lässt die Lagunenstadt weiter absinken

Das klassische Beispiel für eine versinkende Stadt ist Venedig. In der Tat ist Subsidenz durch Grundwasserentnahme einer der Gründe dafür, dass der Markusplatz regelmäßig unter Wasser steht. Wie auch Tokio hat Venedig reagiert und großen Industrieunternehmen das Abpumpen von Grundwasser verboten.

Ein Erfolg stellte sich aber nur bedingt ein: Obwohl die Abwärtsbewegung deutlich verlangsamt werden konnte, versinkt Venedig weiterhin in der die Stadt umgebenden Lagune. Der Grund: Venedigs großes Gewicht lastet zu schwer auf dem weichen Untergrund.

Shanghai hat sein Problem erkannt

Auch in China haben die Behörden erkannt, dass Grundwasser und Subsidenz in direktem Zusammenhang stehen. In der 25-Millionen-Metropole Shanghai wird entnommenes Wasser daher durch aktive und passive Maßnahmen ersetzt – in der Folge konnte sich der Grundwasserpegel stabilisieren und die Subsidenz etwas eingeschränkt werden.

Zwar gibt es nach wie vor Schäden an Gebäuden und Straßen durch die Landabsenkung. Trotzdem hat das Beispiel gezeigt, dass aktive Maßnahmen zum Erhalt der Grundwasserbestände eine nachhaltige Nutzung ohne wesentliche Subsidenz möglich machen.

(Zwei Häuser in Chuansha, China, sinken weiter ab, sodass sich die Gebäude oben berühren, Bewohner befürchten einen Zusammensturz)

Allerdings, so Forscher, müssen sich dazu die im Durchschnitt zurückgeführten Wassermengen mit den durchschnittlichen Entnahmemengen decken (Hunderte von Methangas-Lecks in US-Städten identifiziert – New Orleans versinkt).

 

Video: Sand ist heutzutage Bestandteil zahlreicher Alltagsprodukte, häufiger noch als Erdöl. Wir finden Sand in Nahrungsmitteln, Kosmetika, Putzmitteln, aber auch in elektronischen Produkten wie Computern, Handys und Kreditkarten.

Der größte Sandbedarf entsteht jedoch durch den weltweiten Bauboom auf Grund des Bevölkerungswachstums und der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern. Stahlbeton besteht zu einem Drittel aus Zement und zu zwei Dritteln aus Sand.

Angesichts dieses Bedarfs wurde Sand in den letzten Jahren zu einer Ressource von entscheidender Bedeutung. Wüstensand ist – man mag es kaum glauben – nicht zur Betonverarbeitung geeignet. Deshalb haben Baukonzerne bislang Sand aus Flussbetten oder Kiesgruben abgebaut.

Doch dieser Vorrat geht langsam zur Neige, und so hat die Bauwirtschaft den Meeresboden ins Visier genommen – eine ökologische Zeitbombe, denn es verschwinden ganze Inseln und Städte!

Literatur:

Tore zur Unterwelt: Das Geheimnis der unterirdischen Gänge aus uralter Zeit … von Heinrich Kusch

Die Top 100 der unglaublichsten Erscheinungen

Der Klima-Schwindel – Wie die Öko-Mafia uns abzockt

Quellen: PublicDomain/weather.com am 06.04.2017

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