Völker aus Afrika ziehen Deutschland wegen Völkermord vor Gericht

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Die afrikanischen Hereros und Nama wollen am Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag gegen Deutschland vor Gericht ziehen. Für den „Genozid“ von 1904, der vom Deutschen Kaiserreich begangen wurde, fordern sie Reparationszahlungen.

Aktivisten der Hereros und Nama aus Namibia bereiten sich darauf vor, gegen Deutschland vor Gericht zu ziehen. Sie haben angesichts des „Genozids“ an den Hereros im Jahr 1904 durch das Deutsche Kaiserreich direkte Gespräche mit der Bundesregierung gefordert.

Die Bundesregierung soll dieses Angebot nach Angaben der Deutschen Welle zurückgewiesen haben. Deutschland hat bisher keine offizielle Entschuldigung an das Volk der Hereros verkündet, so das Blatt (Bild: Sammelbildchen von Aecht Franck Kaffeezusatz (1905). Von 1904 bis 1908 erhoben sich die Herero gegen die Deutsche Kolonialmacht).

Die namibische Ovaherero Traditional Authority (OTA) hatte bereits im Mai berichtet, dass sie vor das Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag ziehen wolle.

„Die deutsche Regierung muss sich nun auf die reale Aussicht einstellen, dass ein Schlichtungsprozess stattfindet, der das Potenzial hat, Deutschland wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit als internationalen Paria-Staat zu erklären“, zitiert New Era den OTA-Sprecher Bob Kandetu. Deutschland habe alle Angebote, die Reparationsfrage durch direkte Gespräche zu lösen, ignoriert (Zwei-plus-Vier-Vertrag: „Wir wollten ja keinen Friedensvertrag“).

Doch nicht nur Namibia, sondern auch Botswana will gerichtlich gegen Deutschland vorgehen. „Wir sind damit beschäftigt unsere Leute zu mobilisieren, um dem Beispiel unseres Volks in Namibia zu folgen (…). Wir sind diejenigen, die direkt vom Genozid im Jahr 1904 betroffen gewesen sind, weil wir vertrieben wurden und unserer Heimat beraubt wurden “, zitiert New Era den Sprecher den Sprecher der Gruppe für Reparationen und Völkermord, Jezenga Uneza (Wie ein 100 Jahre alter britischer Kolonialvertrag weiterhin den Nahen Osten prägt (Videos)).

Die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet über die Vorkommnisse im Jahr 1904 im heutigen Namibia:

„Im Oktober 1904 erhob sich das Volk der Nama, nachdem viele deutsche Siedler gefordert hatten, mit den Hereros auch gleich die Nama auszurotten. Diese vermieden jedoch offene Schlachten und begannen einen Guerillakrieg. Die deutsche Regierung reagierte darauf mit einer Politik der ,verbrannten Erde‘.

Der Besetzung und Vergiftung von Wasserstellen fielen Tausende Nama zum Opfer. In Berlin sah man das brutale Vorgehen als gerechtfertigt an. Generaloberst von Schlieffen erklärte, ein „Rassenkrieg“ könne nur mit der Vernichtung einer der beteiligten Parteien enden.

Es gab jedoch auch Widerstand von Reichstagsabgeordneten gegen diesen ,barbarischen Akt der Kriegsführung‘ und so wurde v. Trotha im Dezember 1904 angewiesen, die Vernichtung zu stoppen und ,Konzentrationslager für die einstweilige Unterbringung und Unterhaltung der Reste des Hererovolkes‘ einzurichten. Doch auch dort setzte sich die Politik der Vernichtung fort.

»Innerhalb der Deutschen Grenze wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und keine Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auch auf sie schießen«, so der Vernichtungsbefehl des deutschen Generalleutnants Lothar von Trotha.

Die Gefangenen wurden zu Zwangsarbeit eingesetzt. Zumindest die Deportation der Herero in die Konzentrationslager auf der Haifischinsel und in Swakopmund und ein leben unter elendsten Bedingungen sollten den Tod der meisten Häftlinge herbeiführen. Die Bilanz des Vorgehens kaiserlicher Truppen war verheerend und ist bis heute in Namibia spürbar.

Lebten vor dem Krieg 80.000 Hereros unter deutscher Herrschaft, so waren es 1911 noch 15.130. Weitere 3.000 Herero hatten in einer benachbarten britischen Kolonie Zuflucht gesucht. Die Hälfte von einst 20.000 Nama starb im gleichen Zeitraum (Großbritannien: Belastende Dokumente aus Kolonialzeit vernichtet).

Das Land der Herero und Nama wurde beschlagnahmt und später an europäische Siedler verkauft. Auch nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft 1915 erhielten die Herero und Nama ihr geraubtes Land nicht zurück. Heute leben wieder 122.000 Herero und 61.000 Nama in Namibia. Trotz ihrer beeindruckenden Bevölkerungszahl ist ihre soziale und wirtschaftliche Lage sehr schwierig.“ (Afrika: Konzentrationslager im Kolonialismus)

  

Die von den Anwälten gesetzte Frist zur Äußerung bis zum 1. Mai 2016 ließ die Bundesregierung reaktionslos verstreichen, gab Bob Kandetu am 17. Mai bekannt. Kandetu erklärte, er habe die deutsche Regierung bei mehreren Gelegenheiten dazu aufgefordert, zu reagieren, zuletzt am 4. Oktober 2015 im Rahmen einer internationalen Medienveranstaltung in Otjinene.

