Archivdokumente eröffnen: Coco Chanel als Nazi-Spionin registriert

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Eine der berühmtesten Französinnen des 20.Jahrhunderts, die Modedesignerin Coco Chanel wurde während des Zweiten Weltkriegs als Agentin des deutschen Geheimdienstes geführt.

Laut der Agentur Associated Press ergaben das am Mittwoch veröffentlichte Archivdokumente der Behörde jener Zeit.

Das Chanel-Dossier soll auch einen Brief einer anonymen Quelle aus Madrid an die französische Widerstandsbewegung enthalten. Darin heißt es, die „verdächtige“ Chanel, hätte in den Jahren 1942 bis 1943 ein Verhältnis mit Baron Günther von Dincklage gehabt, einem Botschafts-Attaché, der angeblich selbst im großen Stil Agitation und Spionage betrieben habe. Chanel könnte auch als Agentin für ihn gearbeitet haben.

Der Archivbeauftragte der französischen Geheimdienste, Frédéric Queguineur, habe den Journalisten erläutert, so die Agentur, dass die Geheimdienste Hitler-Deutschlands Coco Chanel als ihre Agentin registriert hätten (Internationale Allianz mit Hitler (Teil 2): IBM, BIZ, Chase – die Schweiz- und Frankreich-Connection (Video)).

Sie könnte eine Informationsquelle gewesen sein oder aber für die Deutschen tatsächliche Spionagearbeit geleistet haben. Allerdings ist bislang ungewiss, ob Madame Chanel selbst überhaupt von diesem Status gewusst habe.

Bei Kriegsbeginn hatte Chanel ihr Modehaus und ihre Geschäfte geschlossen. Nach der Festnahme ihres Neffen hatte sie die deutschen Behörden kontaktiert. Nach der Befreiung Frankreichs hatte man ihr Kollaboration vorgeworfen und sie ausgewiesen.

Früher schon mutmaßten einige Historiker, Coco Chanel habe den Geheimdiensten nicht nur Informationen geliefert, sondern auch an mehr als zehn Spionagemissionen teilgenommen(4 Gründe, warum der Hitlergruß der jungen Queen kaum ein Versehen sein konnte (Video)).

Der schwarze Engel: Ein Leben als Nazi-Agentin

Wie geschah es, dass aus dem Waisenkind Gabrielle Chasnel die mondäne Coco Chanel wurde? Und was brachte sie dazu, sich als Agentin für die deutsche Abwehr anwerben zu lassen?

Eine Spur führt zu dem deutschen Baron Hans Günther von Dincklage, mit dem sie während der Besetzung Frankreichs eine Affäre hatte – ein Sonderbeauftragter des Reichspropagandaministeriums.

Aber war es verblendende Liebe allein, die sie danach trachten ließ, jüdische Geschäftspartner zu enteignen und mit dem deutschen Geheimdienst zu kooperieren?

Anhand zahlreicher Dokumente und bisher nicht veröffentlichten Archivmaterials präsentiert der Autor Hal Vaughan erstmals das ganze Ausmaß der Verstrickung Coco Chanels mit der Nazi-Besatzungsmacht.

»Was sich liest wie ein Plot von Quentin Tarantino, ist Stoff einer neuen Skandalbiografie.«
Sebastian Hammelehle, Spiegel Online 22.08.2011

Codenamen „Westminster“

Der Journalist Hal Vaughan arbeitete für das US-Außenministerium. Er stolperte zufällig über brisante Dokumente beim französischen Staatsschutz: Akten, in denen Gabrielle Chanel als Agentin mit dem Codenamen „Westminster“ geführt wird. Coco Chanel wird von ihm als Nazi-Agentin entlarvt.

