Flüchtlinge, Kriegstreiber und Solidarität passen nicht zueinander

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Heutzutage ist der Kampf um Demokratie, um Solidarität, um einen Epochenwandel ein Imperativ.

Ich habe 24 Jahre lang für das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) gearbeitet. Ich war 20 Jahre und 16 Tage im Exil außerhalb meines Landes. Zuflucht ist mir also nichts Fremdes, weder in der Theorie noch in der Praxis. Das syrische Kleinkind in seinem kleinen roten Pullover am Strand im ewigen Schlaf verlangt radikale Antworten. Ich beziehe mich nicht nur auf die Antworten wie, denjenigen Zuflucht zu gewähren, die darum ersuchen. Dazu hat der UN-Hochkommissar Antonio Guterres bereits gesagt: „Europa kann nicht weiter auf diese Krise mit einer bruchstückhaften oder abgestuften Herangehensweise reagieren. Kein Land alleine kann sich dem stellen, und kein Land kann seinen Anteil verweigern.

Außergewöhnliche Umstände erfordern eine außergewöhnliche Antwort. So weiter machen, als ob nichts geschehe, wird das Problem nicht lösen. Bis jetzt haben in diesem Jahr mehr als 300.000 Personen ihr Leben bei der Überquerung des Mittelmeers riskiert. Mehr als 2.600 haben diese gefährliche Überfahrt nicht überlebt, darunter Aylan, ein dreijähriges Kind, dessen Foto die Herzen der Weltöffentlichkeit erschüttert hat.“ Und ich würde dem hinzufügen: die reichen Länder müssen eine Antwort geben, die Reichen müssen darauf antworten, nicht nur Europa.

Vor einigen Jahren empfingen wir in unserem Haus in Quito Funktionäre und Funktionärinnen der Vereinten Nationen. Sie hatten in Syrien und in der Türkei gearbeitet, einer war auf dem Sprung in den Irak. Wir alle stimmten darin überein, dass es Zeit sei, in diesem Teil der Erde „mit den Diktaturen Schluss zu machen“. Sie meinten dabei Muammar al-Gaddafi, Baschar al-Assad, Saddam Hussein war noch nicht gestürzt. Natürlich meinten sie nicht das Königreich Jordanien, die Arabischen Emirate oder irgendeinen anderen Scheich aus dem Bündnisumfeld der USA oder der weltumspannenden Erdölkonzerne. Ich konnte weder meine Augenbrauen noch meine Zunge im Zaume halten. Die Unterhaltung wandte sich anderen Themen zu, aber diese Leute, im Grunde naiv oder kämpferisch und humanitär an der Oberfläche ihrer kleinen Herzen, beförderten diese zivilisatorischen Kriege vom Westen her.

Der Islamische Staat ist eine Ausgeburt der CIA, der Scheichs und Könige, und der Europäischen Union mit ihren äußerst obskuren Geheimdiensten. Die Zerstörung des Irak, die Bombardierung und Ermordung von Gaddafi und die nachfolgende Zerstörung Libyens, die Aggression gegen Syrien, und vergessen wir Afghanistan nicht, sind voller und bewusster Bestandteil der imperialen Kriege. Keinem fällt ein Nein ein, keinem fällt ein zu sagen: Hören wir damit auf! Keinem fällt es jemals ein anzuordnen, wirklich die Waffenproduzenten zu verfolgen, ihre Konten in den Steuerparadiesen derselben Gangster zu untersuchen, die Banker festzunehmen, die sich wie während des Nazifaschismus mit den Erzeugern des Todes und mit den Goldzähnen der Toten bereichern.

Die Epoche verlangt einen Wandel. Der Hochkommissar wird seiner Funktion gerecht und erbittet mehr Hilfe, mehr Solidarität, mehr Unterstützung. Das Kind Aylan in seinem roten Pullover hatte nie um Zuflucht gebeten, es wollte zu Hause bleiben bei seinen Freunden und seinen Spielsachen. Der imperiale Krieg warf es aus seinem Haus. Die grenzenlose Habgier tötete seinen fünfjährigen Bruder, seine Mutter und die 16 Verwandten, die durch die Hände des Islamischen Staates getötet wurden. 84, Sie hören richtig, „84 existierende Personen verfügen laut Oxfam über die gleichen Mittel wie vier Milliarden Personen, die Hälfte der Menschheit“, schreibt Frei Betto. An den Händen dieser 84 Personen klebt das Blut der Syrer, Libyer, Afghanen, Iraker, Afrikaner und Lateinamerikaner beziehungsweise der armen Angloamerikaner, ohne die Asiaten mitzuzählen und all die anderen, die in meiner Aufzählung fehlen.

Vielleicht rührt das Foto des syrischen Kleinkindes an das Gewissen und man spendet an das UNHCR oder irgendeine humanitäre Nichtregierungsorganisation, oder vielleicht nicht einmal das. Was wir aber wissen, ist, dass heutzutage der Kampf um Demokratie, um Solidarität, um einen Epochenwandel ein Imperativ ist, so wie auch der Kampf um die Verteidigung unserer Erde.

Seien wir erneut Realisten, „verlangen wir das Unmögliche“, demokratisieren wir die Wirtschaft und unsere Nationen, schützen wir unsere Friedenszonen in der Celac (1) und der Unasur (2), verteidigen wir das, was wir in unseren neuen Demokratien errungen haben und schreiten wir voran zu sozialen und staatsbürgerlichen Errungenschaften in Nordamerika und in Europa.

„Die Reichen der Welt wissen nur allzu gut, dass die Demokratisierung der Wirtschaft – was eine Erhöhung des Einkommens der Ärmsten bedeutet – die Abschaffung ihres Lebens in Luxus und ihrer Privilegien bedeutet“, wieder zitiere ich Frei Betto. Haben wir keine Angst davor, vom Unmöglichen zu träumen, auch wenn es immer nur stückchenweise ist. Das ist eine Einladung an alle, machen wir uns dafür auf den Weg, von der Verteidigung der radikal-bürgerlichen Revolution bis hin zur Eroberung einer neuen Welt. Machen wir uns auf, ohne zu schwanken und zu zögern.

Literatur:

Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘ von Jürgen Todenhöfer

Exodus: Warum wir Einwanderung neu regeln müssen von Paul Collier

„Neue Weltordnung“ – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie? (Kaplaken) von Manfred Kleine-Hartlage

Böse Gutmenschen: Wer uns heute mit schönen Worten in den Abgrund führt von Bernd Höcker

Luis Varese kommt aus Peru, war dort aus politischen Gründen in Haft und kam auf internationalen Druck frei, musste jedoch das Land verlassen. 1987 begann er seine Arbeit für das UNHCR in Nicaragua, später in Brasilien und Ecuador. Heute arbeitet er als Journalist und Schriftsteller

Verweis:

1. Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten
2. Union Südamerikanischer Nationen

Quellen: twitter.com/amerika21.de vom 21.09.2015

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