Der deutsche Parlamentspräsident Norbert Lammert habe auch öffentlich erklärt, dass die Handlungen an dem Nama und Ovaherero in Südwestafrika zwischen 1904 und 1908 einen Völkermord darstellten.

Literatur:

Die deutschen Katastrophen 1914 bis 1918 und 1933 bis 1945 im Großen Spiel der Mächtevon Andreas von Bülow

Die 13 satanischen Blutlinien (Band 1): Die Ursache vielen Elends und Übels auf Erden (Die 13 satanische Blutlinien) von Robin de Ruiter

Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute von Wolfgang Effenberger

Was Sie nicht wissen sollen!: Einigen wenigen Familien gehört die gesamte westliche Welt – und nun wollen sie den Rest! von Michael Morris

Quellen: PublicDomain/Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten/nachrichtenxpress.com am 10.06.2016

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5 comments on “Völker aus Afrika ziehen Deutschland wegen Völkermord vor Gericht

  1. Und Gott befahl Israel, im Land Kanaan, alle zu töten bis auf das letzte Kind, (dam mit kein Kananieter im 21. Jhr Schadensersatz in Millardenhöhe von Euch fordere…).
    Oder MementMeine Oma, wurde von Russen bedroht, die sie vergewahltigen wollten. Glücklicherweise hatte sie einen Wecker bei der beim runterfallen der Taschen klingelte, der Schreck reichte um zu entkommen.
    Meine anderen Großeltern hatten einiges an Land, dummer Weise hat man Sie nicht durch wegnahme ententeigent sondern, durch Verkaufszwang. Weswegen man sich nun gegen strâubt es meiner familie zurück zu geben. (Kann man da nicht auch Ertragsverlust plus Rückgabe fordern?
    Buchveröffentlichungen werden aufgehalten, obwohl sie nicht Rassistisch oder der gelichen sind; (Angriff auf die Kultur und Meinungsfreiheit.) Hätten ja Erträge wie bei Harry Potter zusammen kommen können. Wollen ja nicht gierig sein ein paar Millionen und dann gehts.aktieverkaufsertrâge werden, blockiert damit man nicht mehr die Bezahlungen machen kann. Ect…..
    Kunden oder Projektanfragen über Internet verschwinden einfach., ….
    Gehen wir doch jetzt mal alle nach Den Hag oder?

    Ist doch Genozit im Kleinen, gegen jede freidenkende Künstlerfamilie, Freidenker…

    Es ist keine Begründung aber wenn man nach Afrika schaut und sieht wie diese Menschen untereinder mit sich selbst umgeht. Frage ich mich. Sind die nun sauer weil die ihre Mitmenschen nicht zerstückel, verstümmeln und zu Tode foltern konnten weil andere schneller waren. Wobei sie die wahrscheinscheinlich wieder ausbuddeln müssten um an diese ihre Vorderungen zu stellen. Oder meinen die oops Deutschland wird gerade geschröpft Hilfsgelder werden weniger wir müssen selbst was tun. Lass uns mal schnell Fordeungen stellen wie jeder macht, bevor nichts mehr da ist.

    Opps habe ich ganz vergessen ich sollte noch Forderungen an die Mongolei stellen. Da waren bestimmt ein paar Hunnen die meine Ur- Ur- …. Urahnen was angetan haben.
    Und wenn ich die Reinkanation von einem Hunne bin habe ichs ja gut erwischt dann habe ich meinen Raub ins nächste Leben transferieren können.

    Hannibal hat damal meinen Zwergrehpinscher zertreten ich will Schadensersatz mit Zinsen.

    Soetwas sollte eine generationsgrenze haben.
    Die haben Ihr Land doch noch…

  2. Kernpunkt der „Völkermordthese ist die angebliche Hetze, mit der die Deutsche Schutztruppe die Herero nach den Gefechten am Waterberg am 11.8.1904 in die Omaheke „getrieben“ hätten, was aber nie stattgefunden hat. Teile der Truppe folgten den Herero erst nach Wochen. Als von Trotha knapp zwei Monate nach den Gefechten am Waterberg in Osombo Windimbe endlich ankam, saß der Großteil der Herero bereits versprengt ostwärts der britischen Grenze oder im südwestafrikanischen Busch! Jeder Herero Mann, Frau oder Kind, die sich ergaben, wurden auf die missionsstaion gesandt und dort verpflegt. Die Deutsche Schutztruppe war keine disziplinlose Soldadeska, die sinnlos mordete, sondern eine absolut disziplinierte Truppe, die keinem unbewaffneten Herero etwas zu Leide tat. (Der Gr0ße Wendig, Band I, S. 80 ff.)

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