„Sie war eine Vermittlerin“, sagt Vaughan. „Chanels Job war es, mit Hilfe ihres großen Beziehungsnetzes primär Kontakte für die deutsche Abwehr, den Nazi-Geheimdienst zu knüpfen. Später sollte sie sogar für ein Abkommen vermitteln zwischen Himmler und Churchill. Sie schaffte es zwar nicht, aber sie versuchte es.“

Für ihre Dienste gewährten die Nazis Coco Chanel Privilegien. Während der Besetzung von Paris durfte sie im Hotel „Ritz“ logieren – mit ihrem Geliebten, Baron Hans Günther von Dincklage, einer ihrer zahllosen Affären, doch diese hatte Brisanz: Dincklage war ein wichtiger Nazi-Geheimdienstler.

Warum nur schlief die französische Stil-Ikone mit dem Feind? „Chanel war eine chronische Opportunistin“, so Vaughan.

„Wann immer sich ihr eine Gelegenheit für eine Machtposition bot, ergriff sie sie. Das machte sie ihr ganzes Leben lang.“ Coco Chanel nutzte ihre Nazibekanntschaften zum eigenen Vorteil und war eine egoistische Kollaborateurin und Antisemitin. „Ich kann ihnen mindestens vier Biografien zeigen, in denen die schrecklichsten antisemitischen Äußerungen von ihr belegt sind“, sagt der Autor.

„Sie wollte ihr Parfüm-Business zurück haben“

Auch in ihr legendäres Parfum „Chanel Nr. 5″ mischen sich hässliche Aromen. 1924 verkaufte sie die Rechte zur Produktion des Duftes an die jüdische Familie Wertheimer. Im Krieg wollte sie die Kontrolle wieder an sich reißen. “

Sie wollte ihr Parfüm-Business zurück haben“, so Vaughan. „Und wie macht man das? Man geht zu den Nazis und sagt: Es gibt da doch Gesetze, die den Juden Besitz verbieten. Der Mann, zu dem sie ging, hieß Kurt Blanke. Er war wirklich ein sehr schlimmer Mensch. Er konfiszierte reihum jüdisches Eigentum und überschrieb es auf Arier.“ (Geschäft mit Hitler: 11 deutsche Unternehmen und ihre dunkle Nazi-Vergangenheit)

Coco Chanel war durch und durch Geschäftsfrau – ohne Skrupel und Moral. Doch als 1944 de Gaulle und seine Truppen Paris befreiten, kam sie buchstäblich ungeschoren davon. Nicht wie andere Frauen mit deutschen Liebhabern, die kahlköpfig durch die Straßen getrieben wurden.

Coco Chanel wurde zwar als Kollaborateurin verhaftet und verhört, aber schnell wieder freigelassen. Man vermutet, auf Anweisung ihres Bewunderers Winston Churchill. Sie setzte sich in eine Villa in der Schweiz ab und ließ Gras über die Sache wachsen.

Rentabler Exportfaktor

1954 lancierte Coco Chanel ihr Comeback in Paris und keiner lüftete den Mantel des Schweigens. Erst jetzt, 40 Jahre nach Cocos Tod, wird die Firma Chanel mit der braunen Vergangenheit der Modezarin konfrontiert. Doch die Firma weist alle Vorwürfe zurück.

„Sie ist Coco Chanel – ein unglaublich rentabler Exportfaktor für Frankreich“, so Vaughan. „Den zerstört man nicht einfach so. Und das Ganze ist nicht gut für die Ikone der französischen Mode und der französischen Kultur. Die will man in Frankreich doch hochhalten und nicht schädigen.“

Hal Vaughans Enthüllungen aber belegen: Coco Chanels weiße Weste hat hässliche braune Flecken.

Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt. von Tilman Knechtel

Hitlers Flucht Geheime Reichssache von Sven Peters

Hitlers amerikanische Lehrer: Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung vonHermann Ploppa

Verschwiegene Schuld: Die alliierte Besatzungspolitik in Deutschland nach 1945 von James Bacque

Quellen: PublicDomain/hoffmann-und-campe.de/3sat/de.sputniknews.com am 17.03.2016

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